Gebeutelter Tabellenletzter empfängt morgen Wilhelmshavener HV II

HSG Barnstorf II zum Siegen verdammt

Die Personalmisere verlangt es, Barnstorfs Trainer Raul Ferent wird wieder selbst auf die Platte müssen. Foto: Borchardt

Diepholz – Schlechter könnte die Situation derzeit kaum sein bei der HSG Barnstorf/Diepholz II: nur vier Punkte, Tabellenletzter und dabei sogar noch ein Spiel mehr auf dem Konto als die Konkurrenten. Dazu kommen noch die endlosen Personalprobleme, mit denen sich der Handball-Verbandsligist durch die bisherige Saison schleppt. Trainer Raul-Lucian Ferent hatte ohnehin immer wieder moniert, dass seine Mannschaft aufgrund der vielen Neuzugänge bislang kaum eingespielt sei. Die sich ständig verändernde Personalsituation mache das ganze „auf jeden Fall noch schwieriger“, stöhnt Ferent. Trotzdem sind die Barnstorfer in der Diepholzer Mühlenkamphalle gegen Konkurrent Wilhelmshavener HV II morgen (17.30 Uhr) schon fast zum Siegen verdammt. „Wir müssen unbedingt die Punkte holen“, fordert der Rumäne.

Das wird allerdings ein schwieriges Unterfangen. Denn mit Osman Ahmad (zwei Spiele Sperre nach Blauer Karte beim MTV Eyendorf vergangene Woche), Arne Thiemann (Sprunggelenksverletzung) und dem in dieser Saison bärenstarken Torhüter Manuel Pauli (privat verhindert) fallen wieder einmal Leistungsträger aus. Nils Mosel (verletzt) und Finn Richter (krank) können diesmal nicht einspringen, außerdem stehen hinter den Einsätzen von Kapitän Martin Golenia (Krampf im Spiel gegen Eyendorf) und Malte Helmerking (krank) noch Fragezeichen. So wird der Coach auch wieder selbst auf der Platte stehen.

„Es ist natürlich schwer, weil wir nicht vernünftig trainieren können“, erklärt Ferent, der aber trotzdem nicht in Selbstmitleid versinkt und lieber die Abwehrleistung seines Teams im verganenen Spiel (20:22) lobt: „Damit war ich sehr zufrieden.“ Dementsprechend lag der Fokus im Training auf der Baustelle Angriff. „Im Abschluss haben wir Probleme. Ich glaube, dass das eine Einstellungssache ist“, erklärt der 36 Jahre alte Rumäne: „Die Jungs können ja alle Handballspielen und auch vernünftig werfen. Sie treffen aber vor dem Tor im Moment zu häufig die falschen Entscheidungen. Das könnte an fehlender Konzentration liegen.“  fs

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