Tischtennis-Talent stürmt durch die Schüler-DM / Pleite gegen Dauerrivalen Xu

Bärenstarker Hippler belohnt sich mit Bronze

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Tobias Hippler stürmte ohne Satzverlust ins Viertelfinale der Deutschen Meisterschaften der Schüler in Wiesbaden. Am Ende holte sich der 14-Jährige die Bronzemedaille. ·

Heiligenrode - Dieser Erfolg stellt alle bisherigen Triumphe des Heiligenroder Tischtennis-Juwels Tobias Hippler in den Schatten: Bei den Deutschen Meisterschaften (DM) der Schüler in Wiesbaden erkämpfte der 14-Jährige in bärenstarker Manier die Bronzemedaille im Einzel und konnte anschließend sein Glück kaum fassen: „Diese Medaille habe ich mir so sehr gewünscht. Damit geht für mich ein Traum in Erfüllung. Das ist der mit Abstand größte Erfolg meiner Karriere.“

Und es wäre sogar noch mehr möglich gewesen, da „Hippi“ im Halbfinale nur äußerst knapp am Bolzumer Jannik Xu scheiterte. Für Hippler jedoch vergossene Milch: „Natürlich lag das Finale schon in Reichweite. Aber in erster Linie freue ich mich über den dritten Platz. Ich denke, meine Leistung konnte sich sehen lassen.“

Konnte sie in der Tat. Der Heiligenroder Verbandsliga-Spitzenspieler drehte von Beginn an am ganzen großen Rad, gab in der Gruppenphase keinen einzigen Satz ab und erteilte im Achtelfinale Nils Schulze vom SC Hemmingen-Westerfeld ebenfalls eine kostenlose 4:0-Lehrstunde. Erst im Viertelfinale gegen David Walter (VfL Westercelle) stieß Hippler auf etwas Widerstand – entschied die Partie jedoch trotzdem äußerst souverän mit 4:1 für sich. Die Medaille war im Sack – es ging lediglich noch um die Farbe des Edelmetalls. Sogar Gold schien möglich zu sein, doch dafür musste mit dem Dauerrivalen Xu ein extrem dicker Brocken aus dem Weg geräumt werden. Was dem Gymnasiasten am Ende nicht ganz gelang. „Schade, im ersten Durchgang vergebe ich beim Stand von 10:6 vier Satzbälle, und im vierten Satz bringe ich eine 6:1-Führung nicht ins Ziel. Mit etwas Glück hätte ich durchaus gewinnen können“, seufzte Hippler nach seiner 2:4-Niederlage.

Mehr als das verpasste Gold nervte Heiligenrodes Nummer eins allerdings das frühe Achtelfinal-Aus an der Seite von David Walter gegen das Bargteheider Duo Leo Niklas Schultz/Constantin Velling. „Das war wirklich nicht toll. Ich hatte im Doppel fest mit dem Finale gerechnet. Aber dafür waren wir einfach nicht gut genug. Sehr ärgerlich.“

Doch Hipplers Ärger verflog schnell. Schließlich überstrahlte die Einzelmedaille alles. „Jetzt fahre ich mit einem super Gefühl zum Bundeskader nach Düsseldorf. Bronze bei einer Deutschen Meisterschaft gewinnt man ja nicht alle Tage“, so der künftige Celler.

Wahrscheinlich stellt dieses Edelmetall jedoch nur den Anfang dar. Angesichts der rasanten Entwicklung des Shootingstars dürfte Hippler auch bei künftigen Titelkämpfen stets zum Favoritenkreis zählen. Und wer weiß, vielleicht leuchtet seine nächste Medaille sogar schon golden. · drö

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