„Andere hätten sich die Füße gebrochen“ / Twistringen und Hoya mit verdientem Remis

Alcheikhs Kunstschuss das i-Tüpfelchen – 2:2

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Twistringens Jonas Hasselmann (vorn) schiebt seinen Körper rein, blockt damit Hoyas Lars Mrowczynski ab.

Twistringen - Als die ersten gut 15 Minuten schadlos überstanden waren, musste sich Trainer Stefan Müller erstmal den Schweiß von der Stirn wischen. Nicht etwa wegen der am Samstag fast 28 Grad im Schatten – vielmehr angesichts des Glücks, das sein SC Twistringen im Heimspiel der Fußball-Bezirksliga gegen die SG Hoya in der Phase gehabt hatte. Daher konnte der Coach am Ende auch mit dem 2:2 (1:0) leben.

„Wir hätten gut und gerne 0:3 hinten liegen können“, räumte Müller ein. Bereits in der fünften Minute prüfte Payman Alcheikh SCT-Keeper Jens Lange, der prächtig parierte. Sieben Minuten später verpasste Dennis Böschen nach Flanke von Lars Mrowczynski das 1:0, ehe Alcheikh nur hauchzart verzog (16.). „Die Anfangsphase gehörte ganz klar Hoya“, räumte Müller ein. Sein Kollege Wojtek Pilarski haderte indes mit der schlechten Chancenverwertung: „Das waren drei ganz dicke Dinger. Wenn wir zwei davon machen, gewinnen wir das Spiel.“

So aber kam der SC Twistringen besser in die Partie – und auch zu Möglichkeiten. In der 20. Minute Doppelchance für Timo Hiller: Zunächst scheiterte er an SG-Torwart Hauke Schröder, setzte dann den Nachschuss an den Pfosten. Vier Minuten später zielte Julian Fuhrmann knapp vorbei. „Wir haben das Spiel immer besser in den Griff bekommen“, sagte Müller. Daher sei das 1:0 (24.) nicht unverdient gewesen. Nach Pass von Timo Hiller hatte Fuhrmann die Kugel über die Linie gedrückt (35.).

Nach einem Fehler in der Twistringer Defensive glich Christopher Koppermann kurz nach dem Wechsel mit einem 20-Meter-Schuss zum 1:1 aus (50.). Doch die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten: Nach Vorarbeit von Timo Hiller markierte Erhan Ölge das 2:1 (55.). Der SCT-Jubel war kaum verklungen, da zappelte der Ball schon wieder auf der anderen Seite im Netz. Und es war ein richtig schönes Tor: Nachdem der Ball „gefühlt 40 Meter in der Luft “ (Müller) war, nahm Payman Alcheikh die Kugel volley und katapultierte sie zum 2:2-Endstand ins Netz (57.). „Andere hätten sich dabei die Füße gebrochen, er hat das richtig gut gemacht“, lobte SCT-Coach Müller den Torschützen.

flü

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