B-Jugend des SC Weyhe strebt Verbleib in der Fußball-Regionalliga an / Zum Start nach Osnabrück

Damsch vom neuen Team voll überzeugt

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Gibt jetzt nicht mehr die Anweisungen bei der A-Jugend des SC Weyhe, sondern bei der B-Jugend: Trainer Jürgen Damsch (Bild). Er teilt sich die Arbeit im Gespann mit Kevin Köhler.

Weyhe - Riesenumbruch bei der B-Jugend des SC Weyhe: In Gestalt von Pascal Kranz sowie Okan Erdogan blieben beim Fußball-Regionalligisten nur zwei Spieler des erfolgreichen Kaders der Vorsaison übrig.

Somit wartet auf das gleichberechtigte Trainerduo Jürgen Damsch/Kevin Köhler jede Menge Arbeit, um das Husarenstück des Klassenerhalts zu wiederholen. Dies stellt nämlich laut Jürgen Damsch, der in der vergangenen Saison noch die A-Jugend des SC Weyhe in der Regionalliga trainierte hatte, das alleinige Saisonziel dar: „Für uns kann es nur darum gehen, sich in der Regionalliga zu etablieren. Hauptsache wir stehen am Ende über dem Strich.“

Bislang spricht vieles dafür. Zumindest die Vorbereitung verlief ganz nach dem Geschmack von Damsch: „Wir haben gegen Hannover 96 nur äußerst unglücklich mit 2:3 den Kürzeren gezogen und den FC St. Pauli mit 6:2 weggefegt. Die Mannschaft präsentiert sich vor dem Auftakt am Sonntag beim VfL Osnabrück in glänzender Verfassung.“ Sollte sie wohl auch, da Bundesliga-Absteiger VfL Osnabrück über enorme Qualität verfügt und Weyhe vor erhebliche Probleme stellen dürfte.

Doch Damsch betrachtet die Partie (Anstoß 11 Uhr) gegen den Titelfavoriten keinesfalls als Kaffeefahrt. Schließlich kann er bei seinem Team bereits auf ein recht stabiles Grundgerüst vertrauen: Im Kasten wechseln sich die Torhüter Mirco Seidel (ehemals Komet Arsten) und Torben Figna (kam von Verden 09) in schöner Regelmäßigkeit ab, im Mittelfeld sollen der Ex-Werderaner Eddy Kelsch sowie der Debstedter Maurice Söder die Fäden ziehen, und im Sturm baut Damsch auf die Torjägerqualitäten des ehemaligen Arsteners Unur Uzun. Neuzugänge, die bislang zu überzeugen wussten, so dass Damsch den SC Weyhe gut aufgestellt sieht: „Der Klassenerhalt ist auf alle Fälle möglich. Wir haben alle Chancen, Mannschaften wie Blumenthal, Flensburg, Concordia Hamburg II, Niendorf, Lüneburg und Nettelnburg hinter uns zu lassen. Natürlich ist es für einige Jungs ein großer Schritt, plötzlich in der zweithöchsten deutschen Jugendklasse zu spielen. Aber ich bin von unserem Team überzeugt. Wenn alle schnell taktisch dazu lernen, dann halten wir auch die Regionalliga.“

drö

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