Barrier Herren streben in der Tennis-Landesliga Platz zwei oder drei an / „Stimmung ist gut“

In Antalya die Basis für gutes Abschneiden gelegt?

Barriens Kapitän Bendix Schröder ist überzeugt, dass sein Team eine gute Rolle in der Landesliga spielen kann. Foto: töb

Barrien - Von Felix Schlickmann. Mit purem Talent gehen die Tennis-Herren des Barrier TC in die neue Landesliga-Saison. Bendix Schröder, Maxim Triller, Tarek Erlewein – drei der vier Stammkräfte spielen sogar zusätzlich noch in der U 18. Ergänzt wird die Truppe von Oleksander Kyrychenko. Der Ukrainer spielt an Position eins. Mannschaftsführer Schröder ist zufrieden mit seinem Team: „Die Chemie stimmt, die Stimmung ist gut.“

Wie viel die gute Stimmung dann letztlich auf dem Platz bringt, wird erstmals am 5. Mai zu sehen sein. Dann eröffnen die Barrier die Saison mit einem Heimspiel gegen den Oldenburger TeV III. „Sie haben viele gute Leute gemeldet, aber man weiß nie, wer dann auch wirklich spielt“, sagt Schröder über den ersten Gegner: „Darum sind sie schwierig einzuschätzen.“ Einfacher einzuschätzen ist für den Mannschaftsführer der letzte Gegner SC SW Cuxhaven (Auswärtsspiel am 30. Juni): „Wir haben im vergangenen Sommer und Winter gegen sie gespielt. Das ist eine starke Truppe, darauf freue ich mich besonders.“ Gegen die anderen drei Mannschaften der Liga erhofft sich Schröder „mindestens ein Unentschieden“. Dann sollte es auch mit dem ausgeschriebenen Ziel klappen. „Platz zwei oder drei wollen wir erreichen, mit dem Abstieg auf jeden Fall nichts zu tun haben.“

Um dieses Ziel zu erreichen, sind die Barrier am 10. April mit einem fünftägigen Traininslager im türkischen Antalya in die Vorbereitung gestartet. „Wir haben zum Teil fünf Stunden am Tag gespielt und sind Laufen oder ins Fitnessstudio gegangen“, erklärt Schröder: „Es war ein gutes Trainingslager.“ Auch für ihn persönlich. Im Winter hatte sich Barriens Nummer zwei noch mit diversen Verletzungen herumgeplagt: Fuß- und Knieprobleme sowie eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter. Doch nun geht es aufwärts, „ich bin wieder fit“.

Einen fitten Schröder kann die Mannschaft auch gut gebrauchen, gerade nach dem Abgang von Florian Dill zu den Herren 30. „Ich hätte ihn gerne im Team gehabt“, betont der Mannschaftsführer, der außerdem in einem Spiel auf Nummer eins Kyrychenko verzichten muss: „Wir können ihn nur in vier Spielen einsetzen, da er in seine LK1 eingestuft wurde und das sonst nächstes Jahr nicht mehr ginge. Es würde allerdings keinen Sinn machen, wenn er hinter uns spielen würde, weil er deutlich besser ist als wir.“ In welchem Spiel der Ukrainer nicht zum Einsatz kommt, und wer ihn ersetzt, ist noch nicht klar.

Dennoch ist Schröder sehr überzeugt von seiner Herren-Mannschaft: „Ich gehe davon aus, dass wir genau so stark sein werden wie letztes Jahr. Allerdings haben wir noch mehr junge Leute, das könnte am Ende einen kleinen Ausschlag nach oben geben.“ Das Talent für einen weiteren Schritt hat das Team auf jeden Fall.

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