13 Linné-Tore

HSG Barnstorf/Diepholz zeigt in Edewecht starke kämpferische Leistung

Bot erneut eine starke Leistung und steuerte zum 30:29-Sieg in Edewecht satte 13 Tore bei: Barnstorfs Linkshänder Jan Linné.

Edewecht - Große Erleichtung im Lager der HSG Barnstorf/Diepholz: Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge stoppte der personell geschwächte Tabellenelfte der Handball-Oberliga seine Talfahrt, gewann am Samstag eine nervenaufreibende Partie beim VfL Edewecht mit 30:29 (14:16).

„Wir haben uns endlich einmal belohnt und die Ausfälle kompensiert. Außerdem haben wir geduldig gespielt und die Nerven behalten“, sagte Barnstorfs glücklich wirkender Trainer Dag Rieken. 

Den entscheidenden Treffer zum zweiten Saisonsieg erzielte Jakub Anuszewski. Bester Spieler bei den Gästen war Linkshänder Jan Linné, der 13 Tore erzielte und alle sechs Siebenmeter verwandelte. Rieken lobte den Haupttorschützen: „Jan hatte eine sehr gute Quote.“

Golenia kugelt sich den Ringfinger aus

Die Barnstorfer erwischten mit ihrer Rumpfmannschaft einen guten Start, führten nach dem dritten von Linné vollstreckten Strafwurf mit 5:1 (7.). Bis zum 8:5 (14.) durch Routinier Bastian Carsten-Frerichs (5) befanden sie sich auf der Siegerstraße. Anschließend holten die Ammerländer mit den Haupttorschützen Torben Lemke (7), Tobias Meyer (5) und Louis Kamp (5/2) auf, glichen beim 9:9 (20.) durch Thore Linda erstmals aus. 

Beim Stand von 11:11 (23.) handelte sich HSG-Linkshänder Kevin Heemann eine Zeitstrafe ein. In Überzahl gingen die Gastgeber vor 200 Zuschauern nach Treffern von Kamp und dem Ex-Barnstorfer Meyer mit 13:11 (25.) in Front. Letzterer sorgte auch für den 16:14-Pausenstand.

Nach dem Wechsel kämpften die Gäste aufopferungsvoll weiter. Linné und Carsten-Frerichs mit einem Doppelpack egalisierten mit drei „Buden“ in Folge zum 17:17 (36.). Anschließend legte der VfL Edewecht stets vor. In der 38. Minute kugelte sich Martin Golenia bei einer Abwehraktion den Ringfinger der linken Hand aus. Der 28-Jährige fuhr ins Krankenhaus und kehrte mit einem eingegipsten Finger zurück.

Litauer sorgt für Ausgleich

In der spannenden Schlussphase sorgte der Litauer Saulius Liutikas beim 27:27 (54.) für den Ausgleich. Linné brachte nervenstark auch seinen sechsten Siebenmeter zum 29:29 (56.) im Tor unter. Dem 17-jährigen Jakub Anuszewski glückte aus der zweiten Reihe das 30:29 (58.). Wenige Sekunden vor dem Abpfiff holte das Team von VfL-Coach Tobias Weihrauch noch einen Strafwurf heraus. Kamp versagten die Nerven, denn er warf den Ball neben den Kasten. Bei offener Manndeckung hatten Carsten-Frerichs und Liutikas noch zwei Chancen, scheiterten allerdings an VfL-Torwart Krzysztof Gasiorowski.

Barnstorfs Mannschaftskapitän Cedric Quader strahlte nach dem Abpfiff: „Das war eine unfassbare kämpferische Leistung der ganzen Mannschaft. Wir haben komplett auf der Felge gespielt und alles reingeworfen. Am Ende haben wir uns das Glück erkämpft.“

Weiter geht‘s am Freitag, dann erwartet die HSG Barnstorf/Diepholz um 20 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamp-halle den Tabellenvorletzten TSV Bremervörde zum wichtigen Heimspiel.

mbo

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