B-Lizenzinhaber wird Trainer des TuS Sulingen / „Die allerbeste Lösung“

Wnuck beerbt Brinkmann

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Engagiert an der Seitenlinie: Trainer Björn Wnuck übernimmt zur neuen Saison den Landesligisten TuS Sulingen.

Sulingen - Von Arne Flügge. Spekuliert wurde schon länger, seit gestern nun ist es amtlich: Björn Wnuck wird ab der kommenden Saison neuer Trainer des Fußball-Landesligisten TuS Sulingen. Der 30-Jährige tritt damit die Nachfolge von Walter Brinkmann an, der den Club nach fünf Jahren auf eigenen Wunsch verlässt. „Wir hatten sehr gute Gespräche mit Björn und freuen uns, dass unser Wunschkandidat seine Zusage gegeben hat“, sagte TuS-Abteilungsleiter Ralf Knake.

Wnuck hatte beim BSV Rehden die U 23 aufgebaut und dann in der Saison 2013/2014 übergangsweise mit großem Erfolg die Rehdener Regionalligamannschaft trainiert. Vor kurzem übernahm er das U17-Landesligateam des JFV RWD, das er bis Saisonende weiter betreuen wird und mit dem Wnuck den Aufstieg in die Oberliga anpeilt. Von dem Sulinger Interesse an Wnuck ist JFV-Boss Patrick Kürble bereits vor einiger Zeit informiert worden.

„Björn hat in Rehden sehr erfolgreich gearbeitet und gezeigt, dass er mit jungen und erfahrenen Spieler gleichermaßen gut umgehen kann“, so Knake, „wir sind froh, einen so guten Trainer gefunden zu haben.“

Auch Wnuck sprach von sehr guten Gesprächen mit dem TuS Sulingen. „Wir sind in vielen Dingen gleich auf einen Nenner gekommen. Jetzt haben wir die letzten Details und Rahmenbedingungen geklärt“, meinte der B-Lizenzinhaber. Trainer und Verein einigten sich auf eine Zusammenarbeit für zunächst ein Jahr. „Dann werden wir schauen, wie es passt und läuft“, erklärte Wnuck.

In Sulingen möchte der Coach „die hervorragende Arbeit von Walter Brinkmann“ fortsetzen und die Entwicklung der Spieler und der Mannschaft vorantreiben. Und das „mit meiner eigenen Note, meinen Vorstellungen und Ideen“. Dabei setzt Wnuck zum einen auf die erfahrenen Akteure, zum anderen will er aber auch den eigenen Nachwuchs fördern. Wnuck: „Es ist wichtig, die Spieler mit Stallgeruch zu integrieren. Wir wollen die Jungs aus Sulingen und dem Sulinger Umfeld fördern und weiterentwickeln.“ Der TuS Sulingen habe sich mittlerweile in der Landesliga etabliert, spiele dort eine gute Rolle. „Und diesen Weg wollen wir weitergehen“, hat sich Wnuck vorgenommen.

Sulingens Noch-Trainer Walter Brinkmann hält die Verpflichtung von Björn Wnuck als seinen Nachfolger „für die allerbeste Lösung“. Er habe Wnuck beim Stützpunkttraining kennengelernt und ihn zudem einige Mal als Rehdener Trainer gesehen. „Björn hat ein sehr gutes Coaching, er ist ein Vollblutfußballer“, meinte der 52-Jährige: „Er hat eine klare Ansprache und Ziele. Man merkt, dass er mit dem Fußball professioneller groß geworden ist.“

Auch in der Mannschaft wird die Verpflichtung von Wnuck positiv aufgenommen. „Was Björn bisher als Trainer geleistet hat, spricht für ihn. Ich bin sicher, dass er der richtige Mann nach Walter ist“, meint beispielsweise Stürmer Mehmet Koc (32). Der Goalgetter und Wnuck kennen sich noch auch gemeinsamen Rehdener Zeiten. Natürlich müsse man „abwarten, wie es läuft“, meinte Koc, „doch ich habe ein sehr gutes Gefühl“.

Vor allem für die jungen Spieler sei Wnuck die richtige Wahl, glaubt der Angreifer. „Björn hat gezeigt, dass er die Jungs weiter vorantreiben und entwickeln kann“, fügt Koc noch hinzu.

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