Rückstand wächst auf zwölf Zähler

Aufsteiger Hemmingen-Westerfeld zu stark für Absteiger Sulingen - 1:3

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Kurz nach der Pause ließ Maximilian Meyer (l.) die Chance zur Sulinger Führung ungenutzt.

Sulingen - Spätestens jetzt hat sich der TuS Sulingen aus dem Titelkampf in der Fußball-Landesliga verabschiedet. Die Mannschaft von Trainer Maarten Schops verlor gestern Nachmittag mit 1:3 beim Tabellenführer SC Hemmingen-Westerfeld, hat nun bereits zwölf Punkte Rückstand auf die Spitze. „Nach oben brauchen wir nicht mehr zu schauen“, gab Sulingens Co-Trainer Manuel Meyer nach der Niederlage zu.

Die erste Hiobsbotschaft hatte der letztjährige Oberligist schon vor der Aufgabe beim starken Aufsteiger bekommen. Kapitän Dennis Neumann trat die Reise wegen eines fiebrigen Infekts nicht an. Vielleicht auch deshalb standen die Sulinger nicht wirklich kompakt. Bereits in der sechsten Minute hatte der Gastgeber die große Chance zur Führung, doch TuS-Keeper David Schröder klärte einen Schuss von Hemmingens Steven Melz glänzend mit dem Fuß. 

In der 32. Minute tauchte Maximilian Meyer nach Pass von Mehmet Koc vor SC-Torwart Torwart Timo Kroß auf, doch im letzten Moment klärte ein Verteidiger per Grätsche zur Ecke. Diese köpfte Richard Sikut knapp am langen Pfosten vorbei. „Zur Halbzeit war das Unentschieden verdient“, sagte Manuel Meyer.

Nach der Pause hatte zunächst Sulingen die größten Chancen. Erst entschärfte Kroß (47.) stark einen Schuss von Maximilian Meyer, dann köpfte Sikut (49.) nach einer Ecke von Christian Hegerfeld erneut knapp vorbei. Gean Rodrigo Baumgratz, genannt Tigrinho, machte es genauer: Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld traf der Torjäger per Kopf zum 1:0 (65.). 

Zwei Minuten später eroberte der Deutsch-Brasilianer Baumgratz den Ball, passte durch die Beine von Atsushi Waki, ehe Marvin Toleikis an Schröder vorbei zum 2:0 einschob. Kurz darauf tauchte Toleikis erneut frei vor dem Tor auf, doch diesmal blieb Keeper Schröder der Sieger.

Als dann Waki einen an ihm selbst verursachten Foulelfmeter zum 1:2 (80.) verwandelte, keimte im Sulinger Lager noch einmal Hoffnung auf. Diese begrub Aljoscha-Lartey Hyde nur zwei Minuten später mit dem 3:1. Der Sieg sei nicht unverdient, meinte Meyer: „Man muss sagen, dass Hemmingen eine super Truppe hat.“  

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