TuS Sulingen verliert in Eilvese

Aufstiegstraum geplatzt – 0:2

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Offensivspieler Salam Garaf (links) ließ in der Anfangsphase zwei gute Gelegenheiten für den TuS Sulingen aus. Am Ende gab es eine 0:2-Niederlage in Eilvese.

Sulingen - Der Traum vom Aufstieg. Insgeheim hatten ihn die Landesliga-Fußballer des TuS Sulingen schon ein wenig geträumt. Doch seit Sonntag dürfte feststehen, dass die Oberliga zumindest in dieser Saison außer Reichweite ist.

Schließlich ging das Auswärtsspiel beim STK Eilvese mit 0:2 (0:0) verloren. Und anstatt die drei Punkte aus der Vorwoche nach dem 1:0 über Spitzenreiter HSC Hannover nun auch zu vergolden, musste Sulingens Trainer Maarten Schops einräumen: „Für ganz oben wird es nicht mehr reichen. Das müssen wir akzeptieren.“

Dabei hätte der TuS Sulingen die Partie beim lange Zeit akut abstiegsgefährdeten STK Einlevse nicht verlieren müssen. „Es ist schon ein bisschen komisch“, meinte Schops, „das war mit Sicherheit nicht unser schlechtestes Spiel. Wir haben die Begegnung bestimmt und auch die Mehrzahl an Chancen gehabt.“ Doch wieder einmal ließen die Sulinger im Abschluss zu viel liegen. So tauchte Salam Garaf in der Anfangsphase zwei Mal (5./10.) frei vor Eilveses Keeper Felix Bibow auf, brachte den Ball aber nicht im Tor unter. „Das war einfach nicht konsequent genug, solche Situationen müssen wir mit noch mehr Ehrgeiz und Willen angehen“, monierte der Sulinger Coach: „Wir spielen uns gut durch, versäumen es aber, das Tor zu machen. Gehen wir früh in Führung, dann läuft das Spiel in eine ganz andere Richtung.“

So aber liefen die Sulinger ihren verpassten Möglichkeiten hinterher und schafften es nicht, ihre Feldüberlegenheit in weitere vielversprechende Szenen umzuwandeln. In der Defensive ließen die Sulinger allerdings auch kaum etwas zu. Niklas Bartsch, der den gelbgesperrten Innenverteidiger und Abwehrchef Manuel Meyer vertrat, machte seine Sache ordentlich.

Nach knapp einer Stunde dann die Szene, in der das Spiel zu Gunsten der Gastgeber kippen sollte. Eilvese lief einen Konter, die Sulinger reklamierten Abseits. Doch der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus. Hussein Saade nutzte die Verwirrkung in der TuS-Defensive aus und markierte das 1:0 (58.). „Da haben wir einfach zu früh abgeschaltet“, sagte Schops, „wir haben dieses Tor hergeschenkt.“ Es sei die erste halbwegs gefährliche Situation des Gegner gewesen, berichtete der Sulinger Trainer. Und dass daraus gleich ein Treffer resultierte, „war natürlich richtig bitter“.

Die Gäste stemmten sich nun gegen die drohende Niederlage, bauten viel Druck auf, blieben im Endeffekt aber zu harmlos. „Der letzte Pass, die letzten entscheidenden Akzente haben aber gefehlt“, räumte der 40-Jährige ein.

Und so kam es wie so oft: Sulingen stellte auf Dreierkette um und wurde kurz vor Schluss eiskalt ausgekontert. Torschütze erneut Saade, der seiner Mannschaft damit drei wichtige Punkte im Abstiegskampf schenkte und dem TuS Sulingen den Traum vom Aufstieg vermieste. 

flü

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