TuS Sulingen unterliegt SCT trotz bester Saisonleistung 30:31 / Lenz schwer verletzt

Aufholjagd bleibt unbelohnt

Sulingen - Alles war angerichtet für ein klasse Derby: 150 Zuschauer wollten das Duell zwischen den Handball-Landesligisten TuS Sulingen und SC Twistringen sehen. Die beiden Teams enttäuschten nicht und boten ein kampfbetontes, emotionsgeladenes Spiel, das am Ende an Spannung kaum zu überbieten war. Die Aufholjagd der Gastgeberinnen war jedoch umsonst: Die Twistringer Frauen entführten mit dem 31:30 (16:14) beide Punkte aus Sulingen.

„Das ist bitter, denn mein Team hat die beste Saisonleistung gezeigt“, resümierte TuS-Trainer Axel Seefeld. Allerdings gelang es den Sulingerinnen im gesamten Spiel nur einmal, in Führung zu gehen – und das beim 1:0 durch Sabrina Leymann. Danach nahmen die Twistringerinnen das Heft in die Hand und gingen mit 6:3 in Front. Später glichen die Gastgeberinnen zum 8:8 aus, zur Pause hieß es 14:16. Bis dahin hatten sie einen Riesen-Schock zu verkraften: Die neue Torfrau Carola Lenz zog sich eine schwere Knieverletzung zu. „Ich befürchte einen Kreuzbandriss, vermutlich noch mehr. Das ist echt tragisch“, sagte Axel Seefeld kopfschüttelnd. Für Lenz rückte wieder Dörte Röwer zwischen die Pfosten. Und die wuchs über sich hinaus. Mit zahlreichen Paraden verhinderte sie, dass die Twistringerinnen davonzogen.

„Insgesamt hatten wir 22 Fehlwürfe und sechs verworfene Strafwürfe. Daran hatte Dörte einen großen Anteil“, erkannte auch SCT-Trainerin Cordula Seefeld an. Dennoch gelang es ihrer Mannschaft, sich nach ausgeglichenem Spielverlauf von 24:23 auf 31:26 abzusetzen. Besonders stark waren Femke Bornhorn, die die Sulingerinnen nie in den Griff bekamen, sowie Maria Lehmkuhl. „Beide sind immer wieder auf die Nahtstellen gegangen, und vor allem Sina Kuncke konnte das gut ausnutzen“, befand Cordula Seefeld.

Nach dem 31:26 (55.) wurde es noch einmal spannend: Die Sulingerinnen, bei denen auch Marie Zimmermann (9/3) gefiel, konnten durch Nicole Semper vier Tempogegenstöße verwandeln. Wenn Anna Lena Gräb in der Phase nicht einmal an der Latte gescheitert wäre, hätte es womöglich eine Punkteteilung gegeben. So jubelten am Ende nur die Twistringer.

Nach dem „Familienduell“ am Sonntag gab’s natürlich eine herzliche Umarmung zwischen den Trainern und Eheleuten Axel und Cordula Seefeld. · an

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