„Hat Spaß gemacht“ / Torjäger langt beim 4:0 gegen Bavenstedt dreimal zu / Thorolf Meyer begeistert: „Unsere beste Saisonleistung“

Koc das Aushängeschild einer grandiosen Teamleistung

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Und wieder ist der dreifache Sulinger Torschütze Mehmet Koc (re.) auf und davon. Hier können ihn auch zwei Bavenstedter nicht stoppen. ·

Sulingen - Von Gerd TöbelmannIn dieser Verfassung sollte das Erreichen des Halbfinales im Bezirks pokal am 1. Mai gegen Hameln Formsache sein. Gleich mit 4:0 (2:0) fegte Fußball-Landesligist TuS Sulingen den Tabellenzweiten SV Bavenstedt vom Rasen des Sportparks und lieferte dabei vor allem im ersten Abschnitt eine Gala ab.

„Taktisch war das eine Meisterleistung von uns. Es hat richtig Spaß gemacht“, meinte etwa der dreifache Sulinger Torschütze Mehmet Koc nach der Partie. Und Co-Trainer Thorolf Meyer legte noch einen drauf: „Gegen Arminia Hannover war das schon stark von uns, aber heute war es die bisher beste Saisonleistung.“ „Toto“ glaubte auch den Grund der Gala zu kennen: „Im Hinblick auf den Pokal am Donnerstag wollte eben jeder zeigen, dass er in die Startelf gehört.“

In den ersten 20 Minuten tasteten sich beide Teams noch ab. Aber dann der erste Paukenschlag von Koc. Nach Flanke von Salam Garaf ging der 32-Jährige zum Ball und bugsierte das Leder mit rechts volley über den herauseilenden SVB-Keeper Björn Crüger hinweg zum 1:0 in die Maschen. „Das können in dieser Liga nicht viele“, gab‘s auch ein Lob von Meyer, der vor seiner Verletzung noch als Stürmer an der Seite von Koc gewirbelt hatte. Sulingen hatte alles fest im Griff. Bavenstedt kam nur zu einer einzigen Chance vor der Pause, doch Sören Sandmann konnte klären (45.). Fast im Gegenzug besorgte Koc die Vorentscheidung. Angespielt von Garaf, ließ er gleich drei Bavenstedter Verteidiger wie kleine Schuljungen aussehen, nahm den Kopf hoch und traf zum 2:0 ins lange Eck.

„Dass es so nicht weitergehen konnte, war mir klar. Bavenstedt hat in der zweiten Halbzeit zunächst viel Gas gegeben“, meinte Meyer. Aber vor allem Christian Oganesian hatte nicht die Coolness von Koc, denn gleich zweimal (51./58.) fand er in Marc Jamieson im TuS-Kasten seinen Meister. Wie es geht, bewies Koc mit seinem 24. Saisontreffer in der 55. Minute zum 3:0. Wieder war Garaf der Vorbereiter, aber diesmal musste Koc aus einem Meter nur noch den Fuß hinhalten. „Die beiden verstehen sich immer besser“, freute sich „Toto“ über den Auftritt des Offensiv-Duos.

Einen hatten die Gastgeber aber noch. Und dieser Treffer blieb dem Kapitän vorbehalten, der im Mittelfeld eine sehr starke Partie ablieferte. Dennis Neumann tankte sich in der 85. Minute durch und ließ sich wenig später für das 4:0 feiern.

In dieser Verfassung ist Sulingen der Pokal-Favorit in Hameln, doch das Final Four darf der Titelverteidiger kaum im Sportpark austragen. Manager Thorsten Neumann nennt den Grund: „Wir würden ja gern, haben das Ding aber ja schon im Vorjahr ausgerichtet.“

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