Eckhardt wieder in Deutschland gelandet

„Es war alles viel größer“

Neele Eckhardt kehrte mit überwiegend positiven Eindrücken aus Kanada zurück.

Kreis-Diepholz - HANNOVER (dsc) · Die Heimat hat sie wieder: Am Dienstag kehrte Dreispringerin Neele Eckhardt von der U20-Weltmeisterschaft aus Moncton (Kanada) zurück. Ein wenig gestresst, denn als ob der Flug nicht schon lang genug gewesen wäre, hatte sie auf ihrer Zwischenstation in Frankfurt fünf Stunden Aufenthalt. Und dennoch: Die Reise hatte sich für die 18-jährige Leichtathletin vom TSV Asendorf mehr als gelohnt.

„Es war ein Erlebnis, dabei gewesen zu sein“, erklärte Eckhardt nach ihrer Ankunft. Es war ihre zweite Teilnahme an den Junioren-Weltmeisterschaften, und im Vergleich zur letzten Austragungsstätte in Brixen (Südtirol) sei „alles viel größer“ gewesen, schildert Eckhardt ihre Eindrücke. „Das Stadion, das Drumherum – das war alles viel größer. Außerdem war das in Brixen fast wie zu Hause, man konnte viel deutsch sprechen. In Moncton war es viel internationaler“, so Eckhardt.

Insgesamt sollen sich an den sieben Wettkampftagen 50 000 Zuschauer eingefunden haben, um die Sportler im Stadion zu Höchstleistungen zu treiben. Auch Eckhardt entgingen sie nicht, doch wenn sie an den Start ging, hörte sie vor allem ihre Nationalmannschafts-Kollegen. „Die haben besonders hervorgestochen“, sprach die 18-Jährige von einer guten Atmosphäre innerhalb der Mannschaft.

Kurz vor den Wettkämpfen suchte sie Ruhe, um sich auf den Wettkampf zu konzentrieren. Die übrige Zeit aber hielt sie sich gern im Kreise der Kollegen auf. „Wir waren in einem von zwei Athletenlagern auf dem Uni-Gelände in Moncton quartiert, zusammen mit 600 Athleten“, erklärt Eckhardt. Kontakt zu Athleten anderer Nationen war da unvermeidlich.

Trotz der Unterstützung ihrer Mannschaftskollegen konnte sie ihre Weite von 13,13 m aus der Qualifikation im späteren Finale nicht bestätigen. Dort beendete Neele Eckhardt den Wettkampf mit 12,91 m auf dem achten Rang (wir berichteten).

Für die Dreispringerin aber rückblickend kein Problem. „Ich bin zufrieden mit der Platzierung, auch wenn ich vorher ein besseres Gefühl hatte. Aber der Wind hatte gedreht, und nach dem fünften Durchgang wurden die Anlaufmarkierungen weggenommen“, erzählt die Dreispringerin. Eine Steigerung zur letzten Weltmeisterschaft (Platz zehn) war es allemal – auf genauso wie neben der Tartanbahn.

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