Aufsteiger HSG Delmenhorst morgen zu Gast / Chylinski und Brenning wieder an Bord

HSG Barnstorf/Diepholz will positiven Trend fortsetzen

Ist am Kreis bei der HSG Barnstorf/Diepholz derzeit gesetzt: Der 30-jährige Andrius Gervé. Der litauische Nationalspieler erzielte in den vergangenen zwei Oberliga-Begegnungen 16 Tore.
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Ist am Kreis bei der HSG Barnstorf/Diepholz derzeit gesetzt: Der 30-jährige Andrius Gervé. Der litauische Nationalspieler erzielte in den vergangenen zwei Oberliga-Begegnungen 16 Tore.

Diepholz - Fünf Siege im neuen Jahr: Bei den Oberliga-Handballern der HSG Barnstorf/Diepholz läuft’s zurzeit. „Wir wollen den positiven Trend fortsetzen“, sagt Barnstorfs Trainer Dag Rieken vor dem morgigen Heimspiel um 20 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle gegen Aufsteiger HSG Delmenhorst.

Der 46-jährige B-Lizenz-Inhaber warnt aber davor, den Tabellenelften auf die leichte Schulter zu nehmen: „Die HSG Delmenhorst verfügt über einen ausgeglichenen Kader, ist stärker als die TSG Hatten-Sandkrug und die SG Neuenhaus-Uelsen. Das wird ein spannendes Spiel.“

Die Gäste hatten in der Hinrunde Verletzungspech und verloren mehrere Partien nur knapp. Zuletzt boten sie daheim dem souveränen Spitzenreiter SV Beckdorf beim 28:33 lange Zeit Paroli. Spielmacher Frederic Oetken erzielte insgesamt zehn Tore, verwandelte dabei fünf Siebenmeter. Zu beachten sind außerdem die Rückraumakteure Jörn Janßen und Benjamin Janssens. Auch Spielertrainer André Haake und der erfahrene Ex-Brinkumer Kreisläufer Meik Schäfer verstehen ihr Handwerk. Motiviert sein dürfte auch der ehemaliger Barnstorfer Torhüter Olaf Sawicki.

Personell sieht es beim Tabellenzweiten besser aus. Die zuletzt fehlenden Lukas Brenning und Kamil Chylinski sind wieder dabei. Letzterer hat seine Prüfungen seines Studiums in Polen erfolgreich abgeschlossen. Linkshänder Arunas Srederis hat seine Spritzentherapie wegen seiner Rückenprobleme abgeschlossenen. Eventuell gehört der Litauer morgen zum Kader. Ob Mannschaftskapitän Martin Golenia wegen eines grippalen Infekts bereits wieder mitwirken kann, ist fraglich. Das trifft auch auf Youngster Kevin Heemann (grippaler Infekt) zu, der in dieser Woche noch nicht trainiert hat.

Rieken sieht Fortschritte bei seiner Mannschaft: „Im Angriff spielen wir flüssiger, und im Deckungsverband sind wir besser und variabler geworden.“ Der in Wildeshausen wohnende Pädagoge weiß allerdings, wo der Schuh noch drückt: „Wir dürfen uns keine Phasen erlauben, in denen wir überhastet abschließen.“

In guter Verfassung präsentiert sich momentan Andrius Gervé, der gegenüber Ulf Grädtke am Kreis die Nase vorn hat. „Er hat zuletzt wirklich gute Spiele gemacht“, lobt der HSG-Coach den 30-jährigen Litauer, der in Bremerförde zehn Mal und gegen die TSG Hatten-Sandkrug sechs Mal getroffen hatte. Grädtke wohnt neuerdings in Bremen und kann wegen seines Referendariats an der Oberschule in Huchting nur sporadisch trainieren.

Rieken rechnet zwar mit einer „deutlich schwierigeren Aufgabe“ als zuletzt, sagt allerdings auch: „Wenn wir die richtige Einstellung an den Tag legen, dann sollten wir unser Heimspiel gewinnen.“ Die Hinbegegnung entschied der letztjährige Vizemeister mit 34:26 für sich.

mbo

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