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Regionalliga-Abstiegsrunde: Rehden in Norderstedt - Arambasic will Pauli-Sieg veredeln

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Von: Julian Diekmann

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Kehrt nach überstandener Gelbsperre zurück ins Rehdener Team: Josip Tomic
Kehrt nach überstandener Gelbsperre zurück ins Rehdener Team: Josip Tomic © Krüger

Mit einer Menge Selbstvertrauen reisen die Regionalliga-Fußballer des BSV Schwarz-Schweiß Rehden am Samstag (14.00 Uhr) zu ihrem Auswärtsspiel beim FC Eintracht Norderstedt. Kein Wunder. Immerhin haben die Rehdener einen Spieltag zuvor beim 5:0-Heimsieg gegen den FC St. Pauli II viel Mut getankt. Und diesen möchte die Mannschaft von Trainer Kristian Arambasic, die zurzeit Rang fünf belegt, in den Süden Schleswig-Holsteins mitnehmen.

Rehden – „Wichtig ist jetzt aber, dass wir nicht überheblich werden. Der Lauf, den wir haben, ist kein Geschenk. Den haben wir uns hart erarbeitet. Wir wissen um die Schwere der Aufgabe. Norderstedt hat in der Abstiegsrunde bislang noch kein Spiel verloren“, hält Arambasic den Ball flach.

Wie man den Tabellenzweiten ärgern kann, hat einen Spieltag zuvor bereits der Lüneburger SK Hansa gezeigt, die den Norderstedtern einen Punkt abgeluchst hatten.

Doch Norderstedt hat laut Arambasic, der am Samstag nur seine beiden Langzeitverletzten Ismet Osmani und Shamsu Mansaray verzichten muss, nur wenige Schwächen. „In ihren vier Spielen haben sie bisher sieben Tore erzielt, nur zwei kassiert. Und zweimal zu null gespielt“, weiß der BSV-Coach: „Und ihr Winterneuzugang Pelle Hoppe, mit dem ich mich auch beschäftigt habe, hilft der Mannschaft extrem weiter. Zudem haben sie rechtzeitig ihre Verletzten zurückbekommen, wie ihren zentralen Mittelfeldspieler Evans Nyarko. Er ist nicht nur robust, sondern auch zweikampfstark. Genau wie ihr Achter, Dylan Williams. Die Norderstedter haben schon richtig gute Jungs in ihrer Mannschaft.

Vorne sind wir immer für ein Tor gut. Das haben unsere bisher erzielten 12:1 Treffer gezeigt.

Kristian Arambasic, Trainer des BSV Rehden

Daher gilt es den Spagat hinzubekommen. „Wir wollen natürlich gerne unser eigenes Spiel durchdrücken, ohne jedoch die Absicherung zu vernachlässigen. Ich stelle mich auf ein intensives Spiel ein, weil Norderstedt auch weiß: sollten wir gewinnen, reißen wir sie mit nach unten hinein. Dennoch haben wir die feste Absicht, die drei Punkte, die wir gegen Pauli eingefahren haben, zu veredeln, um uns weiter Luft zwischen uns und der roten Linie hinzubekommen.“

Dafür müsse seine Mannschaft, in die Josip Tomic nach überstandener Gelbsperre und Alexander Nandzik nach seiner Zerrung zurückkehren, selbstbewusst und konzentriert auftreten. „Wir müssen intensiv verteidigen“, fordert Arambasic, der erstmals nach der Coronapause wieder mit dem Mannschaftsbus zu einem Auswärtsspiel fährt: „Und dann hoffen wir mal, dass wir die Heimfahrt auch mit Punkten im Gepäck antreten können . . .“

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