Asendorfer wird mit 14,41 Metern Norddeutscher Meister im Dreisprung

Knüpling haut im letzten Versuch noch einen raus

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Der Asendorfer Louis Knüpling wurde in Hannover mit 14,41 Metern Norddeutscher Meister im Dreisprung.

Hannover - Von Arne Flügge. Nein, die Siegerparty musste am Sonntag ausfallen, denn gestern schrieb Louis Knüpling, Student für Wirtschaftsgeografie, eine schwere Klausur. Büffeln statt Bierchen war also angesagt für den frischgebackenen norddeutschen Meister im Dreisprung. „Aber ich bin auch so einfach nur happy“, strahlt der 21-jährige Athlet vom TSV Asendorf.

Kein Wunder, denn der Sieg mit einer Weite von 14,41 Metern am Sonntagvormittag im Sportleistungszentrum von Hannover war der bisher größte Erfolg in Knüplings noch junger Karriere. Landesmeister war er schon vorher mehrfach gewesen, und zuletzt hatte der vielseitige Sportler auch bei den deutschen Hochschulmeisterschaften in Frankfurt für die Leibniz-Universität Hannover im Dreisprung mit 14,36 Metern Bronze geholt. Jetzt die Steigerung bei den Norddeutschen auf 14,41 Meter. „Das ist eine neue Hallenbestleistung für mich“, freut sich Knüpling über seinen Coup: „Im Sommer will ich jetzt versuchen, die 15 Meter anzugreifen. Ich hoffe, dass es klappt.“ Die Norm für die deutschen Meisterschaften liegt bei 15,10 Metern, Knüplings Bestweite bei 14,55 Metern.

Es war ein spannender Wettkampf, der im wahrsten Sinne des Wortes erst mit dem letzten Sprung entschieden wurde. Nach den ersten vier Durchgängen lag Knüpling mit 13,78 Metern auf Platz zwei hinter Georg Gavrilov (Phoenix Lübeck/13,86) und vor Marcus May (Hamburger SV/13,67). Dann wendete sich das Blatt. Knüpling kam über 13,93 Meter nicht hinaus, Gavrilov sprang 14,05 Meter, May sogar 14,17 Meter. Der Asendorfer war auf den dritten Platz zurückgefallen. „Ich wusste, dass ich jetzt im letzten Sprung noch richtig einen raushauen musste“, sagt Knüpling. Angefeuert vom Publikum und seinen Vereinskollegen sammelte sich der 21-Jährige noch einmal und legte nun alles in den letzten Sprung, was er hatte. Mit Erfolg. Louis Knüpling segelte auf 14,41 Meter. May steigerte sich auf 14,18 Meter, Gavrilovs Versuch war ungültig – und Louis Knüpling stand ganz oben auf dem Treppchen. „Das war natürlich ein ganz tolles Gefühl“, berichtet der Leichtathlet, „aber es ist irgendwie typisch für mich, dass ich im letzten Sprung noch einmal zulegen kann.“

Sehr zur Freude natürlich von seiner Heimtrainerin Ute Schröder vom TSV Asendorf: „Das ist ein Riesenerfolg für Louis. Er hat sich tempomäßig noch weiter verbessert.“

Mit seinem Weitsprung-Wettbewerb konnte Louis Knüpling am Wochenende allerdings weniger zufrieden sein. Im ersten Versuch trat der 21-Jährige nur Millimeter über, was ihn die Weite von rund 6,60 Meter kostete. Den zweiten Versuch brach er in der Luft ab. Im letzten Durchgang sprang der Asendorfer dann weit vor dem Balken ab und landete bei 6,30 Metern. Am Ende fehlten ihm damit 16 Zentimeter, um sich für den Endkampf zu qualifizieren. „Louis war schon ein wenig enttäuscht“, räumte Trainerin Schröder ein.

Zudem war Knüpling in Hannover über die 60 Meter an den Start gegangen. Im zweiten Vorlauf belegte er in respektablen 7,25 Sekunden den dritten Platz, verpasste allerdings damit den Zwischenlauf. Dennoch war er mit seinem Lauf nicht unzufrieden.

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