Nach 3:1 in der Champions League folgt ein 3:0 in der Bundesliga gegen Hagen

Auch perfektes Wochenende für Werders Tischtennisspieler

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Das gibt es auch nicht alle Tage: Werders Adrian Crisan gewann in der Champions League einen Satz sogar zu null. ·

Bremen - Perfektes Wochenende für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Erst wahrten die Hanseaten am Freitag Abend durch einen 3:1-Erfolg beim französischen Vertreter Hennebont GV ihre Chancen auf das Erreichen des Champion-League-Viertelfinales, und zwei Tage später gab sich der Deutsche Meister auch in der Bundesliga keine Blöße. Mit 3:0 fegten die Werderaner Aufsteiger TTC Hagen aus der Halle – bereits der dritte Sieg im dritten Spiel.

Hennobont GV - SV Werder Bremen 1:3: „Ganz stark, dass wir in diesem Hexenkessel die Nerven behalten haben. Bei einer Niederlage wären wir ja wohl weg vom Fenster gewesen“, strahlte Bremens Coach Christian Tamas mit der Herbstsonne um die Wette. Zur Zufriedenheit hatte der Werder-Trainer auch allen Grund. Denn: Obwohl der Deutsche Meister nach der Auftaktniederlage gegen die SPG Walter Wels erheblich unter Druck stand, blieb er cool wie ein Eisblock. Insbesondere Adrian Crisan stellte erneut sein derzeit äußerst stabiles Nervenkostüm unter Beweis. Gegen Doppel-Weltmeister Chien-An Chen lag der Rumäne schon mit 1:2-Sätzen zurück, um nach einem Kraftakt noch mit 3:2 zu triumphieren. Im letzten Durchgang demütigte Crisan den Taiwanesen gar mit 11:0. Eigentlich eine Steilvorlage für Bremens Spitzenspieler Chi-Yuan Chuang – doch dem sonst so zuverlässigen „Chuanny“ klebte gegen Dimitrij Prokopcov das Pech am Schläger. Gleich zwei Matchbälle ließ Chuang im Entscheidungssatz beim Stand von 10:8 liegen, so dass die Partie wieder Spitz auf Knopf gefragt.

Eine brenzlige Situation, doch Werder hatte die Ruhe weg. Kämpferisch bärenstark brachte Constantin Cioti die Gäste durch einen Fünfsatztriumph über Quentin Robinot umgehend wieder in Front. Nun war Chuang gefordert. Ausgerechnet gegen Landsmann Chen – mit dem er dieses Jahr Weltmeisterschafts-Gold im Doppel errungen hatte – galt es den Bremer Sieg in trockene Tücher zu wickeln. Sollte die grün-weiße Punktebank abermals wackeln? Nicht wirklich. Chuang erwies sich jederzeit als Chef im Ring und fertigte Chen glatt zum umjubelten 3:1-Endstand ab.

SV Werder Bremen - TTC Hagen 3:0: „Kompliment an mein Team. Trotz Reisestrapazen haben wir ganz souverän gewonnen. Toll, dass wir so Kräfte sparen konnte“, stellte Bremens Coach Cristian Tamas seiner Mannschaft ein glänzendes Zeugnis aus.

Die Eins mit Sternchen hatten sich die Werderaner auch redlich verdient. Gewohnt zuverlässig legte Chih-Yuan Chuang gegen Ovidiu Ionescu vor, ehe es kurze Zeit später für die Gäste noch dicker kam. Haushoch mit 3:0 triumphierte Adrian Crisan über Maharu Yoshimura – für Hagen eine herbe Enttäuschung. Tamas hingegen freute sich: „Adrian hat das ganz abgezockt runtergespielt und Yoshimura die Grenzen aufgezeigt.“ Die Entscheidung war somit gefallen – es ging nur noch um die Höhe des Sieges. Am Ende wurde es sogar ein 3:0, da Constantin Cioti trotz eines 0:2-Rückstands im Entscheidungssatz Jonathan Groth noch mit 11:7 in die Knie zwang. · drö

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