Auch Bergen und Runge bei VER-Dinale

Carola Wegener Neunte in Verden

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Paul Bergen erreichte auf Black Jack einen 13. Platz im Feld von 25 Startern aus dem Bundesgebiet.

Syke - Achtungserfolge für junge Reiter aus dem Kreis Diepholz vor einem großen Publikum: Der 13-jährige Paul Bergen vom RV Wagenfeld mit dem zwölfjährigen Wallach Black Jack und der 15-jährige Lennart Runge vom RFV Maasen-Sulingen mit der 20-jährigen Stute Miss Aileen starteten während der VER-Dinale in der Verdener Niedersachsenhalle im Finale des Bundesnachwuchschampionats der Ponyspringreiter. Und Carola Wegener gelang nach einem brillanten Abschluss ihrer Juniorenzeit ein erfolgreicher Einstand in die neue Saison.

Bergen und Runge hatten sich nach mehreren Sichtungsturnieren und einem Auswahllehrgang im Dezember in Warendorf für Verden qualifiziert. Im Finale belegte Paul Bergen auf Black Jack in der Ponystilspringprüfung der Klasse M* mit der Wertnote 7,0 den 13. Platz von insgesamt 25 Teilnehmern aus elf Bundesländern. Paul Bergen ritt sein erstes M*-Springen überhaupt, und daher ist seine Leistung um so höher zu bewerten. In der Einlaufprüfung am Tag zuvor, einer Stilspringprüfung der Kl. L, hatte Paul Bergen mit der Note 7,4 ebenfalls Platz 13 belegt.

Lennard Runge kam auf Miss Aileen im Finale mit der Note 6,60 auf Rang 14. Für den 15-Jährigen war es tags zuvor in der Einlaufprüfung besser gelaufen, kam er doch hier mit seiner Stute mit der Wertnote 8,0 auf einen starken sechsten Platz. Beide Nachwuchsreiter zeigten unter den Augen des Bundestrainers der Ponyspringreiter Peter Teeuwen eine überzeugende Leistung und stehen bei ihm sicher weiterhin im Notizbuch.

Carola Wegener vom RV Lembruch ritt im Finale der „Großen Tour“ auf dem Oldenburger Cedric auf Anhieb in die Siegerrunde. Schon in den Qualifikationsprüfungen hatten sich beide gut behauptet. Nur 34 Paare von rund 70 Startern kamen in der Niedersachsenhalle weiter. Auch im Finale auf Drei-Sterne-Niveau überzeugten die Berufsfachschülerin und der im Hause Wegener ausgebildete Cedric. Sie schafften den Sprung in die Siegerrunde und beendeten die Prüfung auf Rang neun. Dabei war es für Wegener und den neunjährigen Chacco-Blue-Nachkommen der erste Start in einer Drei-Sterne-Springprüfung überhaupt. „Wir sind mächtig stolz auf das selbst ausgebildete Pferd, das sich nun in der schweren Klasse sehen lassen kann. Und das gleich zu Anfang der neuen Saison“, freut sich Familie Wegener.

Als nächstes geht es für Carola Wegener nun vom 11. bis 14. Februar zu den Löwen Classics nach Braunschweig, ein internationales Reitturnier auf Vier-Sterne-Niveau. Starten wird die Pferdesportlerin mit familiären Wurzeln in Österreich international ab sofort wieder unter deutscher Flagge. Bisher habe sie immer lange Anfahrtswege für Lehrgänge und Qualifikationsturniere auf sich genommen, was nicht immer einfach mit der Schule zu vereinbaren sei, begründet die junge Reiterin den Wechsel. Beide Bundestrainer seien einverstanden. „Es waren tolle Erfahrungen, die ich durch Österreich erleben durfte. Ich freue mich aber auf die Zeit, die mich jetzt erwartet“, erklärt Carola Wegener.

jho/sor

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