Dem „Württemberg-Cup“-Organisator gibt kein Club einen Korb / Heute geht‘s los

Ein Anruf von Bernd Schebitz gilt schon als Auszeichnung

In der Bezirksliga gab es bereits Duelle zwischen der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst (hier mit Christian Schult am Ball) und dem TuS Sulingen (mit Nikolai Müller, Sebastian Elvers und Dennis Neumann, v.r.). Nun steht erstmals diese Paarung beim „Württemberg-Cup“ an. ·
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In der Bezirksliga gab es bereits Duelle zwischen der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst (hier mit Christian Schult am Ball) und dem TuS Sulingen (mit Nikolai Müller, Sebastian Elvers und Dennis Neumann, v.r.). Nun steht erstmals diese Paarung beim „Württemberg-Cup“ an. ·

Ristedt - Nach nunmehr zwölf Jahren muss Bernd Schebitz keine große Überzeugungsarbeit mehr leisten: Wenn der Mitorganisator des Ristedter „Württemberg-Cups“ seine Trainerkollegen der Region kontaktiert, um sie für dieses stets hochkarätig besetzte Turnier einzuladen, „dann genügt meistens schon ein Anruf – und die Zusage ist da“, freut sich der Mitbegründer des Fußball-Förderkreises vom TSV Ristedt. Somit ist der Tisch gedeckt für elf Tage Spannung und Niveau. Heute geht's los – mit dem Duell zwischen der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst und dem SC Weyhe (18.45 Uhr) sowie dem anschließenden Auftritt des Brinkumer SV gegen Cup-Debütant TuS Sulingen (20.15 Uhr).

Schebitz kennt die immer aktuelle Gretchen-Frage, wer den besseren Fußball bietet – die Teams aus dem Bremer Verband oder die Vertreter aus der Bezirksliga Hannover, zu denen beim „Württemberg-Cup“ neben Seckenhausen und Sulingen auch der TSV Bassum und der TV Stuhr zählen. „Ich persönlich sehe den Bremer SV und den Brinkumer SV als Favoriten“, urteilt er mit Blick auf die beiden Bremen-Ligisten. „Ich bin aber der festen Überzeugung, dass auch alle anderen Mannschaften in der Lage sind, dieses Turnier zu gewinnen.“ Das gelte auch für die Bremer Landesligisten TSV Melchiorshausen und SC Weyhe.

Schebitz freut sich besonders auf ein Wiedersehen mit Stuhrs Trainer Christian Meyer, der einst zu gemeinsamen Zeiten beim TuS Varrel unter ihm spielte. „Ich war als Trainer emotional – und er als Spieler. Jetzt ist es natürlich schön zu sehen, wie sich solche Leute weiter entwickelt haben.“ Coach Meyer hat den TVS nach dem Aufstieg im vergangenen Sommer gleich in der Bezirksliga etabliert. „Insgeheim“, räumt Meyer schmunzelnd ein, „hatten wir auf diese Einladung gehofft“. Dass es dann dazu kam, sieht er „als Auszeichnung unserer Arbeit“. Gleich in seinem ersten Spiel bekommt es sein Team mit Bremen-Liga-Vize Bremer SV zu tun, der in den vergangenen Jahren den „Württemberg-Cup“ dominiert hat. „Das ist natürlich ein Brocken“, weiß Meyer. „Aber das ist fast noch schöner, als ausschließlich gegen Mannschaften aus unserer Bezirksliga zu spielen. Die kennen wir ja schon.“ Andererseits wird er sich davor hüten, gegen diesen Goliath zu experimentieren. „Dann kann man sich ganz schnell blamieren . . .“

Brinkums Trainer Frank Thinius hingegen nutzt den heutigen Auftakt gegen Sulingen als Test, um seine Neuzugänge besser kennen zu lernen. Seine Spieler trafen sich erst gestern zum Trainingsauftakt, weil die Saison wegen des Lotto-Pokal-Finales gegen Oberneuland (0:2) eine Woche länger gedauert hatte. „Jetzt freuen wir uns, dass es wieder los geht. Es ist ein attraktives Turnier – auch deshalb, weil die Ristedter immer um Teams aus der Region bemüht sind. Diesmal wollen wir aber besser abschneiden als im letzten Jahr.“ Damals bedeutete eine Niederlage gegen Seckenhausen Platz vier. · ck

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