Landesliga-Volleyballer feiern Siege über Voslapp und Hage / Konkurrenz patzt

Aufstiegsrelegation: Weyhe hat’s selbst in der Hand

Weyhes Spielertrainer Sven Meier (Nr. 10) ist besonders mit der Entwicklung von Rene Stuhr (Nr. 3) sehr zufrieden. ·
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Weyhes Spielertrainer Sven Meier (Nr. 10) ist besonders mit der Entwicklung von Rene Stuhr (Nr. 3) sehr zufrieden. ·

Weyhe - Unverhofft kommt oft: Noch vor einigen Wochen schien Volleyball-Landesligist SC Weyhe sämtliche Chancen auf die Vizemeisterschaft – und die damit verbundene Aufstiegsrelegation zur Verbandsliga – verspielt zu haben. Doch siehe da, durch Patzer der Konkurrenz sowie zwei glatte 3:0-Erfolge gegen den STV Voslapp und den SF Hage eroberte sich der SCW den zweiten Platz zurück.

Nur noch ein Sieg im abschließenden Match gegen Bremen 1860 IV trennt Spielertrainer Sven Meier und Co. mittlerweile von der Aufstiegsrelegation.

SC Weyhe - STV Voslapp 3:0 (25:12, 25:23, 25:17): „Wir wollten die Ausrutscher von Ofenerdiek und Delmenhorst unbedingt ausnutzen. Deshalb durften wir auf keinen Fall ebenfalls straucheln. Das ist uns gut gelungen“, strahlte Meier nach dem glatten Dreisatztriumph. In Gefahr geriet der Weyher Pflichtsieg auch zu keiner Zeit. Angeführt von einem bärenstarken Youngster Marc Schmeyers, der als Zuspieler geschickt Regie führte, setzten die Hausherren Voslapp von Beginn an unter Druck, erzwangen etliche leichte Fehler und überstanden auch eine kleine Schwächephase im zweiten Durchgang unbeschadet. Am Ende feierte das Kreisteam ein ungefährdetes 3:0, das die Aufstiegshoffnungen am Leben erhielt.

SC Weyhe - SF Hage 3:0 (25:16, 25:12, 27:25): Auch gegen Hage stand laut Meyer eine Niederlage eindeutig auf dem Index: „Solche Truppen muss man einfach schlagen, wenn man in die Verbandsliga zurück will. Ich hatte nie das Gefühl, wir könnten Probleme bekommen.“

Kleiner Einspruch: Nach zwei höchst souverän gewonnenen Sätzen schwächelte Weyhe im dritten Durchgang etwas und musste sogar einen Satzball abwehren, ehe der nächste 3:0-Triumph feststand. „Okay, zum Schluss gingen uns die Körner aus. Aber es hat ja gereicht“, atmete Meier tief durch und verteilte anschließend ein Sonderlob an Diagonal-Angreifer Rene Stuhr: „Die Entwicklung von Rene ist sagenhaft. Er hat sich zu einem unverzichtbaren Leistungsträger gemausert.“ Auch dem Rest seines Teams attestierte der SCW-Coach „große Fortschritte. Wir sind als Mannschaft zusammengewachsen. Gerade unsere Youngster werden immer besser. Jetzt wollen wir unbedingt über die Relegation aufsteigen. Bremen 1860 darf kein Stolperstein mehr werden.“

SC Weyhe: Meier, Schmeyers, Stuhr, Langpap, Lange, Arndt. · drö

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