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Grafen-Schwimmteam Hoya-Bruchhausen: B-Jugend hat viertschnellste Staffel im Land

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Das erfolgreiche Grafen-Schwimmsteam (v.l.): Morten Siemering, Dennis Landwehr, Jan-Niclas George, Maximilian Becker, Finn Corus und Daniel Hagner. Es fehlt Carl Bittendorf.

Grafen-Schwimmteam Hoya-Bruchhausen - Meistens treten sie gegeneinander an – und versuchen mit aller Kraft, sich gegenseitig zu übertrumpfen und einander Titel, Medaillen und weitere Auszeichnungen abzujagen. Aber sie können auch anders, die Jungen der B-Jugend (Jahrgänge 1999 und 2000) des Grafen-Schwimmteams Hoya-Bruchhausen.

Sie können auch alle an einem Strang ziehen, sich gegenseitig zu Höchstleistungen anfeuern und sich gemeinsam über ein gutes Ergebnis freuen. Dies ist immer dann der Fall, wenn sie als Mannschaft auftreten und an einem Staffelwettkampf teilnehmen. Im Laufe des Jahres geschah dies mehrere Male, zuletzt beim Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen der Jugend (DMSJ) in Hannover sowie in Osnabrück.

Am letzten September-Wochenende machten sich Morten Siemering, Finn Corus, Carl Bittendorf, Jan-Niclas George, Dennis Landwehr und Daniel Hagner auf in die Landeshauptstadt, um im dortigen Stadionbad am DMSJ-Bezirksentscheid teilzunehmen. „Über die vier mal 100 Meter Freistil ging es zunächst planmäßig und sehr gut für uns los“, blickte Trainerin Ute Sprecher-Odigie auf das Wettkampfgeschehen zurück. In weniger als vier Minuten hatten ihre Jungs das Ziel erreicht, als Schlussschwimmer Dennis Landwehr auf Rang drei anschlug. Dann aber wurden Umstellungen nötig, denn Daniel Hagner fiel aus gesundheitlichen Gründen für die weiteren Rennen aus. Am schmerzlichsten machte sich dies auf den Rücken- und Schmetterlingsstrecken bemerkbar, wo sich der Abstand zu den zweitplatzierten Langenhagenern jeweils auf rund eine halbe Minute vergrößerte. Dennoch gelang es den „Grafen“, sich vor dem SV Garbsen auf dem dritten Platz zu behaupten. Neben der Bronzemedaille hatten sie sich auch die Teilnahme am Landesentscheid gesichert, der drei Wochen später in Osnabrück stattfand.

Unter den acht Mannschaften, die sich für die Titelkämpfe auf Landesebene qualifiziert hatten, waren die Schützlinge von Trainerin Ute Sprecher-Odigie als die Fünftschnellsten gemeldet. Verstärkt durch Maximilian Becker, gelang es ihnen, sich im Osnabrücker Nette-Bad um einen Rang zu verbessern. Gegenüber dem Bezirksentscheid bedeutete ihre Endzeit von 22:55,91 Minuten eine Steigerung um mehr als eine Minute und elf Sekunden. In der Schlussabrechnung belegten sie damit den vierten Rang hinter dem Celler SC (22:10,19), dem SC Langenhagen (22:20,90) und den Wasserfreunden Hannover 98 (22:29,39).

Freude herrschte jedoch nicht nur über dieses prachtvolle Ergebnis, sondern auch darüber, dass es den „Grafen“ gelungen war, über 4 x 100 Meter Rücken einen neuen Kreisrekord aufzustellen: Als Dennis Landwehr, Morten Siemering, Maximilian Becker und Daniel Hagner nach genau 4:43,00 Minuten anschlugen, hatten sie ihr Ziel fast fünf Sekunden früher erreicht als die Staffelschwimmer des TSV Bassum im März 1986.

mme

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