CIC* und Niedersächsischer Standartenwettkampf der Vielseitigkeitsreiter in Ströhen

Anspruchsvolle Geländestrecke

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Sieger Niedersächsischer Standartenwettkampf wurde das Team Oldenburger Münsterland mit (v.l.:) Matthias Mönckmeier (RFV Bösel, Largo), Patrick Schlösser (RFV Hausstette, Little Legend), Jule Wewer (PSV Löhningen-Ehren, Exquisa), Lisa Kleine Lamping (RFV der Gemeinde Lindern, Warubinea). ·

Ströhen - Von Anke FriedmannDressur, Springen, Gelände im Tierpark Ströhen – ohne Regen. Entspannung lautete das Motto bei CIC* und Niedersächsischem Standartenwettkampf. Bester Laune kamen Helfer und Offizielle aus dem Gelände zurück. Kein einziger Regentropfen, keine eisiger Wind – einfach nur mildes Herbstwetter. Grund zum Strahlen hatten vor allem die Gäste aus dem Landesverband Weser-Ems. Die ehemalige Europameisterin der Jungen Reiter und Deutsche Mannschaftsmeisterin, Franziska Roth (RFV Dörpen) holte sich im Sattel von Emiljo den Sieg in der CIC*-Einzelwertung.

50,70 Strafpunkte sammelte die 23-Jährige mit ihrem braunen Hannoveraner in den drei Teildisziplinen dieser international ausgeschriebenen Vielseitigkeit. Platz fünf nach der Dressur, eine tadellose Leistung im Parcours und lediglich 2,8 Zeitstrafpunkte auf der 3 120 Meter langen mit 22 Hindernissen gespickten Geländestrecke brachten die Polizeireiterin an die Spitze den 60-köpfigen Teilnehmerfeldes. Roth war im Niedersächsischen Standartenwettkampf für das Team Meppen-Aschedorf-Lingen am Start. 189,60 Strafpunkte sammelte dieses Quartett in dieser sogenannten Niedersächsischen Mannschaftsmeisterschaft der Vielseitigkeitsreiter. 175,80 lautet das Resultat für die Mannschaft des Kreisverbandes Oldenburger Münsterland. Matthias Mönckmeier auf Largo, Patrick Schlösser auf Little Legend, Jule Wewer auf Exquisa und Lisa Kleine Lamping auf Warubinea hatten damit ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigt.

Das Ströher Urgestein Erwin Verbarg konzipierte die Geländestrecke. „Die letzte Woche vor dem Turnier habe ich immer Urlaub“, lachte der 52-Jährige, der den Job des Geländechefs vor etwa 15 Jahren von seinem Vater übernommen hatte. Verbarg ist nicht der einzige Helfer der einige Tage Urlaub opferte um das Geländestrecke fit zu machen. „Für die Dekoration sind unsere Ehefrauen und Freundinnen zuständig“, erzählte Verbarg, der seit drei Jahren auch 1. Vorsitzender des RFV Ströhen ist. Ideen haben die Ströher immer. Was tun mit einer halben Schaufensterpuppe? Kreativität sei gefragt, grinst Verbarg. Angler und Boot waren bereits als Dekoration im Teich platziert. Die Beine der halbe Puppe ragten direkt daneben aus dem Wasser. „Mann über Bord“ sozusagen. Reiter und Pferde focht das nicht an. Auch für den Dudelsackpfeifer am Ufer hatten die Wettkämpfer in der Prüfung keinen Blick. Die volle Konzentration galt der Wasserpassage und den folgenden Sprüngen. Die ganz großen Namen fehlten in diesem Jahr. „Bedauerlich“, fand Turnierleiter und Chef des Ströher Tierparks Niels Ismer. „Wir haben gefragt, woran dies liegen könnte“, erläuterte der Veterinär. Als Hauptursache seien Terminverschiebungen einiger großer Vielseitigkeiten identifiziert worden. Diese seinen wegen der Europameisterschaft in Malmö erfolgt, so Ismer weiter.

Erstmals wurde die Herbstvielseitigkeit als Ein-Tages-Prüfung aufgetragen. Grund dafür sei der ausgefallene Wettkampf um den Niedersächsischen Ponywimpel, kommentierte Ismer. „Wir wollen mit einigen Änderungen für neue Attraktivität sorgen“, versprach der 37-jährige Turnierleiter. Denkbar sei unter anderem eine Öffnung der Prüfung für die Ponyreiter aus Westfalen, sagte Ismer. Der Turniertermin 2013 sei zudem mit einem Brückentag vor den Herbstferien zusammengefallen, das habe sicherlich zu Terminproblemen in den Ponyreiterfamilien geführt, bedauerte Ismer.

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