Angeschlagene Brinkumer drehen Spiel gegen Marienhafe zum wichtigen 33:31

Ein Sieg unter Schmerzen

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Siebenfacher Torschütze: Tim Kieselhorst war am Samstag einer der Brinkumer Erfolgsgaranten.

Brinkum - Er hatte es immer gesagt, die eigene Heimstärke beschworen – und geht es für Trainer Sven Engelmann und seine Verbandsliga-Handballer des FTSV Jahn Brinkum so weiter, dann werden sie auch die nötigen Punkte in ihren noch anstehenden Partien vor eigenem Publikum holen.

Am Samstag jedenfalls schafften sie gegen TuRa Marienhafe mit dem 33:31 (14:15)-Sieg nach einer eindrucksvollen Aufholjagd den ersten Schritt aus der unteren Tabellenregion. „Die Tatsache, dass wir fast permanent zurückgelegen und am Ende doch gewonnen haben, zeigt ganz klar, wie geschlossen und intakt diese Mannschaft auftritt“, urteilte Engelmann mit einer Portion Stolz in der Stimme.

„Alle haben gekämpft, ihre Kollegen angefeuert und niemandem bei einem Fehler kritisiert – das war der Grundstein“, unterstrich Engelmann.

Beispiel Nummer eins: Carsten von der Heyde, der trotz seiner Oberschenkelblessur 48 Minuten auf der Platte stand und der Deckung viel Halt gab. Beispiel Nummer zwei: Maik Bhola, trotz dicken Knöchels eine Viertelstunde im Einsatz und zweifacher Torschütze. Beispiel drei: Florian Peters, als Mittelmann zwar „nur“ mit zwei Treffern erfolgreich, aber in entscheidenden Phasen ein „richtig guter Spielmacher“ (Engelmann), der vier Siebenmeter herausholte. Beispiel vier: Tim Kieselhorst, nach gerade auskurierter Verletzung buchstäblich obenauf: „Wie er hochgestiegen ist und die einfachen Tore reingepflastert hat, war stark“, lobte Engelmann den Rückraum-Rechten für seine sieben Tore. Kieselhorst riss zudem Lücken für Linksaußen Christoph Schneider, der ebenfalls sieben Mal traf.

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Zunächst erwischten die Hausherren keinen Start nach Maß: Nach fünf Minuten lagen sie 1:4 zurück – ein Abstand, der sich bis zur Hälfte des ersten Durchgangs nicht änderte (5:8/15.). Zwei Minuten vor der Pause glich Brinkum erstmals aus (13:13).

So eng blieb es bis fünf Minuten nach Wiederanpfiff (18:18), ehe der FTSV in teils doppelte Unterzahl geriet und sich einen Rückstand einfing (18:22/40.). Diesmal blieben die Jahn-Handballer aber konzentriert, leisteten sich keine Schwächephase und gestalteten die Partie offen (24:26/50.). Gegen Ende (31:31/58.) geriet dann Marienhafe in Unterzahl, anschließend erstmals in Rückstand, hatte aber noch einen Angriff, löste den Torhüter auf – doch Brinkums Keeper Aschkan Sadeghi hielt und leitete den Gegenstoß ein, den Kieselhorst mit der Schlusssirene zum 33:31 abschloss.

ck

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