Aufsteiger bleibt nach zwei Siegen an der Spitze / Heiligenfelde hat Bundesliga-Rückkehr im Visier / Im Keller wird es enger

Heiligenrode II mischt weiter die Niedersachsenliga auf

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Mannschaftsführerin Dania Rönner erzielte in zwei Partien drei Körbe für den TV Stuhr.

Heiligenrode - Als Aufsteiger ungeschlagen ganz vorn: Auch am fünften Spieltag der Korbball-Niedersachsenliga bleibt der TSV Heiligenrode II unangefochten an der Tabellenspitze. Hinter dem Schnelle-Team positioniert sich der SV Heiligenfelde und ist nach erneut zwei Siegen Favorit für den Wiederaufstieg. Der TV Stuhr holte wie üblich zwei Punkte, TuS Sudweyhe II und FTSV Jahn Brinkum rückten wieder näher an die Abstiegszone heran – auch weil Schlusslicht SV Gehrden gegen TSV Thedinghausen II die ersten Punkte der Saison feiern durfte.

Jahn Brinkum - TSV Heiligenrode II 10:12 (7:7): Eine halbe Stunde lang konnte Brinkum das Spiel gegen den Spitzenreiter offen halten. Erst nach einer Auszeit des Jahn kam Heiligenrode besser ins Spiel und konnte sich danach erstmals deutlicher absetzen. Noch bis zum 8:8 in der 29. Minute blieb es spannend. „Wir hatten uns auf das typische Angriffsspiel von Heiligenrode gut eingestellt“, lobte Brinkums Coach Thorsten Böger trotz der Niederlage die konzentrierte Defensive des FTSV. Für Heiligenrode traf Samantha Pörschke in diesem Spiel allein fünf Mal.

SVH hat zur Pause

schon alles geregelt

SV Heiligenfelde - Jahn Brinkum 15:6 (10:2): Der Tabellenstand brachte den SVH in Versuchung, Brinkum zu unterschätzen. „Aber wir wussten, dass die Platzierung nicht das wahre Potenzial des Jahn widerspiegelt“, erklärte Heiligenfeldes Jörg Spalkhaver. Seine Mannschaft nahm die Aufgabe ernst und lag schon zur Pause vorentscheidend in Front. „Die variantenreichen Angriffe der Heiligenfelder konnte wir nicht stoppen“, musste FTSV-Coach Böger erkennen.

TB Stöcken - TSV Heiligenrode II 7:9 (5:6): Der Anfang gehörte allein Heiligenrode: Nach acht Minuten setzte sich der TSV auf 4:0 ab. Auch eine Umstellung in der Stöckener Defensive brachte das Schnelle-Team nicht lange aus dem Konzept, trotzdem kamen die Hannoveranerinnen nun besser ins Spiel. Nach dem Wechsel konnte der TSV das Ergebnis wieder etwas freundlicher gestalten und am Ende sicher gewinnen. „Ein guter Start in die Rückrunde“, freute sich Dagmar Schnelle. Ihre Mannschaft bleibt weiter ungeschlagen.

SV Heiligenfelde - TV Stuhr 8:6 (6:4): Heiligenfelde erwischte einen tollen Start, während bei Stuhr zunächst Sand im Getriebe war. „Ich freue mich, dass wir heute das Konterspiel von Stuhr fast ausschalten konnten“, lobte Coach Spalkhaver. So lag der SVH schnell mit 5:0 vorn (8. Minute). Bis zur Pause kam Stuhr näher heran, nach dem Ausgleich zum 6:6 (25.) war allerdings mal wieder Flaute im Angriff des TVS – diverse Hochkaräter wurden vergeben. Heiligenfelde nutzte diese Schwächephase für die entscheidenden Treffer zum verdienten Sieg.

SV Brake II - TuS Sudweyhe II 17:12(8:9): „Die erste Halbzeit war unsere bisher beste in dieser Saison“, lobte TuS-Trainer Thomas Piper die konzentrierte Leistung seines Teams. Verschiedene Defensivtaktiken sollten Sudweyhe gegen die treffsicheren Brakerinnen in Vorteil bringen. Nach dem Seitenwechsel verließ seine Mannschaft allerdings das Glück beim Wurf – stolze 15 Minuten ohne Zählbares besiegelten die Niederlage gegen den wie immer konzentriert auftretenden SVB.

TV Stuhr - TuS Sudweyhe II 17:6 (11:0): Gestützt von der starken Laura Nordloh am Stuhrer Korb legte der TVS gegen den Tabellennachbarn eine knackige erste Halbzeit hin. Vor allem das Tempospiel kam gut durch. „So ein Halbzeitergebnis geht gar nicht“, kritisierte hingegen Sudweyhes Thomas Piper die Performance seiner Mannschaft in den ersten 20 Minuten – das 11:0 für Stuhr sprach eine deutliche Sprache.

Danach lief es besser für Sudweyhe. „Wir können momentan nur eine gute Halbzeit spielen, das muss sich bessern“, forderte Piper nach der klaren Niederlage.

she

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