Pleite für Tischtennis-Bundesligisten

Werder Bremen verpatzt den Start - 0:3

Bremens Marcelo Aguirre steht an der Platte.
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Kassierte eine Vier-Satz-Niederlage: Bremens Marcelo Aguirre unterlag Emmanuel Lebesson mit 1:3.

Bitterer Start ins Tischtennis-Jahr für Werder Bremen. Der Bundesligist kassierte ein deutliches 0:3 beim Tabellendritten TTC Neu-Ulm - doch es war knapper, als es das Ergebnis aussagt.

Neu-Ulm – Bitterer Jahresauftakt für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Am Montagabend scheiterten die Hanseaten mit 0:3 beim Tabellendritten TTC Neu-Ulm und weisen als Neunter bereits satte sechs Zähler Rückstand zum ersten Playoff-Platz auf – eine Menge Holz also. Deshalb wollte sich SVW-Coach Cristian Tamas nach dem Match auch vorerst nicht mehr mit den ersten vier Plätzen beschäftigen: „Wir schauen jetzt nur noch von Spiel zu Spiel. Am Ende sehen wir dann, wozu es gereicht hat.“

Sicherlich die richtige Herangehensweise. Schließlich muss zuerst das unglückliche 0:3 in Ulm aufgearbeitet werden. Unglücklich? Ja, die Begegnung hätte auch durchaus in die grün-weiße Richtung laufen können. So führte Marcelo Aguirre im Auftakteinzel gegen Ulms Spitzenspieler Emmanuel Lebesson mit 1:0-Sätzen und 5:4 im zweiten Durchgang, ehe ihn ein weggezählter Aufschlag komplett aus dem Tritt brachte. Am Ende des Satzes streute Bremens Nummer zwei völlig verunsichert sogar zwei Aufschlagfehler nacheinander ein und fand anschließend nie mehr ins Match zurück. Sportlich fair suchte Tamas danach zwar nicht die Schuld beim Schiedsrichter – merkte aber zumindest an: „Vorher wurden die Aufschläge von Marcelo noch nie als falsch bemängelt.“

Stenogramm

TTC Neu-Ulm - SV Werder Bremen 3:0: Emmanuel Lebesson - Marcelo Aguirre 3:1 (9:11, 11:7, 11:8, 11:2); Vladimir Sidorenko - Mattias Falck 3:1 (6:11, 11:2, 11:8, 11:6); Tiago Apolonia - Kirill Gerassimenko 3:1 (11:5, 11:8, 12:14, 12:10).

Kein gelungener Beginn also für die Gäste – und es kam sogar noch deutlich dicker. Obwohl Bremens Vizeweltmeister Mattias Falck gegen Vladimir Sidorenko furios startete, unterlag er am Ende völlig überraschend in vier Durchgängen. Natürlich der eindeutige Knackpunkt des Spiels, wie Tamas bestätigte: „Mit dem Punkt hatten wir eigentlich gerechnet. Aber auch beim 0:2 war noch nicht alles verloren. Ich habe weiterhin an uns geglaubt.“

Und fast hätte Kirill Gerassimenko auch die Wende eingeleitet. Gewohnt kampfstark wehrte der Kasache gegen Tiago Apolonia im dritten Satz mit einer „Rückhand-Banane“ auf die Kante einen Matchball ab und lag im vierten Durchgang bereits mit 8:4 in Front. „Aber da hat Kirill wohl leider kurz schon an den Entscheidungssatz gedacht“, seufzte Tamas: „Schade, beim 1:2 wäre weiter alles drin gewesen.“

So hingegen stand es aus Bremer Sicht 0:3 – und die Playoffs rücken in immer weitere Ferne.

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