SV Heiligenfelde zieht nach 5:1-Sieg in die zweite Runde des Bezirkspokals ein / Jetzt geht es nach Steimbke

Tor und Assists: Brandhoff „erlegt“ Seckenhausen

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Heiligenfeldes Joshua Brandhoff (rechts) war zu keinem Zeitpunkt von den TSG-Spielern zu stoppen. Ein Tor und zwei Assists sprechen eine deutliche Sprache. ·

Heiligenfelde - Von Daniel WiechertHeiligenfeldes Coach Frank Fischer hatte angekündigt, dass seine Mannschaft heiß darauf ist, die Württemberg-Cup-Pleite (0:3) gegen die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst wieder gutzumachen. Das ist mit dem gestrigen 5:1 (2:0)-Sieg in der 1. Runde des Fußball-Bezirkspokals eindrucksvoll gelungen. In Runde zwei geht es nun zum Liga-Konkurrenten aus Steimbke.

Der Sieg war verdient – so viel vorweg. Doch in der Anfangsphase boten beide Mannschaften Fußball zum Abgewöhnen. Bei extrem hohen Temperaturen spielten sich die Heiligenfelder die Bälle am eigenen Strafraum zu, ohne offensiv aktiv zu werden. Die TSG-Spieler schauten sich das Ballgeschiebe an, ohne Druck auf die Heimmannschaft auszuüben. „Jetzt geht ruhig mal drauf“, missfiel auch Gästetrainer Torben Budelmann die Passivität seines Teams.

Es kam noch bitterer für die TSG. Nachdem die Eckfahne mitgeholfen hatte, dass der Ball im Feld blieb, nutzte SVH-Stürmer Joshua Brandhoff das durch diese kuriose Situation entstandene Durcheinander in der TSG-Abwehr und sorgte mit einem Flachschuss ins rechte Eck für die 1:0-Führung. Seckenhausens Keeper Malte Wolpmann war machtlos, auch wenn er noch mit den Fingerspitzen dran war.

In der Folge war Seckenhausen komplett verunsichert. Bei eigenem Ballbesitz boten sie sich nicht an, so dass der Ballführende keine Anspielstationen fand. Defensiv hatte der 19-jährige Felix Wagner einige Aussetzer. Als er einen Ball nicht energisch genug klärte, nutzte Brandhoff die Situation, spielte auf Janek Piontek, der Gerrit Bolte bediente. Dessen abgefälschter Schuss (28.) ging knapp am Tor vorbei. Eine Minute später machte es Björn Isensee besser, als er einen feinen Pass direkt zur 2:0-Führung ins Netz spitzelte. Brandhoff (38.) und Tobias Dickmann per Weitschuss hätten noch vor dem Seitenwechsel für den Seckenhauser Knockout sorgen können, verzogen aber jeweils knapp.

In der Halbzeit schien Seckenhausens Trainer Budelmann den richtigen Ton getroffen zu haben. Sein Team kam nun zwingender ins Spiel. Zunächst scheiterte Raymund Maas noch aus spitzem Winkel am Pfosten, bevor Routinier Christian Schult von Torben Schmidt elfmeterreif gefoult wurde. Den Strafstoß zum Anschlusstreffer verwandelte Tobias Thiemann zum 1:2 (52.). Nun war es ein offenes Spiel, doch nach einem Traumpass von Brandhoff stellte der eingewechselte Richard Tischer den Zwei-Tore-Vorsprung für den SVH wieder her (75.). Das war die Entscheidung. Auch wenn TSG-Kapitän Schult seine Mannschaft nochmal aufforderte, sich reinzuhauen, war die Moral gebrochen. Bolte (81.) aus kürzester Distanz und Dickmann (85.) per direktem Freistoß sorgten für das 5:1.

„Ich bin mit drei Vierteln des Spiels zufrieden. Nur nach dem Anschlusstreffer haben wir es schleifen lassen und fast um den Ausgleich gebettelt“, sagte Fischer. „In dieser Phase musste ich umstellen. Florian Jamer hat dann dafür gesorgt, dass wir die linke Seite wieder dicht bekommen haben“, erklärte der Coach seinen taktischen Schachzug. „Für mich hatte der Pokal keinen Stellenwert. Das war ein Testspiel. Aber wir haben zu viele Fehler gemacht. Manchmal muss man den Ball auch einfach nur wegschlagen“, haderte Budelmann mit der Fahrlässigkeit seines Teams.

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