Reiter glänzt bei DM und Nationenpreis

Armin Wegeners Sommermärchen

Ehrenrunde: Armin Wegener vom RV Lembruch nach seinem Sieg bei der Norddeutschen Jugendmeisterschaft.

LEMBRUCH (ilk) · Für Armin Wegener hätte das Jahr 2009 wohl kaum aufregender verlaufen können. Der 13-Jährige vom RV Lembruch war unter den Springponyreitern zwar auch vorher schon längst kein unbeschriebenes Blatt mehr, doch in der vergangenen Saison gelang dem Ausnahmetalent endgültig der Sprung in die bundesdeutsche Spitze. Belohnung: Ein Start für Deutschland beim Nationenpreis Ende Oktober.

Seine Erfolgsgeschichte begann jedoch bereits Anfang Juni. Bei der Bezirksmeisterschaft in Ströhen sicherte sich der junge Pferdesportler die Bronzemedaille mit seiner achtjährigen Ponystute Daisy. „Daisy kann schon sehr schnell sein, aber das ist nicht alles“, betont Armin, der schon seit seinem dritten Lebensjahr im Sattel sitzt. „Es ist wichtig, alle Wendungen im Parcours gut zu reiten und den besten Weg zu den Sprüngen zu finden.“

Nur eine Woche später zeigten die beiden, wie perfekt ihr Teamwork funktioniert. In Hamburg-Klein Flottbeck wurde Armin Norddeutscher Jugendmeister der Ponyspringreiter und war überglücklich über den ersten ganz großen Titel seiner jungen Reiterkarriere. „Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich Meister werde und freue mich sehr darüber.“

Auf den Landesmeisterschaften im Hannoverschen Reitstadion schrammte das Mitglied des Niedersachsenkaders als Vierter dann nur knapp an einer Medaille vorbei, erhielt aber die Nominierung für die Deutsche Jugendmeisterschaft in München-Riem. Und dort erlebte Armin Wegener sein persönliches Sommermärchen.

Nach zwei Wertungsprüfungen stand die souveräne Qualifikation für das Finale und auch ein Magen-Darm-Virus konnte den Lembrucher nicht stoppen. „Das Finale wollte ich auf keinen Fall sausen lassen“, berichtet der ehrgeizige Junge und konnte mit einer bravourösen Nullrunde nochmals seinen Punktestand verbessern. Mit einem glänzenden Platz fünf in der Gesamtwertung übertraf der zu den jüngsten Teilnehmern zählende Springreiter alle Erwartungen.

Ein großes Ereignis lag zu diesem Zeitpunkt allerdings noch vor ihm. In San Lazzaro/Italien ritt er zum ersten Mal in einem Nationenpreis und holte Team-Silber im Wettbewerb Ponys/Children, wobei er mit zwei Nullrunden maßgeblich zum guten Abschneiden der deutschen Mannschaft beitrug. Als Einzelstarter wurde er zudem Zweiter im Grand Prix von Italien in der Ponykonkurrenz.

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