Verbandsligist unterliegt in Neerstedt mit 17:24 / Coach lobt Keeper Schreiner

HSG Barnstorf II zu harmlos im Angriff

Traf dreimal: Dennis Westermann (li.). Doch die Pleite beim TV Neerstedt konnte auch er nicht verhindern. Foto: Büttner

Neerstedt – Mit einer Niederlage im Gepäck hat sich Raul- Lucian Ferent in den wohlverdienten Urlaub Richtung New York aufgemacht. Bevor es über den großen Teich Richtung Amerika ging, musste der Coach der HSG Barnstorf/Diepholz II am Freitagabend ein 17:24 (10:14) beim TV Neerstedt quittieren. Für die Ferent-Sieben war es bereits die dritte Niederlage im vierten Saisonspiel in der Handball-Verbandsliga. Damit bleibt die Mannschaft mit 2:6 Punkten weiterhin Drittletzter, nur der MTV Eyendorf und der VfL Horneburg stehen noch schlechter da. Beste Werfer auf Seiten der Gäste waren Jeldrik Heemann (5) sowie Martin Golenia (5/3).

„Erstens haben wir überhaupt nicht gut in die Partie hineingefunden, und zweitens haben wir unsere guten Möglichkeiten einfach nicht gut ausgespielt“, ärgerte sich Ferent nach der Begegnung: „Ich habe im Spiel alleine 38 Fehler gezählt. Wir können uns bei unserem Keeper Simon Schreiner bedanken, der 16 Bälle gehalten hat, dass wir nicht noch viel höher verloren haben.“ Auch vom Siebenmeterpunkt war die Ferent-Sieben alles andere als treffsicher. Nur drei der sieben Möglichkeiten landeten am Ende nur Netz.

Die HSG begann schlecht, lag schnell mit 0:4 zurück (9.), kämpfte sich aber durch einen Treffer von Golenia auf 5:6 heran (16.). Allerdings schafften es die Gäste nicht, den Abstand gering zu halten. „Unser Angriff hat einfach nicht so funktioniert, wie ich mir es vorgestellt hatte. Immer mehr technische Fehler, Schrittfehler und unnötige Ballverluste schlichen in unser Spiel ein“, monierte Ferent. Somit ging es dann auch mit 10:14 in die Pause.

„Zwar haben wir in der zweiten Halbzeit besser gekämpft, das Problem mit der schwachen Offensive blieb aber“, erklärte der Barnstorfer Trainer.

Zwar verkürzte die HSG bis zur 50. Minute durch Dennis Wulf noch einmal auf 17:20, „doch danach ist uns kein einiger Treffer mehr gelungen“, ärgerte sich der 36-jährige Rumäne: „Wenn du deine guten Chancen nicht nutzt, darfst du dich am Ende auch nicht beschweren.“  jdi

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