Heiligenrode gelingt Befreiungsschlag

9:4 gegen Bledel: Alles wieder in eigener Hand

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Holte den Siepunkt: Heiligenrodes Andre Nieber gewann aber auch noch sein erstes Einzel. 

Heiligenrode – Wichtiger Befreiungsschlag für den TSV Heiligenrode im Abstiegskampf der Tischtennis-Verbandsliga: Überraschend deutlich mit 9:4 triumphierten Spitzenspieler Jan Mudroncek und Co. über den Tabellenvierten MTV Eintracht Bledeln, sodass Heiligenrode den direkten Klassenerhalt wieder aus eigener Kraft erreichen kann. Momentan liegt das Kreisteam als Achter zwar auf dem Relegationsrang, hat aber noch die Partien gegen das designierte Absteigerduo TTC Schwarz-Rot Gifhorn/SV Union Salzgitter II in der Hinterhand. Es riecht nach Rettung.

Auch TSV-Kapitän Andre Meyer sieht mittlerweile wieder Licht am Ende des Tunnels: „Wenn wir Gifhorn und Salzgitter schlagen, dann müsste es eigentlich reichen. Der Sieg gegen Bledeln tut uns auf alle Fälle richtig gut.“

Und hochverdient war er obendrein. Obwohl sich Heiligenrodes Spitzendoppel Stefan Schulz/Andre Nieber anfangs einen 2:3-Patzer gegen Thomas Westphal/Constantin Mago erlaubt hatte, geriet der TSV-Erfolg zu keiner Zeit ernsthaft in Gefahr. Umgehend schafften nämlich Mudroncek/Jan Grasshoff gegen Dennis Meisner/Jens Obst ein wichtiges „Rebreak“, ehe Jens Oehlmann/Meyer die Hausherren frühzeitig auf die Siegerstraße brachten. „Unsere Doppel sind derzeit einfach eine Bank“, strahlte Meyer nach dem 2:1-Auftakt.

Und Heiligenrode blieb am Drücker: Zwar musste im ersten Durchgang Altmeister Schulz gegen den bärenstarken Mago passen, und „Capitano“ Meyer scheiterte knapp am noch ungeschlagenen Obst, doch in schneidiger Manier erkämpften Mudroncek, Oehlmann, Nieber und Grashoff zur Halbzeit die 6:3-Vorentscheidung. Okay, das Spitzeneinzel zwischen Mudroncek und Westphal ging anschließend in vier engen Sätzen an Bledelns Nummer eins, aber von diesem leichten Rückschlag ließen sich die Gastgeber nicht beeindrucken. Erst erteilte der unfassbar gut aufgelegte Oehlmann seinem Kontrahenten Meisner eine kostenlose Lehrstunde, dann mühte sich Schulz gegen Coco ins Ziel, und zum guten Schluss krönte Nieber seinen tadellosen Auftritt mit einem Dreisatztriumph über Mago zum 9:4-Endstand.  drö

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