BSV Rehden freut sich auf Regionalliga: Fußball-Stammtisch mit lokalen Promis, Einlaufkinder-Aktionen, neue Sponsoren und mehr

Aufbruchstimmung: Fan-TV und viele Mitmach-Varianten

Ulrich Walter und Ralf Nüßmann (vorn von links) stellten geladenen Gästen die Pläne des BSV Rehden rund um die sportliche Entwicklung vor. ·
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Ulrich Walter und Ralf Nüßmann (vorn von links) stellten geladenen Gästen die Pläne des BSV Rehden rund um die sportliche Entwicklung vor. ·

Kreis-Diepholz - Von Cord KrügerREHDEN · Aufbruchstimmung allüberall: Kurz vor dem Start ins Abenteuer Regionalliga des BSV Rehden verzeichnen die Verantwortlichen ein steigendes Interesse – ablesbar an den Besucherzahlen auf der Internetseite http://www.bsv-rehden.de, für Vereinsboss Friedrich Schilling spürbar an den noch immer nicht abreißenden Anfragen von Spielervermittlern, hörbar durch die lautstärkere Unterstützung des im Mai gegründeten Fan-Clubs „Blacks“.

Aber um in der vierthöchsten deutschen Klasse auch dauerhaft bestehen zu können, bedarf es der Hilfe einer ganzen Region, wie Ulrich Walter am Dienstagabend vor geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft verdeutlichte.

Der Gründer und Inhaber des Bioprodukte-Unternehmens „Lebensbaum“ hatte in seiner Eigenschaft als Vorstand des BSV-Fördervereins in den VIP-Bereich der Rehdener Waldsportstätten geladen, um um Zuspruch – in welcher Form auch immer – zu werben: „Anders kann das Projekt nicht geschultert werden. Sie müssen nicht Mitglied sein – wir würden uns auch über jeden einzelnen ideellen Unterstützer freuen.“

Doch die Planungen sind schon ziemlich weit gediehen, wie Walter und Ralf Nüßmann als Geschäftsführer des Fördervereins verdeutlichten. So flimmerten am Dienstagabend im Vorfeld des Testspiels gegen die Sportfreunde Lotte bereits erste Bilder vom „BSV-TV“ über die Bildschirme im Vereinsheim, dessen VIP-Bereich sich inzwischen als Ort für Firmen-, Familien- und Clubfeiern bewährt hat – auch an spielfreien Tagen: „Aber selbst wenn unsere Mannschaft hier nur trainiert: Die meisten Frauen bekommen zu Hause so etwas nicht zu sehen“, warb Nüßmann augenzwinkernd mit dem Blick durch die Glasfassade hinab auf den Hauptplatz.

Bereits Stunden vor dem ersten Liga-Heimspiel am Sonntag, 5. August, gegen den VfB Oldenburg, heißt es: „Reden über Rehden“. Ab 10.30 Uhr sind Interessierte zum ersten Fußball-Stammtisch im Vereinsheim mit Gästen wie Landtagsvizepräsident Hans-Werner-Schwarz sowie dem Manuel Meyer eingeladen.

Bis dahin steht vielleicht schon die 68 mal sieben Meter große Werbewand auf der Gegengeraden hinter dem Tor zum C-Platz – „ein schöner baulicher Abschluss, der unserer Anlage noch mehr Arena-Charakter verleiht“, verdeutlichte Nüßmann – und verwies auf freie Werbeflächen.

Die gibt es – natürlich im kleineren Format – nicht nur auf den Seiten der Stadionzeitung, sondern auch auf den künftigen Eintrittskarten. In der neuen Liga muss laut DFB-Statuten dann auch der Hinweis stehen, dass der Besucher mit dem Kauf des Tickets die Stadionordnung akzeptiert.

Die weiteren Möglichkeiten des Sponsorings sind vielfältig – von Shirts für die Einlaufkinder und einer Rolle als Basis-Geldgeber für kleine Summen bis zu verschiedenen Sponsoring-Kategorien. Selbst ein neuer Hauptsponsor kann sich noch melden – und damit die Chance nutzen, dass der Name seiner Firma künftig auf den Trikots in den Stadien von Holstein Kiel, VfB Lübeck, SV Meppen oder bei den Bundesliga-Reserven von Werder Bremen, Hannover 96, des Hamburger SV und des VfL Wolfsburg zu sehen ist. Diese Namen nannte Ulrich Walter als Appetitanreger für die kommende Saison: „Es ist schon sensationell, wenn man sieht, was sich in den vergangenen neun Jahren entwickelt hat.“ So lange existieren die Waldsportstätten bereits, die nach ihrer bestandenen Feuertaufe im Erstrunden-DFB-Pokal-Spiel gegen 1860 München im Sommer 2003 kontinuierlich um Tribünen und Gebäude anwuchsen. Knapp eine Million Euro hat der Förderverein dafür bisher aus eigenen Mitteln aufgebracht, knapp 2,5 Millionen Euro kamen aus der Samtgemeindekasse.

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