Latein-Formation künftig in der Regionalliga

Auch Weltmeister verhalfen Syke zur Meisterschaft

Die Latein-Formation des TSC Hansa Syke war in der Oberliga eine Klasse für sich, feierte mit großem Vorsprung den Titel und stieg danach auch noch in die Regionalliga auf.

SYKE (cd) · Das Jahr 2009 wird in der Vereinshistorie des TSC Hansa Syke stets einen ganz besonderen Platz einnehmen. Nie zuvor war die A-Formation erfolgreicher.

Bemerkenswert ist nicht nur, dass sie alle sechs Turniere für sich entschied, sondern auch wie sie dies getan hat: Von den 30 Wertungsrichtern, die Syke A während der gesamten Saison bewertet haben, haben gleich 26 die Note eins gezogen. Eindrucksvoller kann der Aufstieg in die Regionalliga Nord kaum gelingen.

Die Syker Latein-Formation ist ihrer Favoritenstellung damit vollauf gerecht geworden. Sie war die mit Abstand erfahrenste Mannschaft in der Oberliga und hatte sich zudem noch erheblich verstärkt: Mit Britta Korten, Alexander Schwaderer und Valentina Ohrmann, die zuvor allesamt bei der TSG Bremerhaven aktiv waren, tanzten zeitweise drei Weltmeister für Syke. Ein vierter saß mit Martin Korten auf dem Trainerstuhl. Hinzu kam Co-Trainer Kai Löscher, der 2006 ebenfalls mit Bremerhaven Deutscher Meister wurde. „Die Qualität unserer

nEinsen pflasterten

nden Hansa-Weg

Neuzugänge stand außer Frage. Genauso wichtig für den Erfolg war aber auch, dass sie sich sehr schnell in das Team integriert haben“, betont Udo Bendkowsky, der 1. Vorsitzender des TSC Hansa Syke.

Schon der Saisonstart verlief für das Syker A-Team optimal: Beim ersten Auftritt in Bremen erhielt sie die Bestnote – alle fünf Einsen. „In diesem Moment wussten wir, dass sich die harte Trainingsarbeit des Teams gelohnt hat und dass der Aufstieg tatsächlich greifbar ist“, erklärt Bendkowsky.

Im Anschluss folgten ähnlich souveräne Leistungen auf den Turnieren in Bremerhaven, Oldenburg, Norden und beim Heimspiel in der Olympiahalle Syke. Die Formation spazierte förmlich durch die Liga, aufgestiegen war sie dadurch aber noch nicht. Die Entscheidung brachte erst das Relegationsturnier im benachbarten Weyhe, bei dem sich die jeweils drei besten Teams der Oberligen A und B trafen. Doch auch hier bestätigte Syke A seine Ausnahmestellung und siegte verdient mit allen fünf Einsen. Was für ein Triumph!

Jetzt ist der TSC Hansa Syke wieder dort angekommen, wo er bereits vor zwei Jahren stand: In der Regionalliga, die am 31. Januar 2010 in die Saison startet. Allerdings ist die Luft in der dritthöchsten Liga Deutschlands deutlich rauer als in der Oberliga. „Wir dürfen nicht den Fehler machen, uns auf unserem Vorjahreserfolg auszuruhen“, mahnt Sykes 1. Vorsitzender. „Wir treffen jetzt auf ganz andere Kaliber und müssen uns da von Neuem wieder beweisen.“ Daher sei das Saisonziel auch eher zurückhaltend: „Wir wollen uns zunächst in der Liga etablieren, bevor wir den Blick wieder nach oben richten“, so Bendkowsky. Auf kurz oder lang könnte die Saison 2009 aber durchaus von einer noch erfolgreicheren abgelöst werden.

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