Ressortarchiv: Kreis Diepholz

Christian Walz

Christian Walz

Stuhr. „Wenn Du nur mal vernünftig trainieren würdest!“ Immer wieder bekommt Christian Walz diesen Spruch zu hören. Vernünftig trainieren – der Tri-Wolf vom LC Hansa Stuhr weiß nur zu gut, was das bedeutet. Doch die Zeiten, in denen der ehemalige Leistungsschwimmer alles andere dem Sport untergeordnet hat, sind vorbei. Jetzt, mit 45 Jahren, ist Triathlon für ihn ein Freizeitsport, den er allerdings mit einem gewissen Anspruch an sich selbst betreibt. Der Trainingsaufwand ist überschaubar, die Erfolge dafür erstaunlich: Bei den Landesmeisterschaften im Sprinttriathlon sicherte sich Walz zur eigenen Überraschung den Landesmeistertitel in seiner Altersklasse, nachdem er sich kurz zuvor beim Ironman 70.3 Kraichgau im Vorderfeld behauptet hatte.
Christian Walz
Celina Bentrup

Celina Bentrup

Brinkum - Von Christiane Golenia. Verletzungspech, Operation, drei Monate Sportpause. Die Saison 2016 schien für Celina Bentrup gelaufen, „doof“ gelaufen, wie die Speerwerferin vom FTSV Jahn Brinkum es selbst ausdrückt. Doch dann passierte das Unerwartete: Bei den Landesmeisterschaften in Delmenhorst warf die 19-Jährige den Speer auf eine Weite von 42,95 Meter. Das bedeutete nicht nur neue Bestleistung, sondern zugleich den U 20-Landesmeistertitel.
Celina Bentrup
Evke Hollwedel

Evke Hollwedel

Wie viele Siege und Treppchenplätze das Nachwuchs-Ass des RSV Bruchhausen-Vilsen schon eingefahren hat, „weiß ich nicht. Es ist auch nicht so wichtig.“ Ihr Zimmer jedenfalls ist vollgepackt mit Pokalen und Medaillen, in der Serie 2015/16 kamen noch Trophäen für sechs erste Plätze, einmal Silber und einmal Bronze im Weser-Ems-Cup dazu. Das bedeutete den Gesamtsieg dieses Cyclocross-Wettbewerbs in ihrer Altersklasse – bei den Mädchen und Jungen zusammen wohlgemerkt. Mehr bedeutet Evke Hollwedel aber ihr zweiter Platz im Gesamt-Klassement des NRW-Cups im Mountainbike. „Da hat man mehr Konkurrenz, das ist schon spannender.“ Auch in der „Challenge 4 MTB“ hätte es für sie kaum besser laufen können. Fünf Siege in sechs Wertungsläufen sprechen für sich. „Das Jahr ist gut gelaufen“, meint das Mädchen mit der starken Technik im Sattel ihres Karbon-Rads: „Bestimmt lag es auch daran, dass ich mit Papa, Mama und meiner Schwester im Sommer in Schweden gut trainieren konnte.“
Evke Hollwedel
Denise Kleinert

Denise Kleinert

Heiligenrode - Von Carsten Drösemeyer. Keine Frage, die Affinität zum Tischtennis kommt bei Denise Kleinert nicht von ungefähr. Schließlich ist die 41-Jährige in ihrer Familie von weiteren „Ping-Pong“-Enthusiasten umgeben: Ehemann Thorsten brillierte zu besten Zeiten in der Oberliga, Filius Daniel glänzt als Leistungsträger beim Regionalligisten TSV Schwalbe Tündern, und Tochter Emily geht für die Bezirksliga-Mädchen des TuS Sulingen auf Punktejagd.
Denise Kleinert
Christina Lehmkuhl

Christina Lehmkuhl

Twistringen - „Nö“, sagt Christina Lehmkuhl mit einem Schmunzeln auf die Frage, ob sie denn wisse, wie viele Tore sie in der vergangenen Saison geworfen hat. „Und wie viele es momentan sind, weiß ich auch nicht“, fügt sie hinzu – und lacht. Es liegt im Naturell der Handballerin der HSG Phoenix, sich nicht in den Mittelpunkt stellen zu wollen. Für sie ist der Star die Mannschaft, „denn ohne mein Team wäre ich nichts und könnte ich auch keine Tore werfen. Wichtig ist doch, dass wir alle gemeinsam Erfolg und Spaß am Handball haben“. Wohltuend bescheiden und sympathisch. Gleichwohl sollte aufgeklärt werden, dass die 28-Jährige in der abgelaufenen Spielzeit insgesamt 115 Tore erzielte und damit wesentlichen Anteil an Meisterschaft und Aufstieg in die Oberliga hatte. Dort kommt Lehmkuhl derzeit schon wieder auf 51 Treffer.
Christina Lehmkuhl
Ann-Christine Lübker

Ann-Christine Lübker

Brockum - Von Petra Philippsen. Ann-Christine Lübker hat momentan wieder alle Hände voll zu tun. Denn mit Beginn der Hallensaison müssen sich die Tennisaktiven des TSV Brockum von 1921 umstellen, da Brockum über keine eigene Halle verfügt. Trainiert wird dann in der sieben Kilometer entfernten Halle in Dielingen, das bereits zu Nordrhein-Westfalen gehört. Punktspiele wiederum absolvieren die Brockumer im Winter beim TC Dinklage, mit dem sie eine Spielgemeinschaft unterhalten.
Ann-Christine Lübker
Leonie Meyer

Leonie Meyer

Kiel - Wer sich mit Leonie Meyers Vita beschäftigt, wird schnell feststellen, dass es sich bei ihr nicht nur um ein riesiges Talent, sondern auch um einen absoluten Profi handelt: Die 23-jährige Osnabrückerin vom Segel-Club Eickhöpen Dümmer lebt seit nunmehr fünf Jahren in Kiel und ist Teil des Sportförderprogramms der Bundeswehr.
Leonie Meyer
Finja Nienaber

Finja Nienaber

Bassum - Von Berthold Kollschen. „Das ist schon cool, bei den Landesmeisterschaften der DLRG zu gewinnen“, strahlt Finja Nienaber. Die 13-Jährige aus dem Ortsverband Bassum setzte sich bei dem Wettbewerb der Rettungsschwimmer im April 2016 in Oldenburg unter 23 vorqualifizierten Finalisten durch und belegte in ihrer Altersklasse Platz eins.
Finja Nienaber
Gesine Rösner

Gesine Rösner

Schwarme - Von Cord Krüger. Im ersten Moment hatte Gesine Rösner kurz die Orientierung verloren. „Natürlich habe ich mich sehr gefreut“, beschrieb die Schwarmer Triathletin ihre Gefühlslage, als sie von der Nominierung zur Sportlerwahl erfuhr.
Gesine Rösner
Laura Schierholz

Laura Schierholz

Sulingen. Mit einem derartigen Senkrechtstart hat Laura Schierholz selbst am wenigsten gerechnet. Im Oktober vor einem Jahr nahm die junge Reiterin von den Sportfreunden Rathlosen mit ihrem Pony Melli’s Jeanie zum ersten Mal an einer Vielseitigkeitsprüfung teil. Dem Landestrainer Claus Erhorn fiel sie dabei so positiv auf, dass er die Ponyreiterin sofort zur nächsten Sichtung nach Luhmühlen einlud. Und dann ging es Schlag auf Schlag: Bronze bei der „Goldenen Schärpe“ und damit Qualifikation für das Bundesnachwuchschampionat.
Laura Schierholz
Elke Seeliger

Elke Seeliger

Weyhe. Elke Seeliger nennt sich „eine kleine Durchstarterin“. Auf der sportlichen Reise ihres Lebens wurde sie allerdings am Abheben gehindert. Erst verhinderte eine Bombendrohung am Flughafen das Einsteigen in die Maschine. Als die Sportschützin endlich im Flieger saß, ging wieder nichts: Plattfuß. Erst einen Tag später, am 1. September, kam die Weyherin über Frankfurt am Main in Rio de Janeiro an. Ihr paralympisches Abenteuer begann.
Elke Seeliger
Anna Luisa Upterworth

Anna Luisa Upterworth

Sulingen - Von Philip Kaluza. Als Anna Luisa Upterworth im Alter von zehn Jahren von einer Klassenkameradin mit zum Judo-Training genommen wurde, löste das ein kleines Familien-Fieber aus. Denn eine Woche später nahm Anna Luisa, vom Judo-Virus infiziert, ihre beiden Geschwister Lina und Paul mit – und schon waren alle drei von dem Kampfsport gepackt.
Anna Luisa Upterworth
Vanessa Wätje

Vanessa Wätje

Weyhe. Bereits seit ihrem neunten Lebensjahr nimmt Vanessa Wätje mit großem Erfolg an unterschiedlichsten Schwimmwettkämpfen teil. Den Grundstein ihrer umfangreichen Medaillensammlung legte sie 2007 als frisch gebackenes Mitglied des TuS Huchting 1904 mit einer Auszeichnung über 25 Meter Brust. „Ich musste immer viel trainieren“, blickt die Weyherin auf die Anfänge ihrer Karriere zurück, und auch heute noch ist sie je nach Jahreszeit an vier bis sechs Tagen pro Woche im Schwimmbad anzutreffen. Besonders stolz ist Wätje darauf, dass sie sechs Jahre lang – von 2009 bis 2015 – dem Bremer Landeskader angehörte.
Vanessa Wätje
Carolin Witt

Carolin Witt

Weyhe - Stella Engler wippt im Rad hin und her, das Sportgerät nimmt mit ihr Fahrt auf, bevor sie sich durch die Reifen nach hinten durchfallen lässt. Mehrere Meter zurückgefallen hinter dem Rhönrad – das sich allein Richtung Sprungmatte aufmacht – sprintet sie los, macht Meter um Meter gut, greift links und rechts an die Reifen, nimmt den Schwung mit und steht plötzlich auf dem Rhönrad. Von dort oben springt Stella Engler mit einem Salto vorwärts und landet im Stand auf der Bodenmatte. Alles unter den wachen Blicken von Teamkollegin Carolin Witt.
Carolin Witt
Nina Woller

Nina Woller

WEYHE - Von Carsten Drösemeyer. Keine Frage, ohne Nina Woller wäre der kometenhafte Aufstieg des Fußball-Verbandsligisten SC Weyhe kaum vorstellbar. Als „Frau der ersten Stunde“ trug die 21-Jährige maßgeblich dazu bei, das frisch aus der Taufe gehobene Team von Erfolg zu Erfolg zu führen.
Nina Woller
1. SC Diepholz

1. SC Diepholz

Diepholz - Von Matthias Borchardt. Der 1. Squash-Club Diepholz spielt seit zehn Jahren in Folge auf Bundesliga-Niveau (sieben Serien zweite Liga, drei Spielzeiten erste Liga), hat sich einen Namen gemacht. In der Saison 2015/2016 belegten die Kreisstädter in der Bundesliga Nord hinter dem späteren deutschen Mannschaftsmeister Paderborner SC und Sportwerk Hamburg mit 20 Punkten und einem Spieleverhältnis von 25:23 einen ausgezeichneten dritten Platz.
1. SC Diepholz
SG Aschen/Drebber

SG Aschen/Drebber

Aschen/Drebber - Hinter den Volleyballern der VSG Aschen/Drebber liegt ein ereignisreiches Jahr: Nach etlichen Jahren im Mittelfeld der Bezirksliga feierte die Volleyball-Spielgemeinschaft (VSG) im März überraschend die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga. Dass hier auf einem deutlich höheren Niveau agiert wird, war den Verantwortlichen in Drebber und Aschen voll und ganz bewusst. Dennoch entschieden sie sich, in der höheren Spielklasse an den Start zu gehen.
SG Aschen/Drebber
Barrier TC, Herren 30

Barrier TC, Herren 30

Barrien - Von Petra Philippsen. Es hatte nicht wirklich gut angefangen für die Herren 30 des Barrier TC. Sie spielten im September gegen den Hamburger Tennisclub Altona-Bahrenfeld, und es ging um den Aufstieg von der Nordwestliga in die Nordliga. Doch der Auftakt missglückte, sie lagen in den ersten drei Einzeln sofort hinten. Erik Trümpler, sein Bruder Eike-Carsten und Martin Busch aber schafften in ihren Matches den Ausgleich, nun mussten die drei Doppelpartien entscheiden – und die gewannen die Barrier allesamt.
Barrier TC, Herren 30
Bassum 1848

Bassum 1848

Bassum - Okay, das vergangene Wochenende lief nun wirklich nicht nach Wunsch. Just im 100. Bundesliga-Wettkampf – und dies auch noch auf eigener Anlage – mussten die Luftpistolen-Schützen des SV Bassum von 1848 zwei bittere Wettkämpfe verdauen, verloren sie doch jeweils mit 0:5 gegen Broistedt und Braunschweig. Aber ohne den besten Mann war nicht mehr drin. Und dennoch dürfen die Bassumer im Jahre 2016 stolz auf ihre bisherigen Leistungen sein, denn immer noch haben die Lindenstädter die Chance auf das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft.
Bassum 1848
DMSJ-Team

DMSJ-Team

HOYA - Die Staffelschwimmer der Altersklasse Jugend A des Grafen-Schwimmteams Hoya-Bruchhausen (GST) sind gegenwärtig die drittschnellsten in ganz Niedersachsen. Dies stellten sie beim Landesentscheid des Deutschen Mannschaftswettbewerbs der Jugend (DMSJ) unter Beweis.
DMSJ-Team
Korbball-Jugend 18/19 des FC Gessel-Leerßen

Korbball-Jugend 18/19 des FC Gessel-Leerßen

Gessel - Von Sandra Hellmers. Es ist eine ganz besondere Mannschaft für Trainerin Anja Brüning: Die Korbball-Jugend 18/19 des FC Gessel-Leerßen blickt auf eine einzigartige Erfolgsgeschichte zurück und konnte im vergangenen Jahr einmal mehr überzeugen. Bei der deutschen Meisterschaft (DM) im bayerischen Sennfeld holte der Niedersachsenmeister nach einem tollen Turnierwochenende am Ende die Silbermedaille und wurde „Meister der Herzen“.
Korbball-Jugend 18/19 des FC Gessel-Leerßen
Leichtathletinnen von Hansa-Brinkum-Asendorf

Leichtathletinnen von Hansa-Brinkum-Asendorf

Brinkum/Asendorf - Von Christiane Golenia. Man nehme: Zehn Leichtathletinnen, die ihren Sport nicht nur als Individualsport verstehen, und schicke sie als Team zu Landesmeisterschaften. Heraus kommt: Jede Menge Frauenpower, ein stimmungsvolles Miteinander von talentierten jungen und erfahrenen älteren Athletinnen sowie die Bestätigung: Wir sind in Niedersachsen Spitze! So geschehen in Lingen bei den DMM-Landesmeisterschaften. Als Startgemeinschaft Hansa-Brinkum-Asendorf holten sich die Frauen vom FTSV Jahn Brinkum sowie vom TSV Asendorf im September Silber.
Leichtathletinnen von Hansa-Brinkum-Asendorf
TuS Kirchdorf, Boßeln

TuS Kirchdorf, Boßeln

kirchdorf - Von Rafael Kaluza. Im Boßeln ist der Sieger des Samtgemeindepokals eigentlich immer schon vorher in Stein gemeißelt. Jahr für Jahren krönen sich – egal ob bei den Männern oder den Frauen – die Riegen vom Barenburger Boßelverein „Bliev drup“ zum Sieger. Doch 2016 gab es eine Ausnahme: Die Frauenmannschaft vom TuS Kirchdorf beendete die Siegesserie des ewigen Konkurrenten und durfte endlich mal wieder die Samtgemeindemeisterschaft feiern. Es war der erste Sieg seit 2011 für die Kirchdorfer. Als i-Tüpfelchen auf diesen Erfolg steht für die Boßelerinnen nun die Nominierung zur Sportlerwahl.
TuS Kirchdorf, Boßeln
SV Kirchweyhe Rhönrad

SV Kirchweyhe Rhönrad

Weyhe - Kaum hat es Mona Hundrieser ausgesprochen, passiert es: Ein Mädchen fängt an zu schreien, bevor die ersten Tränen über die kleine Wange kullern. Doch Hundrieser ist sofort zur Stelle, schaut sich die betreffende Stelle am Finger an, findet die richtigen und beruhigenden Worte, sorgt dann schnell für Ablenkung. Sekunden später ist alles wieder gut. „Ja, Finger einklemmen gehört dazu“, sagt Hundrieser jetzt noch einmal: „Aber richtige Verletzungen gibt es zum Glück sehr wenige.“ Die 29-Jährige muss es wissen. Schließlich ist sie schon seit mehr als 20 Jahren beim Rhönradturnen dabei, seit einigen Jahren ist sie auch die Abteilungsleiterin bei der SV Kirchweyhe. Zudem trainiert sie gemeinsam mit Isabell Ewald die Turnakrobaten im Rad.
SV Kirchweyhe Rhönrad
HSG Phoenix 1. Damen Handball

HSG Phoenix 1. Damen Handball

Twistringen - Von Arne Flügge. Es ist kurz vor Spielbeginn. Stefan Honscha betritt das Feld, die Handballerinnen der HSG Phoenix versammeln sich um ihn herum. Honscha breitet die Arme aus und ruft mit tief verstellter, halblauter und langsamer Stimme „Who’s house?“, die Mädels antworten mit „Our house“. Der 43-Jährige dreht sich immer und immer wieder um die eigene Achse, während er sich immer kleiner macht, jeder Spielerin dabei tief in die Augen schaut und seinen Spruch wiederholt. Die Mädels schließen den Kreis um ihn herum immer enger, stets die gleiche Antwort: „Our house!“ Bis dann ein gemeinsames, ohrenbetäubendes „one, two, three – win“ ertönt.
HSG Phoenix 1. Damen Handball
TSG Seckenhausen-Fahrenhorst

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst

Seckenhausen - Von Cord Krüger. Zum Ende eines herausragenden Jahres hätten die Fußballer der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst ihren Trainer Dirk Hofmann fast noch mit einem Weihnachtsmann-Rauschebart in die Winterpause geschickt. Die Mannschaft des Vize-Kreismeisters und Bezirksliga-Aufsteigers hatte dem 47-Jährigen im Oktober die Wette abgerungen, dass er sich erst nach der nächsten Niederlage wieder rasieren dürfe. Am 27. November, nach immerhin sieben Spielen ohne Schlappe, hatte es den Neuling dann aber doch erwischt – mit dem 0:5 beim Bezirksliga-Zweiten TV Stuhr. „Das war ärgerlich, aber ich durfte endlich den Bart abnehmen – und meine Jungs haben sich gleich in der Woche darauf wieder rehabilitiert“, erinnert sich Hofmann an das 3:0 gegen Münchehagen.
TSG Seckenhausen-Fahrenhorst
Ponystandarte Diepholz

Ponystandarte Diepholz

Diepholz - Von Sonja Rohlfing. Sie sind die Nummer zwei im Landespferdesportverband Hannover. Kenya Schwierking (11), Thalia Meyer (12), Paul Bergen (14) und Laura Schierholz (15) haben sich gegen zehn starke Teams hervorragend präsentiert. Die Vier holten im Juli im Wettkampf um die Landesponystandarte Platz zwei in den Kreispferdesportverband Diepholz. Nicht einmal ein Punkt Abstand trennte am Ende das von Synnöve Dierks vorgestellte Pony-Team von Rang eins.
Ponystandarte Diepholz
TuS Sulingen U 16 Judo

TuS Sulingen U 16 Judo

Sulingen - Von Philip Kaluza. Das Verzichten fällt vielen Menschen schwer. Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit gibt es nur wenige, die der Lust und dem Verlangen nach Süßkram widerstehen. Doch für die U 16-Judokas des TuS Sulingen gilt diese Aussage nicht, denn ihre Erfolge im vergangenen Jahr hatten die Kampfsportler auch ihrer Disziplin beim Thema Ernährung zu verdanken.
TuS Sulingen U 16 Judo
TV Stuhr Tischtennis

TV Stuhr Tischtennis

Stuhr - Von Carsten Drösemeyer. Die Tischtennis-Talentschmiede des TV Stuhr kann sich wirklich sehen lassen: So brachte sie in den vergangenen Jahren zum Beispiel Florian Krabbe hervor, der bereits zu den größten Stützen des Bezirksoberliga-Teams zählt. Auch Marvin Böhner als Spitzenspieler der Reserve oder Christoph Kathmann, der ebenfalls in der Zweiten in der 1. Bezirksklasse auf Punktejagd geht, durchliefen die Jugendabteilung des TV Stuhr und entwickelten sich im Herren-Bereich prächtig. Und Kathmann ist gerade dabei, weitere Stuhrer Rohdiamanten zu schleifen.
TV Stuhr Tischtennis
Lästiger Lattenkracher

Lästiger Lattenkracher

Twistringen - Es liefen die letzten drei Sekunden. Jetzt oder nie, dachte sich Nico Zumbruch und zog ab. Doch der Ball klatschte nur an die Latte. Aus und vorbei. Fußball-Bremen-Ligist TSV Melchiorshausen verlor das Finale um den Aktiv&Vital-Futsal-Cup gegen Gastgeber SC Twistringen mit 1:2 und musste dem Bezirksligisten das oberste Siegertreppchen überlassen.
Lästiger Lattenkracher
Engelke geht richtig steil

Engelke geht richtig steil

Sulingen - Beschimpfungen, Rudelbildung, Drohungen und böse Blicke – bevor sich die Mannschaften des TuS Sulingen und des VfL Fredenbeck III nach dem klaren 34:21-Sieg der Gäste im Spitzenspiel der Handball-Landesliga die Hände reichen durften, ging es noch einmal hoch her. TuS-Trainer Hartmut Engelke und Fredenbecks bulliger Spieler Florian Witte hatten sich aber mal so richtig in den Haaren – und konnten nur mit Mühe von ihren Leuten getrennt werden. Grund dafür soll ein unsportliches Verhalten des Gästespielers gewesen sein, was Engelke auf die Palme brachte.
Engelke geht richtig steil
Sven Engelmann hakt den Aufstieg ab

Sven Engelmann hakt den Aufstieg ab

Daverden - Das war es jetzt wohl mit der minimalen Chance, zumindest den Relegationsplatz zum Verbandsliga-Aufstieg zu erreichen. In der Handball-Landesliga der Männer verlor die HSG Stuhr am Samstagabend klar mit 27:34 (14:15) beim TSV Daverden II.
Sven Engelmann hakt den Aufstieg ab
Miese Quote und Tick zu grün

Miese Quote und Tick zu grün

Sulingen - Von Arne Flügge. Die Anzeigetafel zeigt ein mehr als ernüchterndes 21:34. Die letzten Sekunden gehen von der Uhr. Schluss, Aus, Ende. Mit Sirenengeheul, Trommelwirbel, lautstarkem Gegröle und schwenkenden Fahnen feiern die mitgereisten Fans frenetisch ihre Mannschaft, während auf der anderen Seite der Mittellinie die Handballer des TuS Sulingen bedröppelt wie begossene Pudel in der Halle stehen und gar nicht so recht wissen, was ihnen da gerade widerfahren ist. „Kommt, Leute. Bedankt euch wenigstens vernünftig bei unseren Zuschauern für das Scheißspiel, das wir hier heute abgeliefert haben“, sagt Sulingens Linksaußen Julian Wilkens. Die Kollegen gehorchen, applaudieren brav, aber ziemlich gequält.
Miese Quote und Tick zu grün
Kasperlik Rückhalt im Tor

Kasperlik Rückhalt im Tor

Diepholz - Von Matthias Borchardt. Erfolgreicher Punktspielstart im Jahr 2017: Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz schlug gestern Abend vor 280 Zuschauern in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle den unbequemen Elsflether TB mit 33:23 (17:12) und fuhr im sechsten Heimspiel den fünften Sieg ein.
Kasperlik Rückhalt im Tor
Sulingen freut sich auf Landesliga-Hit

Sulingen freut sich auf Landesliga-Hit

Sulingen - Das neue Jahr beginnt mit einem Knaller: Handball-Landesligist TuS Sulingen erwartet Samstag um 19 Uhr in der Edensporthalle Primus VfL Fredenbeck III zum Spitzenspiel. Auch Sulingens Trainer Hartmut Engelke freut sich auf den Hit, sagt allerdings auch: „Wir setzen uns nicht unter Druck, gehen locker an die Aufgabe heran.“ Er weiß, dass die Fredenbecker Routiniers die Favoritenrolle haben. Immerhin stehen dem 47-Jährigen in Torjäger Jan Mohrmann (privat verhindert) und Linkshänder Björn Meyer (Asienreise) zwei wichtige Rückraumakteure nicht zur Verfügung. Außerdem fehlt Zweittorhüter Daniel Kramer, der sich mit einem dicken Fuß (Bänderdehnung) herumschlägt.
Sulingen freut sich auf Landesliga-Hit
Helmerking feiert Comeback

Helmerking feiert Comeback

Diepholz - Erstes Heimspiel im neuen Jahr: Handball-Verbandsligist HSG Barnstorf/Diepholz II empfängt morgen um 17.30 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle den Tabellenzwölften HSG Nordhorn II (6:16 Punkte). Nach längerer Verletzungspause (Meniskus-Operation) gehört Malte Helmerking wieder zum Aufgebot. „Das sah bei ihm im Training gut aus, er ist wieder dabei“, sagt Barnstorfs Spielertrainer Nils Mosel. Nach auskurierter Bronchitis zieht der 34-Jährige wieder voll mit. Der Leistungsträger hatte vor der Weihnachtspause zwei Begegnungen pausiert.
Helmerking feiert Comeback
Biras verletzt: Jetzt muss Kasperlik Farbe bekennen

Biras verletzt: Jetzt muss Kasperlik Farbe bekennen

Diepholz - Erstes Spiel im neuen Jahr: Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz erwartet Freitagabend um 20 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle den unbequemen Elsflether TB. „Das ist ein gefährlicher Gegner, aber wir werden alles dransetzen, um das Spiel zu gewinnen“, sagt Barnstorfs Trainer Dag Rieken.
Biras verletzt: Jetzt muss Kasperlik Farbe bekennen
Personalroulette beim SC Weyhe

Personalroulette beim SC Weyhe

Weyhe - Beim Fußball-Bezirksligisten SC Weyhe gibt es in der Winterpause einige Veränderungen. Neu im Team des Tabellenneunten sind ab sofort Pascal Feldmann und Nick Plate.
Personalroulette beim SC Weyhe
Jan-Christoph Thom zum TuS Sulingen

Jan-Christoph Thom zum TuS Sulingen

Sulingen - Eigentlich war der TuS Sulingen, souveräner Spitzenreiter in der Fußball-Landesliga Hannover, nicht zwingend auf der Suche nach einem Neuzugang in der Winterpause.
Jan-Christoph Thom zum TuS Sulingen
Salam Garaf schließt sich TuS Sulingen II an

Salam Garaf schließt sich TuS Sulingen II an

Sulingen - Da darf sich Sascha Jäger, Trainer des Fußball-Bezirksligisten TuS Sulingen II, freuen. In der Winterpause bekommt er in Salam Garaf eine echte Verstärkung hinzu.
Salam Garaf schließt sich TuS Sulingen II an
Kohlwes hält die Hansa-Fahne hoch

Kohlwes hält die Hansa-Fahne hoch

FAHRENHORST - Von Gerd Töbelmann. Im Ziel hatte Sebastian Kohlwes eigentlich nur ein Problem. Seine Hände steckten zwar in Woll-Handschuhen, aber dennoch stöhnte der 27-Jährige: „Mein lieber Mann. Ich spüre meine Finger kaum noch.“ Auf der Strecke war das bei nasskalten zwei Grad kein Thema, denn beim 40. Silvesterlauf des LC Hansa Stuhr setzte sich der Lokalmatador über die 9,5-Kilometer-Strecke klar durch. Weitere (erhoffte) Hansa-Siege bei den Männern gab es nicht, denn die auf ihren Strecken mitfavorisierten Oliver Sebrantke und Mario Lawendel traten wegen Verletzung und Trainingsrückstand erst gar nicht an, so dass das erhoffte Stuhrer Triple Utopie war.
Kohlwes hält die Hansa-Fahne hoch
Vom Kirchen-Konzert bis zum Aladin-Abtanzen

Vom Kirchen-Konzert bis zum Aladin-Abtanzen

FAHRENHORST - Von Gerd Töbelmann. Am letzten Tag des Jahres haben wieder weit mehr als 500 Starter beim Silvesterlauf des LC Hansa Stuhr alles in ihren Möglichkeiten stehende gegeben, um möglichst schnell ins Ziel zu kommen. Aber das war ja nur die eine Hälfte des Tages. Teil zwei folgte dann am Abend. Wir haben uns einmal umgehört, ob beim Jahreswechsel auch so viel Gas gegeben wurde oder ob es eher beschaulich zuging, um vielleicht die vom Laufen müden Beine zu schonen.
Vom Kirchen-Konzert bis zum Aladin-Abtanzen
Rusche rast allen davon

Rusche rast allen davon

Das ist Teamgeist: Gleich mit 14 Spielern nahm Fußball-Bezirksligist TV Stuhr am Silvesterlauf teil. Eigentlich wollte auch Trainer Christian Meyer mitmachen, doch ein Infekt machte ihm einen Strich durch die Rechnung. In 18:22 Minuten absolvierte Fynn Rusche (hinten links) die 4,5 Kilometer am schnellsten. Dahinter folgte Torben Drawert (vorn Zweiter v.l./18:57). Spaß hatten aber offenbar alle. - Foto: töb
Rusche rast allen davon
Die Lüdekes lassen es in Mörsen klingeln

Die Lüdekes lassen es in Mörsen klingeln

TWISTRINGEN - Das Erstherren-Turnier des SV Mörsen-Scharrendorf war am späten Freitagabend nichts für die Favoriten. Während Titelverteidiger TSV Bassum (Bezirksliga) sogar das Halbfinale verpasste, reichte es für den SC Twistringen (Bezirksliga) und den FC Sulingen (Kreisliga) zwar zum Gruppensieg, aber im Halbfinale war Endstation. So standen die Underdogs vor mehr als 200 Zuschauern im Mittelpunkt. Und hier holte sich Kreisligist TuS Sudweyhe II durch ein 5:1 im Finale gegen den Liga-Konkurrenten TSV Okel den Gesamtsieg. Sulingen wurde dann noch Dritter.
Die Lüdekes lassen es in Mörsen klingeln