A-Jugend hält im Finale des Bremer Landespokals bei Werder Bremen nur eine Halbzeit mit

Zu wenig Sprit im Tank – Weyhe 0:8

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In dieser Szene klärt Weyhes Lennart Picker (rechts) noch rechtzeitig vor Werders Nick Gutmann, doch nur wenig später gelingt dem Bremer das 4:0.

Weyhe - Nichts zu holen gab es für die A-Jugend des SC Weyhe im gestrigen Finale des Bremer Fußball-Landespokals: Mit 0:8 (0:2) zog der Regionalligist beim hohen Favoriten SV Werder Bremen den Kürzeren, hielt gegen den Bundesligisten aber zumindest eine Halbzeit lang gut dagegen.

Entsprechend positiv fiel das Fazit des Weyher Trainers Jürgen Damsch aus: „Die Jungs haben das in der ersten Hälfte super gemacht. Mit etwas Glück gehen wir da sogar in Führung.“ In der Tat verpassten die Gäste das frühe 1:0 nur um Zentimeter, als ein Schuss von Deniz Undav an den Pfosten klatschte (2.). Werder wirkte ob der Weyher Gegenwehr zunächst etwas überrascht, biss sich dann jedoch in die Partie hinein. Und ging in Führung: Per Strafstoß brachte Maximilian Eggestein die Grün-Weißen in Front (17.). Noch gab sich der Underdog aber nicht geschlagen. Gleich zweimal hatte Undav den Ausgleich auf dem Schlappen, scheiterte jedoch am aufmerksamen Bremer Keeper Jannik Wetzel (24./30.). Stattdessen klingelte es fünf Minuten später erneut im Weyher Kasten, als Eggestein auch seinen zweiten Elfmeter zum 2:0-Halbzeitstand sicher verwandelte. „Da haben wir uns dämlich angestellt. Beide Elfer waren absolut zu vermeiden“, seufzte Damsch.

Für das tapfer kämpfende Kreisteam war der zweite Elfer der Anfang vom Ende. Im zweiten Abschnitt spielte der Bundesligist seine physische Überlegenheit gnadenlos aus und feierte nach Treffern von Maik Lukowicz (51.), Nick Gutmann (64./68.), Kevin Schnirpa (71.), Jan-Magnus Ahrens (77.) und Abdullah Dogan (80.) ein 8:0-Schützenfest.

Für Damsch indes kein Grund, die verbale Keule hervorzukramen: „In den zweiten 45 Minuten ging die Schere schon deutlich auseinander. Aber das ist ja auch kein Wunder. Uns steckte noch das schwere Match vom Sonntag in den Knochen, das ist gegen ein bärenstarkes Bundesliga-Team wie Werder ein erheblicher Nachteil. Trotzdem stellt der zweite Platz einen großen Erfolg dar, und die erste Halbzeit war richtig gut von uns. Nur am Ende ging nichts mehr.“

SC Weyhe: Sygo - Fischer (64. Chung), Meissner, Picker, Akin, Undav, Höler (56. Yang), Volkmer (71. Zabel), Njie, Stelljes (40. Credo), Wirth.drö

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