Tischtennis-Oberligist Heiligenrode ohne Schneider und Hubert 6:8 gegen Werder / Nur Aust in Normalform

Ausfälle wiegen viel zu schwer

An Julia Aust (Bild) lag es nicht, dass Heiligenrode den Rückrundenauftakt in der Oberliga in den Sand setzte.

Kreis-Diepholz - HEILIGENRODE (drö) · Missglückter Rückrundenauftakt für die Tischtennis-Damen des TSV Heiligenrode. Mit 6:8 zog das Oberliga-Quartett gegen den SV Werder Bremen den Kürzeren und verpasste damit einen Start nach Maß. Unangenehmer Nebeneffekt: Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt „nur“ noch sechs Zähler.

Entsprechend säuerlich wirkte Topspielerin Denise Kleinert nach der vermeidbaren Schlappe: „Höchstleistung sieht sicherlich anders aus. Aber man muss auch bedenken, dass uns Melanie Schneider und Ricarda Hubert gefehlt haben.“

In der Tat wurden die beiden Leistungsträgerinnen schmerzlich vermisst. Da aber Schneider und Hubert ihren Urlaub dem Punktspiel vorzogen, musste es ohne

nPia Becker

neinmal im Pech

sie gehen. Tat es allerdings nicht. Obwohl Heiligenrode mit zwei gewonnenen Doppeln optimal aus den Startlöchern kam, fand der Tabellenvierte nie richtig in die Partie hinein. Zwei Schlappen von Denise Kleinert sowie Nele Schlaak folgte zwar ein überzeugender Viersatztriumph von Julia Aust über Anni Nguyen, doch dies sollte zugleich die letzte TSV-Führung gewesen sein.

Erst scheiterte Ersatzspielerin Pia Becker an Birte Grensemann und anschließend hatte auch Kleinert im Spitzeneinzel gegen ihre ehemalige Neuhauser Teamkollegin Julia Maier das Nachsehen. Als dann noch Schlaak glatt gegen Marija Curic unterlag, passte sich die Heiligenroder Stimmung immer mehr den derzeitigen eisigen Temperaturen an. Daran änderte auch der zweite Tageserfolg von Aust (3:1 gegen Grensemann) nicht viel. Spätestens als eine tapfer kämpfende Becker hauchdünn gegen Nguyen den Kürzeren zog, befanden sich die Werderanerinnen endgültig auf der Siegkurs. Zwar brachten Kleinert und Schlaak das TSV-Quartett noch auf 6:7 heran – aber vergebens: Völlig chancenlos wurde Becker von Curic in drei Sätzen abserviert, womit das neue Jahr für Heiligenrode nicht ungünstiger hätte anfangen können.

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