Keeper Florian Aschoff will mit Melchiorshausen in die Bremen-Liga

„Als Meister aufsteigen“

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Die Richtung für Florian Aschoff (vorn) ist klar: Der Keeper will mit Melchiorshausen in dieser Saison aufsteigen. ·

Kreis-Diepholz - MELCHIORSH. · Der TSV Melchiorshausen ist in der Fußball-Landesliga Bremen momentan die Mannschaft der Stunde. Das Team von Trainer Mike Barten gewann die letzten fünf Partien teilweise überdeutlich und kletterte (punktgleich mit Spitzenreiter Grolland) auf den zweiten Platz. Am Samstag ab 14.30 Uhr soll diese Serie im Heimspiel gegen den Tabellenfünften TSV Sebaldsbrück ausgebaut werden.

Keeper Florian Aschoff, mittlerweile aus der Startelf nicht mehr wegzudenken, weiß auch, warum die Blau-Weißen derzeit auf einer Welle des Erfolgs schwimmen: „Wir sind mit einer in weiten Teilen neuen Mannschaft in die Saison gegangen. Die Integration der Spieler braucht seine Zeit. Mittlerweile ist dieses Thema fast abgehakt. Wir haben eine tolle Kamaradschaft im Team und auf dem Platz greifen auch schon die meisten Automatismen.“

Aschoff selbst trägt seinen Teil mit guten Leistungen und lautstarken Kommandoas bei. „Wenn von den Jungs auf dem Feld keiner so richtig den Mund aufmacht, dann tue ich das eben. Irgendjemand muss schließlich auch mal laut werden, wenn es nicht so gut läuft.“

An Aschoff als Keeper kommt momentan niemand vorbei – auch sein Vorgänger Jens Ruscher nicht. Doch sicher kann sich der 26-Jährige nicht sein, dass das auch lange so bleibt. „Der Trainer hat keine klare Nummer eins bestimmt. Deshalb muss ich mich von Woche zu Woche beweisen. Im Augenblick gelingt mir das ganz gut, so dass ich denke, dass ich auch am Samstag im Kasten stehe.“

Sein Verhältnis zu Ruscher sieht Aschoff recht entspannt: „Wir telefonieren zwar nicht jeden Tag miteinander, aber das Verhältnis ist sportlich und menschlich einwandfrei.“

Und was ist mit Melchiorshausen in dieser Saison noch drin? Aschoff hält da mit seiner Meinung nicht hinter den Berg: „Ich will aufsteigen – und dies als Meister. Denn Zweiter ist für mich wie Letzter.“ Eine sicherlich eigenwillige Sichtweise der Dinge, die aber zeigt, dass der Keeper voller Ehrgeiz steckt.

Deshalb ist ein Ausrutscher gegen Sebaldsbrück auch kein Thema für ihn: „Die haben uns im letzten Spiel 1:0 geschlagen. Das soll natürlich am Samstag anders herum laufen.“ · töb

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