TuS Sulingen behält die Nerven und nimmt Absteiger Arsten auseinander – 42:24

Alle treffen zum Klassenerhalt

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Fünf Tore steuerte Thomas Hammann zum 42:24-Kantersieg des TuS Sulingen bei. ·

Sulingen - Diese Abstiegsangst hat den Landesliga-Handballern in den vergangenen Wochen schon gehörig zugesetzt. Umso größer war am Samstagabend nach dem klaren 42:24 (20:14)-Erfolg gegen Schlusslicht TuS Komet Arsten die Erleichterung über den Klassenerhalt. Und das Besondere daran: Alle Sulinger hatten getroffen. „Das passt, das ist richtig schön“, freute sich Spielertrainer Ingolf Semper.

In den ersten zwei, drei Minuten hatte es noch gar nicht so gut ausgesehen. Der TuS agierte verkrampft. Doch die taktische Veränderung wirkte sich positiv aus. Semper hatte sich für eine 5:1-Deckung statt der üblichen 6:0-Formation entschieden: „Ich wollte eine klare Zuordnung. Das hat gut funktioniert.“ Bis zur neunten Minute ließen die

Sonderlob für

Linksaußen Hammann

Gastgeber nur zwei Gegentreffer zu, trafen selbst aber sechs Mal. Im Angriff zahlte es sich aus, dass Julian Plander einen starken Auftritt als Mittelmann zeigte und auf Linksaußen sehr gut von Thomas Hammann vertreten wurde. „Für Thomas freut es mich besonders, weil er in dieser Saison nicht ganz so viel gespielt hat“, berichtete Semper.

Der Sechs-Tore-Vorsprung zur Pause war zwar eigentlich beruhigend, trotzdem blieb der TuS hochkonzentriert. Zu oft hatten sich die Sulinger in dieser Saison durch Schwächephasen selbst um den Lohn gebracht. Diesmal war diese Gefahr aber gering, denn die Gäste waren nur mit einer Rumpftruppe angereist und konnten von Minute zu Minute weniger dagegenhalten.

Der TuS nahm die Einladung zum Kantersieg gerne an – und jeder machte fröhlich mit. „Wir haben wirklich toll als Mannschaft agiert. Wenn uns das in dieser Saison häufiger gelungen wäre, hätten wir nicht so zittern müssen“, meinte Semper und blickte schon einmal voraus: „Wir haben nach dem Spiel noch zusammengesessen und uns ganz klar gesagt. Noch so eine Zittersaison wollen wir nicht erleben.“

Zu Ende ist diese schwierige Spielzeit allerdings noch nicht. Am Samstag geht es noch zur Reserve der SG Achim/Baden. Dort strebt Semper dann einen „versöhnlichen Abschluss“ an. · kni

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