Stürmer schießt TSG Seckenhausen-Fahrenhorst zum Klassenverbleib – und gibt dann seinen Wechsel bekannt

Auch Danny Pankratz im Anflug auf Melchiorshausen

Ab durch die Mitte: Seckenhausens Danny Pankratz.
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Ab durch die Mitte: Seckenhausens Danny Pankratz.

Seckenhausen - Wenn’s mal wieder länger dauert – dann ist Danny Pankratz bestens gestellt. Denn Thomas Winsemann, Interimstrainer von Fußball-Bezirksligist TSG Seckenhausen-Fahrenhorst, gibt die Aufstellung immer einzeln beginnend beim Torwart nach vorn bekannt.

„Und je weiter er vorrückt, desto größer wird sein Lächeln“, schmunzelt Winsemann. Denn das bedeutet: Pankratz darf in seiner geliebten Offensive ran und muss nicht in der Innenverteidigung aushelfen („Das mag ich überhaupt nicht.“).

Doppelpack gegen Wietzen, am Sonntag nun der nächste Doppelpack beim 3:1 gegen Uchte, mit dem Pankratz Seckenhausen zugleich den Klassenerhalt sicherte – Winsemanns Entscheidung, den 26-Jährigen möglichst weit vorn aufzustellen, hat sich ausgezahlt. „Seitdem der Trainer mich nach vorn beordert hat, treffe ich. Das ist doch super, denn es ist immer ein schönes Gefühl, Tore zu schießen.“

In der kommenden Saison wird Danny Pankratz das aber nicht mehr für die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst tun. Auch er verlässt den Club nach „ich weiß gar nicht wie vielen Jahren. Ich bin nun 26 Jahre. Wenn nicht jetzt, wann dann? Ich möchte etwas Neues ausprobieren und eine neue Liga kennenlernen.“

Der Offensivmann wechselt zum Bremer Landesligisten TSV Melchiorshausen, der mittlerweile so etwas wie eine TSG-Filiale zu werden scheint. Zu Saisonbeginn war Sascha Otten gekommen, in Matthias Kasten, Julian Michel, Dennis Dörgeloh und jetzt Danny Pankratz schließen sich zur neuen Spielzeit gleich vier weitere TSG-Spieler der Barten-Truppe an. „Es war sicherlich auch mit ausschlaggebend, dass die drei auch nach Melchiorshausen gehen“, räumt Pankratz ein. Auf der anderen Seite hat ihm in Seckenhausen zuletzt aber auch die Perspektive gefehlt.

In Melchiorshausen freut man sich bereits auf Pankratz. „Er ist ein Spieler mit sehr viel Potenzial, der gerade sehr auffällig ist und viele Tore schießt“, erklärt Teammanager Markus Hoßfeld: „Und vom Typ her passt er sowieso bestens zu uns.“ · flü

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