1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport
  4. Kreis Diepholz

Aus Grün wird Rot beim Sulinger Krüger

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Malte Rehnert, Carsten Drösemeyer, Daniel Wiechert, Julian Diekmann

Kommentare

Die FC-Trainer Sascha Jäger (re.) und Marian Pingel (li.) sind froh, dass sie Maurice Krüger nun in ihrem Sulinger Team haben.
Die FC-Trainer Sascha Jäger (re.) und Marian Pingel (li.) sind froh, dass sie Maurice Krüger nun in ihrem Sulinger Team haben. © fc sulingen

Erst TuS, nun FC Sulingen: Und Maurice Krüger fühlt sich wohl: „Die Chemie stimmt.“ Eigentlich hatte der 28-Jährige kürzertreten wollen, doch jetzt kämpft er um den Aufstieg in die Fußball-Landesliga.

Sulingen – So schnell ändern sich die Zeiten: Noch vor der letzten Saison stand für Maurice Krüger felsenfest, dass er beim Fußball kürzertreten würde. Knappe acht Jahre war der 28-Jährige beim TuS Sulingen zwischen der ersten und zweiten Mannschaft hin und her gependelt – und hatte zusätzlich noch über sieben Jahre das Sulinger Frauenteam alleinverantwortlich gecoacht.

Wegen beruflicher Verpflichtungen und eines Hausbaus ordnete der Sozialarbeiter seine Prioritäten zunächst komplett neu. Als Trainer trat er hinter Mareike Bode ins zweite Glied, und als aktiver Kicker wechselte Krüger zu seinem Heimatverein TSV Schwaförden in die 2. Kreisklasse. „Ich wollte ohne Stress mit meinen alten Kumpels von früher kicken“, erläutert der „Mann mit der linken Klebe“ seine Beweggründe: „Und auch als Coach wollte ich es eigentlich ruhiger angehen lassen. Der Co-Trainer-Job reicht mir, dachte ich.“

„Das ist meine Stadt“

Tja, falsch gedacht. Mittlerweile beackert Krüger für den FC Sulingen in der Aufstiegsrunde zur Landesliga die linke Außenbahn und rückte bei den TuS-Frauen als gleichberechtigter Coach neben Bode auf. Die Katze lässt halt das Mausen nicht.

Aber woher kam der plötzliche Meinungsumschwung? Lag es etwa am „Kulturschock“ der 2. Kreisklasse, die ja doch eher als „Thekenliga“ gilt? Der 28-Jährige drückt es etwas diplomatischer aus: „Es hat schon Bock gemacht. Aber irgendwie war ich durch die Jahre in der Landes- und Bezirksliga ein anderes Niveau gewohnt. In der 2. Kreisklasse wird halt doch weniger anspruchsvoll trainiert, und auch die Punktspiele haben einen anderen Stellenwert.“ Da traf es sich für Krüger natürlich gut, dass er Beruf, Hausbau und Hobby doch besser als erwartet unter einen Hut bringen konnte. So reifte bei ihm langsam der Entschluss, „es doch wieder etwas höher zu probieren. Tim Bösche (Trainer des TuS Sulingen II, d. Red.) hatte auch schon angefragt, doch nach der ganzen Zeit im grünen Trikot brauchte ich mal eine Luftveränderung.“ Allzu weit in die Ferne verschlug es den wuchtigen Offensiv-Allrounder indes nicht.

Sulingen scheint wohl sein sportliches Schicksal zu sein, wie er schmunzelnd bestätigt: „Das ist meine Stadt. Aber nun trage ich wie in der Jugend damals das rote Trikot. Es fühlt sich auch richtig an. Ich hatte einfach überragende Gespräche mit FC-Teammanager Jonas Gutendorf und Trainer Sascha Jäger. Unter Sascha als Coach bin ich ja auch früher schon mit dem TuS Bezirksliga-Vizemeister geworden. Deshalb fiel mir die Entscheidung leicht. Die Chemie stimmt einfach bei uns.“

Wiedersehen mit Weggefährten

Was Jäger nur bestätigen kann: „Maurice ist für uns sportlich wie menschlich ein absoluter Glücksgriff. Gerade seine Aggressivität und Durchschlagskraft hat im Kader noch gefehlt. Dazu kommt seine Torgefahr. Sein linker Huf ist ja gewaltig.“

Klöcker und Meyer kommen im Sommer

Der FC Sulingen bastelt weiter an seinem Kader für die kommende Saison und hat zwei weitere Neuzugänge: Vom Bezirksliga-Konkurrenten TuS Wagenfeld schließt sich im Sommer Keeper Thorben Klöcker (27) dem Team der Trainer Sascha Jäger und Marian Pingel an. „Wir mussten auf der Torhüterposition etwas machen, da Patrick Kühn wohl mindestens bis Anfang 2023 ausfällt. Thorben wohnt in Mellinghausen, kommt also aus der Region“, sagt FC-Teammanager Jonas Gutendorf. Klöcker erhofft sich in Sulingen „noch eine Leistungssteigerung“. Von den A-Junioren der JSG Twistringen kommt Lauritz Meyer, dessen Bruder Bjarne bereits beim FC spielt. Über den Stürmer, der aktuell schon bei der „Ersten“ des SC Twistringen reinschnuppert, sagt Trainer Jäger: „Ein richtig guter Junge, auf den ich mich mega freue.“

Es scheint zu passen mit Krüger und dem FC. Zumal er hier wieder mit alten Weggefährten wie Marvin Zawodny, Konstantin Meyer oder Bennet Könker vereint ist. „Das spielte für mich ebenfalls eine große Rolle“, bestätigt Krüger: „Aber in erster Linie ist mein Ehrgeiz wieder da. Okay, das erste Spiel haben wir in Halvestorf mit 1:5 in den Sand gesetzt, aber ich möchte mit dem FC unbedingt in die Landesliga. Wenn es dieses Jahr nicht klappt, dann in der neuen Saison.“

Der Mann hat Blut geleckt – und dies nicht nur als Spieler. Auch als Trainer „übernehme ich wieder mehr Verantwortung und entlaste Mareike damit. Als sie mich fragte, konnte ich nicht ablehnen. Die Mädels liegen mir ja am Herzen.“ Wie der Fußballsport allgemein. Das passt auch privat prima: Seine Frau Franziska spielte unter ihrem Mädchennamen Struß selbst lange für den TuS.

FUSSBALL-BEZIRKSLIGA VOR DEM ANPFIFF - AUFSTIEGSRUNDEN VOR DEM ZWEITEN SPIELTAG

Staffel A1

MTV Rehren - SV Heiligenfelde Sonntag, 15.00 Uhr

Wer fehlt: Till Meiners (gesperrt), Hendrik Rode, Marvin Bade (beide Oberschenkelprobleme).

Im Fokus: Nach dem traumhaften 3:0-Auftaktsieg gegen Egestorf dürfen die Heiligenfelder tatsächlich immer mehr vom Sprung in die Landesliga träumen. Zumal Trainer Torben Budelmann personell die Qual der Wahl hat. Zwar fällt Abwehrkante Till Meiners nach seinem Platzverweis aus, doch dafür kehrt in Roman Obst ein erfahrener Recke zurück.

Was man über den Gegner wissen sollte: Der MTV belegte in der Staffel 3 souverän den ersten Platz und gefällt durch technisch sauberes Offensivspiel. Besonders zu beachten ist Rehrens flinker Stürmer Marvin Jahn, der bislang stolze achtmal traf. Die Reise in den idyllischen Schaumburger Kreis dürfte für den SVH also keine reine Sightseeing-Tour werden.

Das sagt der Trainer: „Wir wollen vor der Osterpause unbedingt etwas mitnehmen“, fordert Heiligenfeldes Coach Budelmann unmissverständlich: „Allerdings ist Rehren kein Fallobst. In Steimbke hat der MTV zum Auftakt nur knapp mit 1:2 verloren.“

Staffel A2

FC Sulingen - TuS Sudweyhe Sonntag, 15.00 Uhr

Wer fehlt: Marvin Zawodny (Fußbruch), Bjarne Meyer (Urlaub) – Jonas Grund (Sprunggelenksprobleme).

Im Fokus: Auch wenn es erst das zweite Spiel der Aufstiegsrunde ist, stehen beide Teams schon erheblich unter Druck. Sulingen erlitt in Halvestorf mit 1:5 Schiffbruch und Sudweyhe scheiterte auf eigenem Geläuf mit 0:2 am TuS Hagenburg, sodass wohl nur der Gewinner des Kreisduells weiterhin vom Landesliga-Aufstieg träumen darf.

Was man über den Gegner wissen sollte: Ähnlich wie die Sulestädter qualifizierte sich der TuS ebenfalls mühsamer als gedacht für die Aufstiegsrunde. Hinter Heiligenfelde musste Sudweyhe lange zittern, ehe als Zweiter doch noch erfolgreich das Ticket gelöst werden konnte.

Das sagen die Trainer: „Die Partie ist für mich auf keinen Fall ein Endspiel“, meint FC-Coach Sascha Jäger: „Selbst bei einer Niederlage wäre es noch nicht vorbei. Schließlich gibt es danach noch sieben Spiele.“

Deutlich anders sieht es hingegen Sudweyhes Trainer Benjamin Jacobeit: „Im Prinzip zählt für uns jetzt nur ein Sieg. Ein Remis hilft uns nicht weiter.“

ABSTIEGSRUNDEN VOR DEM ZWEITEN SPIELTAG

Staffel B1

VfL Münchehagen - SV Bruchhausen-Vilsen Sonntag, 15.00 Uhr

Wer fehlt: Justus Wicke (Bänderverletzung), Sören Schweers (Knöchelprobleme).

Im Fokus: Nach der bitteren 1:4-Auftaktniederlage in Salzhemmendorf hoffen die Gäste inständig auf die Rückkehr ihres Sechsers Erik Helms. Der enorm zweikampfstarke Sechser dürfte seine Corona-Erkrankung auskuriert haben und ist laut Trainer Torsten Klein „gesetzt. Auf Erik können wir kaum verzichten. Er gehört zu unseren Anführern.“

Was man über den Gegner wissen sollte: Münchehagen landete in in der Staffel 4 auf dem letzten Rang, trennte sich im ersten Spiel der Abstiegsrunde aber immerhin mit 0:0 vom TSV Luthe. Beim Team aus der Region Loccum ragen insbesondere zwei Akteure heraus: Faruk Barbaros ist als Zehner Dreh- und Angelpunkt des VfL-Spiels und Innenverteidiger Lennart Reinholz vor allem bei Standards ein ständiger Unruheherd.

Das sagt der Trainer: „So hatten wir uns den Start natürlich nicht vorgestellt“, ächzt Vilsens Coach Klein: „Aber jetzt müssen wir Moral beweisen und in Münchehagen punkten. Auch wenn der VfL aufgrund seiner Robustheit sehr unangenehm zu bespielen ist.“

Staffel B2

SG Diepholz - TSV Holenberg Sonntag, 15.00 Uhr

Wer fehlt: Bennet Kruse (Zehenverletzung), Daniel Lembcke, Finn Heemann (beide fraglich mit Oberschenkelproblemen), Edgar Eirich, Steffen Brünjes (beide fraglich), Athanasios Milios (Corona).

Im Fokus: Die Vorbereitung der Gäste war gruselig. Das Coronavirus hatte sich eingenistet, sodass kein aussagekräftiges Testspiel stattfinden konnte, zudem verpassten die TSV-Keeper teils die Preseason.

Was man über den Gegner wissen sollte: Na toll, diese Auswärtsfahrt hätte mal ein Highlight werden können. Die Mitglieder des TSV Holenberg nutzten die lange Fußballpause, zimmerten eine komplett neue Gästekabine – „höchst komfortabel“ nennt der Club-Vorsitzende Wolfgang Blume diese. Die SGD spart trotzdem gern das Spritgeld für die 260 km.

Das sagt der Trainer: „Momentan geht es nicht um Schönspielerei – dafür können wir uns nichts kaufen“, sagt SGD-Trainer Patrick Brüggemann: „Es geht einzig um Punkte, und diese wollen wir zu Hause behalten.“

TSV Sievershausen - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst Sonntag, 15.00 Uhr

Wer fehlt: Philip Kleingärtner (Meniskusverletzung).

Im Fokus: Seckenhausen startete in die Abstiegsrunde mit einem imposanten 6:2-Triumph über den TuS Davenstedt und kann so mit breiter Brust nach Sieverhausen reisen. Zumal Trainer Iman Bi Ria personell praktisch aus dem Vollen schöpfen kann: Sogar Stürmer Marco Brockmann könnte nach überstandener Corona-Infektion im Idealfall in den TSG-Kader zurückkehren.

Was man über den Gegner wissen sollte: Der Dorfclub aus der Nähe von Peine belegte in der Staffel 5 den sechsten Platz und kommt laut TSG-Coach Bi Ria „in erster Linie über den Kampf. Außerdem verfügt Sieverhausen über enorm heißblütige Fans. Dort erwartet uns mit Sicherheit ein Hexenkessel.“

Das sagt der Trainer: „Der erste Schritt ist durch den starken Auftritt gegen Davenstedt zwar gemacht, aber wir müssen nun nachlegen“, betont Bi Ria: „Wir dürfen Sievershausen nicht unterschätzen. Ihr bester Schütze Simon Zimmermann hat beachtliche neun Tore erzielt und in Holenberg haben sie zum Auftakt auch immerhin ein 1:1 erkämpft.“

Staffel B3

TSV Bassum - TSV Dollbergen Sonntag, 15.00 Uhr

Wer fehlt: Alexander Pestkowski (Knie-OP), Nils Heuermann (Handverletzung), Max Hahnel, Jannik Hahnel (beide privat verhindert), Jan-Ole Weber (gesperrt).

Im Fokus: Der Grundstein auf dem Weg zum Klassenerhalt wurde durch ein 1:1 beim TSV Nettelrede gelegt, doch nun gilt es für die Lindenstädter. Gegen den TSV Dollbergen, der sich zum Start ebenfalls mit 1:1 vom SV Hellas trennte, wäre ein Sieg natürlich ein regelrechter Befreiungsschlag. Allerdings wiegt der Ausfall von Mittelfeld-Stratege Jan-Ole Weber schwer. Für ihn dürfte wohl Philipp Stünkel Regie führen.

Was man über den Gegner wissen sollte: Der Hannoveraner Vertreter wurde in der Staffel 5 nur Vorletzter und geizt vor allem mit Toren. Bester Beleg hierfür: Mit nur drei Treffern führt Björn Fröchling die interne Torschützenliste an.

Das sagt der Trainer: „Uns erwartet ein sehr körperbetonter Gegner, der sein Hauptaugenmerk auf die Defensive legen dürfte“, rechnet Bassums Coach Martin Werner eher mit keinem offenen Schlagabtausch: „Also müssen wir Geduld beweisen. Mit einem Sieg würden wir schließlich unsere Ausgangsposition deutlich verbessern. Und ein 1:0 reicht ja auch.“

Staffel B4

TV Stuhr - TSV Mühlenfeld Sonntag, 15.00 Uhr

Wer fehlt: Tobias Peters (Kreuzbandriss), Tim Langreder (Knieverletzung), Alexander Seemann (Grippe).

Im Fokus: Das 0:2 bei Croatia Hannover zum Abstiegsrunden-Auftakt setzt Stuhr „natürlich schon unter Druck“, meint Trainer Stephan Stindt. Aber Mühelnfeld geht es nach dem 1:3 gegen Gehrden „ganz genauso. Ich rechne deshalb mit einem harten Match“, sagt Stindt, der sich über reichlich Auswahl beim Personal freut: „endlich mal.“

Was man über den Gegner wissen sollte: Stindt sieht im Team aus Neustadt am Rübenberge eine der Top-Mannschaften dieser Staffel. Auffälligster Mann in der Qualirunde (Platz drei/15 Tore in 14 Spielen) war der ehemalige Sulinger und Eilveser Hussein Saade, der inzwischen wieder bei seinem Heimatverein spielt. „Ihm dürfen wir keinen Raum geben“, sagt Stindt. Eine Sonderbewachung plant er jedoch nicht.

Das sagt der Trainer: „Wir haben unser erstes Heimspiel des Jahres und werden volle Attacke gehen. Alle sind heiß“, verspricht TVS-Coach Stephan Stindt und ergänzt: „Wir rechnen fest mit dem ersten Sieg.“

TuS Wagenfeld - SC Drispenstedt Sonntag, 15.00 Uhr

Wer fehlt: Julian Schneider (Oberschenkelzerrung), Till Hilker (Corona), Nils Stoppelberg (Sportverbot vom Arzt), Kim Siebert (Corona/fraglich), Patrik Siebert (Schulterprobleme/fraglich).

Im Fokus: Wagenfelds Offensive. Gleich drei Tore schoss das Team von Trainer Sergiy Dikhtyar vergangene Woche beim SV Adler Hämelerwald, kassierte aber auch vier Gegentreffer.

Was man über den Gegner wissen sollte: Am vergangenen Wochenende musste Wagenfelds Gegner eine deutliche 0:3-Niederlage gegen den SV Blau-Weiß Neuhof eintrecken, nimmt somit aktuell den letzten Platz der Staffel B4 ein.

Das sagt der Trainer: „Ich erwarte ein hartes Spiel gegen einen kampfstarken Gegner. Da müssen wir gegenhalten. Das ist uns letzte Woche gegen Hämelerwald in den ersten 20 Minuten leider nicht gelungen. Da erwarte ich eine Steigerung. Zudem müssen wir spielerisch noch zulegen. Das war am ersten Spieltag noch zu wenig.“

Staffel B5

MTV Engelbostel - TSV Okel Sonntag, 15.00 Uhr

Wer fehlt: Beim TSV grassiert das Corona-Virus. Nahezu das gesamte Team ist davon betroffen.

Im Fokus: Ob Okel überhaupt eine Mannschaft zusammenbekommt, steht derzeit in den Sternen. Deshalb baten die Gäste beim MTV um eine Spielverlegung, die aber kategorisch abgelehnt wurde. Mittlerweile hat Okel deshalb den niedersächsischen Verband eingeschaltet, der allerdings noch keine Entscheidung getroffen hat.

Was man über den Gegner wissen sollte: Der MTV ging als Vierter der Staffel 4 sicherlich selbstbewusst in die Abstiegsrunde hinein, kassierte aber zum Auftakt gleich eine 0:3-Pleite beim FC Amergau.

Das sagt der Trainer: „Es wäre eine Frechheit, wenn wir antreten müssten“, macht TSV-Spielertrainer Rico Volkmann aus seinem Herzen keine Mördergrube: „Ein faires Team hätte verlegt, nun müssen wir auf den Verband hoffen.“

Staffel B6

Mellendorfer TV - SC Twistringen Sonntag, 15.00 Uhr

Wer fehlt: Phil Brunkhorst (rotgesperrt).

Im Fokus: Twistringens Offensivabteilung. „Aktuell schwächelt sie ein wenig“, weiß Twistringens Co-Trainer Michael Schultalbers: „Im Abschluss haben wir zuletzt zu viel liegen lassen. Das muss besser werden.“

Was man über den Gegner wissen sollte: Beim FC Can Mozaik holte der Mellendorfer TV zurückliegendes Wochenende unter den Augen von SCT-Chefcoach Uwe Küpker ein beachtliches 0:0. Dabei sah Küpker einen spielstarken MTV. „Der MTV ist eine Mannschaft, die immer das Spiel machen will. Das gilt es auf jeden Fall zu unterbinden“, betont Co-Trainer Schultalbers: „Mal abwarten, ob es uns auf ihrem Kunstrasenplatz auch gelingt.“

Das sagt der Trainer: „Wir müssen an die erste Halbzeit aus dem Spiel gegen Ahrbergen vom vergangenen Wochenende anknüpfen“, fordert der „Co“: „Da haben wir unsere Schnelligkeit und technische Qualität ausgespielt. Das müssen wir in Mellendorf nun über 90 Minuten zeigen.“

Staffel B5

Koldinger SV - TuS Lemförde Sonntag, 15.00 Uhr

Wer fehlt: Simon Middel (Urlaub), Lars Schulze (Oberschenkelprobleme/fraglich), Ferhat Gören (Schulterprobleme).

Im Fokus: Lemfördes Defensive. Am ersten Spieltag musste das Team von Trainer David Schiavone gleich drei Gegentreffer schlucken. „Hauptsächlich haben wir sie durch Standardsituation gefangen. Da müssen wir gegen den Koldinger SV jetzt aufmerksamer sein. Ich habe sie daher extra im Training üben lassen“, betont der Coach.

Was man über den Gegner wissen sollte: „Ich weiß, dass unser Gegner in seiner Qualifikationsrunde Letzter geworden ist“, berichtet Schiavone: „Und dass sie am vergangenen Spieltag beim TSV Okel einen Punkt geholt haben. Daher werden wir uns bei den Okelern noch den einen oder anderen Tipp über unseren nächsten Gegner einholen.“

Das sagt der Trainer: „Ich erwarte kein schönes Spiel. Es wird eher ganz schön zur Sache gehen. Dabei kommt es auf Kampf, Leidenschaft und Laufbereitschaft an. Und ich hoffe, dass wir vorne mehr Durchschlagskraft haben als zurückliegende Woche gegen den TSV Ilten (1:3, d. Red.).“

Auch interessant

Kommentare