Tischtennis: Bundesligist reist zum Favoriten Borussia Düsseldorf

Auf Werder wartet anspruchsvoller Doppelpack

Werder-Trainer Christian Tamas (l.) im Gespräch mit Spieler Mattias Falck.
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Kurzes Gespräch während einer Pause: Werder Bremens Trainer Cristian Tamas (l.) gibt Anweisungen an Vizeweltmeister Mattias Falck. Der 29-jährige Schwede ist sowohl am Freitag als auch am Sonntag gefordert.

Bremen – Nach dem unglücklichen 0:3-Jahresauftakt beim TTC Neu-Ulm wartet auf Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen nun ein durchaus anspruchsvoller Doppelpack: Am Freitag versuchen die Hanseaten ab 19.00 Uhr bei Rekordmeister Borussia Düsseldorf ihr Glück, und Sonntag gastiert um 15.00 Uhr Tabellennachbar TTC Fulda-Maberzell in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle. Beides Gegner, an die der SVW keine guten Erinnerungen haben dürfte. In Fulda kassierten die Grün-Weißen ein bitteres 2:3, und gegen Düsseldorf war beim 0:3 selbst an eigenen Tischen überhaupt kein Kraut gewachsen. Drohen also zwei weitere Niederlagen und ein Abrutschen auf Rang zehn?

Okay, ein „Break“ in Düsseldorf ist sicherlich eher nicht zu erwarten. Nicht umsonst schnappte sich der Klassenprimus am Anfang des Jahres den Champions-League-Titel und zog kurz darauf auch den deutschen Pokal an Land. Es gibt definitiv einfachere Aufgaben, wie Werder-Coach Cristian Tamas bestätigt: „Natürlich ist Düsseldorf der klare Favorit. Wir treten bei der momentan besten Mannschaft der Welt an und können nur positiv überraschen. Aber zumindest haben wir rein gar nichts zu verlieren und können am Freitag befreit aufspielen.“

Sogar völlig befreit, da die Borussia selbst ohne ihre damals geschonte Ikone Timo Boll das Hinspiel deutlich für sich entschied. Was erneut passieren könnte, da Bremens Vizeweltmeister Mattias Falck dann wieder gegen seine schwedischen Nationalmannschaftskollegen Kristian Karlsson und Anton Källberg ran müsste. „Beide kennen Mattias in- und auswendig“, seufzt Tamas: „Ich weiß also gar nicht, ob ein Fehlen von Timo für uns ein großer Vorteil wäre.“

Richtig optimistisch wirkt Bremens Trainer vor dem Auftritt beim Spitzenreiter verständlicherweise also nicht, doch dafür sinnt Tamas gegen Fulda auf Revanche: „Da haben wir noch etwas gutzumachen. Die Hinspielniederlage tat uns damals richtig weh und wäre auch zu vermeiden gewesen.“

Deshalb sollen laut Tamas diesmal die Punkte an den Tabellenneunten gehen: „Wir haben großen Respekt vor Fulda mit seinem Abwehrstrategen Ruwen Filus, aber das Match wollen wir unbedingt gewinnen.“

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