„An Tennis war in der Zeit nicht zu denken“

Zwischen den Sätzen blieb sogar Zeit für einen Kaffee: Massimo Ocera. 
Foto: jdi
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Zwischen den Sätzen blieb sogar Zeit für einen Kaffee: Massimo Ocera. Foto: jdi

Barrien – Beim 6:3-Sieg der Herren 30 des Barrier TC gegen Victoria Hamburg überzeugte vor allem einer: Massimo Ocera (38). Er trieb seinen Gegner immer wieder zur Wutausbrüchen. Wir haben uns mit dem ehemaligen italienischen Profi- und Bundesligaspieler nach dem Match unterhalten.

Herr Ocera, die Coronakrise hat zuletzt auch den Tennissport lahmgelegt. Wann haben Sie eigentlich Ihr letztes Pflichtspiel bestritten? Und wo genau war es?

Das ist wirklich schon lange her. Wenn ich mich richtig zurückerinnere, war es im vergangenen November während der nationalen italienischen Liga.

Waren Sie während der Coronakrise in Italien? Und wie haben Sie und Ihre Familie die Zeit dort erlebt?

Ja, war ich. Es war wirklich seltsam. Es gab einen totalen Lockdown für rund zweieinhalb Monate. Keiner durfte rausgehen, alles war geschlossen. Ich bin aber sehr froh, dass meine Familie, meine Freunde und ich die Krise gut überstanden haben. Ich habe die Zeit genutzt und sie mit meinem Sohn verbracht. Aber an Arbeit und Tennis war nicht zu denken.

Sie hatten während des Lockdowns also nicht einmal einen Schläger in der Hand?

Überhaupt nicht. Wie gesagt: Für zweieinhalb Monate ging gar nichts. Statt Tennis gab es nur Fitnessübungen. Ich habe erst vergangenen Monat wieder mit dem Training anfangen können.

Die US Open sollen planmäßig starten. Denken Sie, dass es die richtige Entscheidung ist?

Ich denke schon. Zumal verschiedene Sportarten wie Fußball bereits wieder laufen. Und beim Tennis stehen sich ja nur zwei Personen gegenüber.

Hat Barrien eine Chance auf den Bundesliga-Aufstieg?

Ich hoffe es doch. Ich würde es dem Club echt wünschen. Ich werde zumindest alles dafür tun, dass es klappt.  jdi

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