Weyhes Triathlon-Frauen belegen auf Anhieb Platz drei in der Landesliga / Regionalliga muss aber (noch) warten

Aller Anfang ist – erfolgreich

Erst seit einem Jahr als Team am Start und schon sehr erfolgreich: Die Weyherinnen (v.l.) Carmen Link, Petra Seeberg, Bianca Reinert, Marina Meiners, Jana Masemann, Sandra Ehlers und Anke Möller schafften Platz drei in der Landesliga. Auf dem Bild fehlt Sigrid Kuchinke.

WEYHE (el) · Vor zwei Jahren unterstützten sie noch ihre männlichen Vereinskameraden im Mixed-Team beim Punktesammeln in der Triathlon-Landesliga. Vor einem Jahr gaben sie dem Mixed-Team zumindest noch die nötige moralische Unterstützung für den Aufstieg in die Regionalliga der Männer. Und in diesem Jahr? Da haben die Triathletinnen des SC Weyhe endlich ihr eigenes Ding gemacht. Als SC Weyhe Deerns traten sie erstmals als reine Frauenmannschaft in der Landesliga an und sicherten sich auf Anhieb als Tabellendritte den Aufstieg in die Regionalliga.

Sandra Ehlers war diejenige, die vor einem Jahr erkannte, dass der SC Weyhe auch genügend starke Triathletinnen für ein erfolgreiches Frauenteam in seinen Reihen hat. Die ehemalige Korbballerin vom TV Gessel ergriff die Initiative und begeisterte Anke Möller, ehemalige Korbballerin vom TV Stuhr, Bianca Reinert, aktive Korbballerin vom TuS Sudweyhe, die Triathlon-erfahrenen Petra Seeberg und Jana Masemann sowie Marina Meiners, Sigrid Kuchinke und Carmen Link für einen Mannschaftsstart.

Nach zögerlichem Auftakt in Bokeloh standen die Weyher Deerns in den folgenden vier Wettkämpfen jedesmal als Zweite oder Dritte auf dem Siegertreppchen, so dass in der Endabrechnung ein gefeierter dritter Platz heraussprang.

Erstaunlich dabei: Eifrigste Punktesammlerin war Anke Möller. Nach nur einem Wettkampfjahr als Triathletin war die 43-Jährige viermal die schnellste im Team und gewann dazu ganz nebenbei auch noch den TW 40-Landesmeistertitel auf der olympischen Distanz. Nur in Bissendorf hatte Sandra Ehlers die Nase vorn.

Erfolg wollen die SC Weyhe Deerns auch in der nächsten Saison haben, doch eins wollen sie auf keinem Fall: Stress. Aus diesem Grund werden die Weyherinnen dieses Mal noch auf den hart erkämpften Startplatz in der Regionalliga verzichten. Anke Möller nennt den Grund: „Die Fahrten in der Regionalliga sind weit und aufwändig. Und wir dürften dort nur mit vier Frauen starten. Damit wäre die Mannschaft auseinander. Dabei haben wir doch zur Zeit etliche neue junge Athletinnen, mit denen wir gemeinsam starten wollen. Das geht aber nur in der Landesliga.“

Dabei verspricht Möller, dass sie auch im nächsten Jahr „Gas geben“ werden: „Wir wollen die Nummer eins im Land sein. Und dann werden wir uns die Sache mit der Regionalliga noch einmal überlegen.“

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