Werder schlägt Grünwettersbach 3:2 und wird wohl Vorletzter

Ausgerechnet Skachkov macht den Sack zu

Kirill Skachkov hatte sich den Schluck aus der Pulle verdient, holte er doch Werders Siegpunkt in Grünwettersbach. - Foto: wes

Grünwetterbach - Na bitte, es geht doch: Nach zuvor sechs Niederlagen am Stück feierte Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen durch ein 3:2 beim ASV Grünwettersbach endlich den ersten Rückrundensieg und dürfte die Saison höchstwahrscheinlich nicht als Letzter abschließen. Das ist zwar immer noch keine berauschende Saisonleistung, aber immerhin ein kleiner Lichtblick.

Balsam auf die geschundene Werder-Seele war der gestrige Erfolg allemal. Zumal ihn sich die Grün-Weißen dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung redlich verdienten.

Dabei hatten die Gäste zunächst einmal mehr keinen Traumstart erwischt. Obwohl Kirill Skachkov im Auftakteinzel gegen Masataka Morizono schon mit 2:1-Sätzen in Front lag, musste der Russe noch mit 7:11 im entscheidenden fünften Durchgang passen.

Aber die Hanseaten wehrten sich und zeigten eine durchaus gute Moral: Erst glich SVW-Spitzenspieler Bastian Steger durch einen Viersatztriumph über Alvaro Robles zum 1:1 aus, dann brachte Hunor Szöcs, der seinen Vertrag unlängst verlängert hatte, Werder sogar in Führung. Besonders erfreulich: Nachdem der junge Rumäne

Hunor Szöcz behält die Nerven

letzte Woche mit zwei vergebenen Matchbällen noch der große Pechvogel war, trug er diesmal entscheidend durch ein nervenstarkes 12:10 im fünften Satz gegen Dang Qiu zum Bremer Sieg bei. Der nach der knappen Dreisatzpleite von Steger gegen Morizono allerdings noch einmal in Gefahr geriet.

Nun musste Skachkov unbedingt liefern, was dem zum Saisonende scheidenden Russen bislang nicht allzu oft geglückt war. Und anfangs sprach auch wenig Skachkov. Kontrahent Samuel Walker begann stark und entschied den ersten Satz vollauf verdient für sich. Doch diesmal bewies Skachkov Moral: Dreimal nacheinander bewies er am Ende des Satzes Nerven wie Drahtseile und wickelte so das vielumjubelte 3:2 in trockene Tücher und sorgte endlich einmal für einen schönen Bundesliga-Abend.

Netter Nebeneffekt für die Grün-Weißen: Ihr Minimalziel dürften sie wohl erreichen. „Wir wollen zumindest nicht Tabellenletzter werden“, hatte Bremens Coach Cristian Tamas vor der Partie – und sein Team erhörte ihn. Wenigstens Grenzau sollte am Ende der Spielzeit hinter dem SVW stehen. Ist doch schön, wenn man sich auch an kleinen Dingen erfreuen kann. - drö

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