Aufsteiger Bassum von 1848 Samstag gegen Dasbach und Sonntag gegen Brühl

Auf ins Erstliga-Abenteuer mit Rückkehrer Sandmann

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Sascha Sandmann kehrte von der Sportgilde Bassum zu den 1848ern zurück.

Bassum - Nach fünf Jahren Pause kehrt die erste Bundesliga der Sportschützen in die Räume des SV Bassum von 1848 zurück. Nach dem Aufstieg im Frühjahr richtet das Team um Sportleiter Jens Voß gleich zum Auftakt am Wochenende den Heimwettkampf aus. „Der Deutsche Schützenbund hat die Voraussetzungen etwas gelockert“, weiß Voß und ergänzt: „Daher können wir den Wettkampf direkt auf unserem Stand durchführen.“

Durch die Aufstockung der Liga von acht auf zwölf Mannschaften wird der Aufwand für die Saison deutlich größer. „Wir sind jetzt statt vier sechs Wochenenden unterwegs. Das bedeutet, es wird schwieriger, immer alle Sportler an Bord zu haben, und gleichzeitig steigen die Kosten. Ich befürchte auch, dass es eine Zwei-Klassen-Gesellschaft in der Liga geben wird“, erläutert Voß. In der Vorrunde wird jede Mannschaft einmal auf die anderen elf treffen. Am Ende werden die ersten vier Teams zum Bundesligafinale fahren. Die Konkurrenten auf Platz elf und zwölf steigen direkt ab. Eine Relegation gibt es nicht mehr. „Unter die ersten Vier zu kommen, wird äußerst schwer, aber Platz sieben bis zehn ist durchaus realistisch“, schätzt der Sportleiter die Situation des Bassumer Aufsteigers ein.

Das Gesicht der Mannschaft hat sich verändert. Dabei geblieben sind Denis Rother, Stefan Pabstmann, Peter Benne, Martin Mohnke, Sebastian Wollenhaupt und Stephan Kukla. „Das ist der Stamm aus der vergangenen Saison, diese Sportler haben den Aufstieg erkämpft. Wirkliche Abgänge haben wir nicht. Dazu haben wir noch zwei erfahrene Schützen der Sportgilde gewinnen können“, verrät der Sportleiter. Damit sind Sascha Sandmann und Albert Grieskamp gemeint, die sich dafür entschieden haben, in der Lindenstadt zu bleiben, auch wenn sie nun für die 48er an den Start gehen und nicht mehr für die Sportgilde, die sich bekanntlich abgemeldet hat. „Wir hätten sicher auch gerne Artur Gevorgjan in unseren Reihen gehabt, das war in der diesjährigen Konstellation aber leider nicht umsetzbar“, erklärt Voß.

In Person von Sandmann kehrt ein alter Bekannter zurück. „Sascha hat schon zu Beginn der Bundesliga für uns geschossen, ich freue mich, dass er wieder zurück ist“, unterstreicht Voß. Die meiste Routine hat wohl Albert Grieskamp. „Albert ist ein sehr erfahrener Schütze. Mit dem VSS Haltern ist er schon Deutscher Meister geworden“, erinnert Voß.

In Bassum treffen die 48er auf zwei Mannschaften, die sicher nicht zu den Favoriten gehören. Am Samstag ab 19 Uhr steht der SV Falke Dasbach auf dem Zettel. Die Dasbacher haben auch schon einige Jahre Bundesliga geschossen. Das wird eine Begegnung auf Augenhöhe. Der Brühler Schießclub 70 dagegen ist ein Neuling. Dieses Jahr aufgestiegen, werden die Gäste am Sonntag ab 13 Uhr ihren allerersten Bundesligawettkampf in Bassum schießen.

„Auch Brühl gehört zu den Mannschaften, gegen die wir unsere Punkte machen müssen“, meint Voß dazu.

Außerdem kommt mit dem SB Broistedt, der gegen die Dasbacher antritt, ein alter Bekannter nach Bassum. Thomas Hoppe hat seine ersten neun Jahre Bundesliga bei den 48ern verbracht. „Thomas schießt die Einzelmeisterschaften immer noch für uns. Ich freue mich, ihn hier zu sehen“, erklärt Voß. Eine interessante Truppe reist mit Wathlingen an. „Sie ist mit uns in die Liga aufgestiegen und betritt zum ersten Mal Bundesliga-Boden“, sagt der Bassumer Sportleiter. In Gestalt des dritten Aufsteigers aus Wechmar kommt die einzige Mannschaft aus dem Osten der Republik in die Lindenstadt.

„Wir hoffen auf rege Unterstützung“, erklärt der 48er-Sportleiter und sagt weiter: „Die Deutschen Meisterschaften werden nur selten vor der Haustür ausgeschossen, daher ist es die Gelegenheit, Spitzensport zu sehen.“

vo

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