Ausrutschen verboten: HSG-Coach Mario Mohrland fordert morgen volle Konzentration

„Wir müssen Gewehr bei Fuß stehen“

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Die einfachen Gegenstoß-Tore von Laurynas Palevicius braucht die HSG Barnstorf/Diepholz morgen.

Diepholz - Die Zeit zum Füße hochlegen ist noch nicht gekommen. Mario Mohrland, Trainer beim Handball-Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz, fordert im Saisonschlussspurt weiter Vollgas: „Gewinnen ist Pflicht, um den Druck auf Tabellenführer ATSV Habenhausen aufrechtzuerhalten“, sagt der 38-Jährige vor dem Auswärtsspiel bei der abstiegsgefährdeten SVGO Bremen (morgen/19 Uhr).

Die Ausgangslage: Mit 40:6 Punkten liegt das Mohrland-Team drei Spieltage vor dem Ende als Zweiter knapp hinter dem Spitzenreiter (42:4). „Falls Habenhausen tatsächlich nochmal ausrutschen sollte, müssen wir Gewehr bei Fuß stehen“, fordert der HSG-Trainer. „Insgesamt ist die Saison für uns gut gelaufen, auch wenn einige Punktverluste unnötig waren. Doch vor der Saison hätten wir wohl alle nicht gedacht, dass der Meister wahrscheinlich nur vier oder fünf Minuspunkte haben wird.“ Ein Fünkchen Resthoffnung ist aber noch da. Auch wenn Mohrland weiß, dass bei einem erneuten Punktverlust die Meisterschaft außer Reichweite wäre. „Dann könnten wir uns in den Strandkorb legen...“

Doch an dieses Szenario verschwendet bei den Barnstorfern niemand Gedanken, die Aufgabe bei der SVGO ist mehr als machbar, muss aber seriös angegangen werden, sagt Mohrland: „Trotz unserer angespannten Personallage kann für uns nur ein Sieg zählen.“

Cedric Quader (angebrochene Rippe), Martin Golenia und Andrius Gervé (privat in Litauen) fehlen, hinter Arunas Srederis‘ Einsatz steht noch ein Fragezeichen, sein Rücken zwickt. Dafür könnte Kamil Chylinski nach zehnmonatiger Verletzungspause aufgrund eines Kreuzbandrisses erstmals wieder Spielminuten sammeln. „Bei der engen Personalkiste könnte Kamil eine ernsthafte Option werden“, sagt Mohrland.

Für seine Mannschaft kann es morgen nur darum gehen, die Wahnsinnsserie von mittlerweile 13 ungeschlagenen Partien auszubauen. Doch auch wenn Grambke Drittletzter ist und im Hinspiel mit 32:44 hoffnungslos unterlegen war, geht Mohrland die Aufgabe mit Respekt an: „Wir dürfen sie nicht warmschießen lassen. Im Hinspiel haben wir uns doch aus der Distanz den einen oder anderen zu viel reinmurmeln lassen.“ Der HSG-Trainer sieht bei den Gastgebern „drei Säulen. Das sind Sebastian Rabe, Marc Krüger und Nils Zittlosen.“ Gerade auf den Letztgenannten gilt es zu achten. Der Rückraumspieler ist mit 81 Toren der treffsicherste SVGO-Akteur. „Zittlosen ist jemand, der in so viele Zweikämpfe geht wie wohl sonst niemand. Dabei schont er weder sich noch seine Gegenspieler“, sagt Mohrland. Das war auch schon in der Hinpartie zu beobachten, als Zittlosen mit der Roten Karte vom Feld flog.

Anders als im Hinspiel sitzt bei Grambke Boris Linnemann auf der Trainerbank, nachdem er im Februar das Amt von Gerd Anton übernommen hat. Einen Aufschwung gab es nicht. In sechs Spielen sammelte Linnemann drei Punkte.

wie

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