Brinkums Coach Mike Gabel nimmt Hallencup nicht so ernst

„An der Bande mal laufen lassen“

Der nächste Versuch: Schaffen es Maximilian Wirth (links) und der Brinkumer SV diesmal beim Hallencup zumindest ins Halbfinale? Foto: töbelmann

Brinkum – Sie versuchen es Jahr für Jahr – und sind bislang ebenso oft gescheitert. Das Verhältnis des Brinkumer SV zum Bremer Hallencup ist wahrlich keine Liebesbeziehung. Immer wieder wollte der Bremen-Ligist zumindest das Halbfinale erreichen, doch in der Vorrunde war immer Schluss.

Jetzt der erneute Anlauf, wenn der Budenzauber morgen ab 13.00 Uhr in der ÖVB-Arena über die Bühne geht. Im vergangenen Jahr hatte der BSV das Halbfinal-Ticket scheinbar sicher in der Tasche, doch es flutschte wieder heraus. Brinkum hätte im letzten Gruppenspiel gegen Schwachhausen sogar mit einem Tor verlieren können, um im Rennen zu bleiben. Endstand? 2:4. Aus die Maus.

Am Samstag folgt also der nächste Versuch. Die Brinkumer Gegner haben es in sich, denn Liga-Leader FC Oberneuland, SFL Bremerhaven (Brinkum kassierte dort auf Kunstrasen jüngst eine Niederlage) und der Blumenthaler SV sind nicht von Pappe. „Aber in der Halle relativiert sich das doch sehr“, meint BSV-Coach Mike Gabel. In offizieller Funktion ist Gabel zwar das erste Mal in der Halle, kennt die Veranstaltung aber dennoch sehr gut: „Als ich in Etelsen oder Ottersberg tätig war, bin ich immer hingegangen, um Kontakte zu Spielern zu knüpfen.“

Den sportlichen Wert des Hallencups sieht der 37-Jährige so: „Das hänge ich nicht zu hoch. Ganz wichtig ist mir, dass sich kein Spieler in der Halle verletzt. Ich werde den Jungs sagen, dass sie an der Bande auch mal einen Gegenspieler laufen lassen und nicht unbedingt ins Tackling gehen sollen. Diese Ansage würde ich mir auch von meinen Trainerkollegen wünschen.“

Die Realität in der Halle sieht oft anders auch, denn vor den vielen Zuschauern (erwartet werden 5 000) werden alle guten Vorsätze schnell über Bord geworfen. Überhartes Einsteigen bekam Brinkum auch schon oft zu spüren. Esin Demirkapi (Kreuzbandriss) oder Jannik Bender (Nasenbeinbruch) können ein Lied davon singen. Beide werden aber morgen nicht dabei sein. Das gilt auch für die Techniker Marcel Dörgeloh (Rückenprobleme) und Kevin Artmann (Urlaub), die für das Hallenspektakel prädestiniert wären.

Um sich etwas mit dem Untergrund vertraut zu machen, absolvierten die Brinkum in der „Soccer World“ in Habenhausen zwei Trainingseinheiten.  töb

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