Handball-Oberligist TuS Wagenfeld hilft gegen TV Bissendorf-Holte nur ein Sieg

Ab jetzt nur noch Endspiele

Will seinen Teil zum vierten Saisonsieg des Handball-Oberligisten TuS Wagenfeld beitragen: Rechtsaußen Christian Stief.

Kreis-Diepholz - WAGENFELD (mbo) · Nach fünf Niederlagen in Folge sehnen die abstiegsgefährdeten Oberliga-Handballer des TuS Wagenfeld in der ersten Partie des neuen Jahres ein Erfolgserlebnis herbei, wollen im morgigen Heimspiel (Anwurf 17.30 Uhr) gegen den TV Bissendorf-Holte unbedingt punkten.

„Jede Begegnung ist für uns ein Endspiel. Wir werden alles geben und versuchen, die Punkte zu holen“, unterstreicht Wagenfelds Torhüter Maik Schwenker. Er hat nach achtwöchiger Zwangspause (muskuläre Rückenprobleme – kein Bandscheibenvorfall) das Training wieder aufgenommen, fühlt sich aber noch nicht fit. Der 31-Jährige entscheidet am Sonntag nach dem Aufwärmen, ob er ins Tor geht. Der vor Weihnachten wegen einer Bänderdehnung im Sprunggelenk pausierende Marcel Husmann ist wieder dabei, trägt eine Schiene um den linken Knöchel. Lediglich Spielertrainer Szymon Piechowiak fällt nach einer Leistenbruch-Operation weiterhin aus.

„Die Aufgaben von Szymon müssen wir auf mehrere Schultern verteilen“, sagt Maik Schwenker. Zunächst einmal ist im mittleren Rückraum sein polnischer Landsmann Pawel Molenda gefordert, der allerdings das Zusammenspiel mit seinen Mitspielern verbessern muss.

Der TV Bissendorf-Holte hat nach passablem Saisonstart abgebaut, belegt mit 13:13 Punkten den neunten Platz. Die Hinpartie verlor der TuS Wagenfeld mit 26:28. Henning Gebhardt hatte Bissendorfs wurfstarken Linkshänder Frank Kavermann im Griff, dem lediglich ein Feldtor glückte. Um den Ex-Wagenfelder Sören Lahmann, der am rechten Flügel spielt, kümmert sich entweder Sascha Stumpe oder Henning Fenker.

Die Wagenfelder haben in den vergangenen Übungseinheiten besonderen Wert auf die Abwehrarbeit gelegt. Aus einer aggressiv arbeitenden 6:0-Deckung wollen sie mit viel Tempo nach vorn spielen, zumal die Gäste in der Defensive anfällig sind. Aufpassen müssen die Hausherren auf den halblinken Rückraumakteur Steffen Brüggemann, der im Hinspiel achtmal ins Schwarze getroffen hatte. Er wird besonders vom zweikampfstarken Mittelmann Frank Koch in Szene gesetzt.

Wenn die Wagenfelder den Anschluss ans untere Mittelfeld der Tabelle schaffen wollen, dann müssen sie unbedingt den vierten Saisonsieg landen.

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