Urgestein zieht TuS Sudweyhe II vor

Andreas Weger: Und wieder nicht nach Okel

Lutz Schröder (rechts) und Andreas Weger
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Kennen sich aus ihrer gemeinsamen Trainerzeit bei den Sudweyher A-Junioren sehr gut: Lutz Schröder (rechts) hört zwar demnächst in Okel auf, aber Andreas Weger wird nicht sein Nachfolger. Den zieht es zum Kreisligisten TuS Sudweyhe II.

Schon länger ist klar: Der TSV Okel braucht nach der Saison einen Nachfolger für Coach Lutz Schröder. Andreas Weger wird den Fußball-Bezirksligisten jedoch nicht übernehmen, er trainiert stattdessen gemeinsam mit Edouard Scharf den TuS Sudweyhe II.

Okel/Sudweyhe – Irgendwie soll es zwischen Andreas Weger und dem Fußball-Bezirksligisten TSV Okel nicht sein. Vor dieser Saison war der 48-Jährige massiv im Gespräch bei den Okelern, doch dann sagte er ab. Lutz Schröder wollte als Coach dort eigentlich aufhören, ließ sich dann jedoch umstimmen und führt das Team nun gemeinsam mit den Spielertrainern Rico Volkmann und Marlon Reyher.

Und auch der zweite Anlauf Wegers in Richtung Okel wird nicht zur Umsetzung kommen. Für Schröder soll nun am Ende der Spielzeit endgültig Schluss sein. „Da gibt es auch kein Rütteln mehr. Die Entscheidung steht“, sagt der 53-Jährige, der bei Wiederaufnahme des Spielbetriebs die nach längerer Verletzung ausgefallenen Walid Sabehaioun (30/Stürmer) und Sohn Dominik (26/zentrales Mittelfeld) neu im Kader begrüßen kann. Dominik Schröder wird aber auch weiterhin die B-Junioren des Bezirksligisten TuS Sudweyhe II trainieren.

Zurück nach Okel und zu Andreas Weger. „Ich hatte vor einiger Zeit einen festen Termin mit den Okelern, um letzte Details für meinen Einstieg als Trainer zu besprechen“, erklärt Weger.

Wegers Herz „hängt an Sudweyhe“

Doch aus diesem Termin wurde letztlich nichts, weil Eduard Scharf einen Tick schneller war. Der Trainer des Kreisliga-Spitzenclubs TuS Sudweyhe II war (im Einvernehmen mit der Spartenleitung) auf der Suche nach einem zweiten Mann, um das Training noch effektiver gestalten zu können. „Man hat mir von der Sparte keinen Kollegen aufgedrückt, sondern der Impuls ging von mir aus“, meint der 35-jährige Scharf, der das Manko hat, dass er mit seinem Team nicht aufsteigen darf solange die Erste Bezirksliga spielt.

Und Scharfs Anruf fiel einen Tag vor seinem Okeler Termin auf fruchtbaren Boden. „Mein Herz hängt halt eben an Sudweyhe. Ich habe beim TuS schon Mannschaften ab der G-Jugend trainiert“, erinnert sich Weger. So begleitete er seinen Sohn Arne, der Torwart ist, durch alle Altersklassen. Zuletzt vor einem Jahr (zusammen mit Lutz Schröder) als Coach der A-Junioren in der Landesliga.

Okel sucht einen Mann von außerhalb

Aber ab dem neuen Jahr möchte Weger die ersten Erfahrungen an der Linie im Herrenbereich sammeln. Aber nicht nur das. Vorgesehen ist außerdem, dass der „Neue“ auch ein Auge auf den Nachwuchs hat. Weger beschreibt das so: „Es kommen zehn Spieler aus der Sudweyher A-Jugend demnächst hoch. Ich will mithelfen, dass die nicht zu einem Großteil zu anderen Vereinen gehen. Ich kenne die Jungs doch alle sehr gut.“

Für Okel heißt es: Die Trainersuche für die kommende Saison musste erneut gestartet werden. Zum Stand der Dinge meinte Schröder: „Es soll auf alle Fälle ein Mann von außerhalb sein, der an der Linie steht. Rico und Marlon möchten weiterhin noch aktiv spielen.“ Für Schröder wird es bald also etwas ruhiger sein. Aber ohne Fußball? Auf keinen Fall: „Ich trainiere die U11 in Sudweyhe und helfe ohne Amt in der Jugendabteilung des TuS mit.“

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