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„Alle laufen wie aufgezogen“

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Von: Cord Krüger

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Enger Zusammenhalt: Die Arbeit aller fürs Kollektiv wertet Sören Sandmann (vorn, Mitte) als großen Wetscher Pluspunkt. Nun reist der TSV in zwei Bussen nach Bavenstedt.
Enger Zusammenhalt: Die Arbeit aller fürs Kollektiv wertet Sören Sandmann (vorn, Mitte) als großen Wetscher Pluspunkt. Nun reist der TSV in zwei Bussen nach Bavenstedt. © ck

Wetschen/Bavenstedt – Reichlich Bewegung beim TSV Wetschen! Mit zwei vollen Bussen steuern die Landesliga-Fußballer des Aufstiegsrunden-Spitzenreiters am Samstag zum SV Bavenstedt in den Osten Hildesheims, wo sie nach zwei Unentschieden und zwei Siegen auch in der um 15.00 Uhr beginnenden Partie ungeschlagen bleiben wollen. Trainer Oliver Marcordes rechnet jedoch mit einer knackigen Aufgabe und wieder reichlich Laufarbeit für sein Personal:

„Da hat Wetschen schon ein paarmal verloren“, weiß er mit Blick in die Historie vor seiner Zeit aus den Jahren 2015 bis 2017, „und ich habe als Spieler des Barnstorfer SV da auch schon auf die Mütze bekommen.“

Das war allerdings bereits 2006, und im Vergleich zur jüngeren Vergangenheit kann sein Kapitän Sören Sandmann den Gegner schwer einschätzen. Aus seiner Phase beim TuS Sulingen weiß der Abwehrchef allerdings, „dass es immer enge Spiele waren – und auf Augenhöhe.“ Er freut sich auf das Duell – selbst wenn er weiß, dass einiges an Arbeit auf seine Viererkette zukommt: „Ich habe aber das Glück, dass ich als Innenverteidiger in dieser Mannschaft nicht so viel laufen muss – da räumen die Leute vor uns schon viel weg“, lobt er seine Kollegen vom Mittelfeld bis vorn zum Angriff: „Seit Wochen rennen alle wie aufgezogen.“

Marcordes muss in der Abwehr umbauen

Natürlich sei dies auch eine Folge der Erfolgsserie, „dann macht es eben mehr Spaß. Und die Zuschauer honorieren das, indem sie uns begleiten. Davon abgesehen, gönnt jeder, der gerade mal auf der Bank sitzen muss, den anderen, dass sie spielen.“

Wohl auch, weil alle wissen, dass ihre Zeit schnell wieder kommen kann. Wie am Samstag, wenn Marcordes Finn Raskopp ersetzen muss, der sich wegen anhaltender Knieprobleme erst einmal bis Anfang Mai schonen soll. Marco Babilon könnte dessen rechte Abwehrseite übernehmen. Im Defensivzentrum droht der Ausfall von Lennart Kruse, dem Oberschenkelprobleme zu schaffen machen. „Phil Schwierking möchte ich da aber nicht hinein verschieben, weil der seit Wochen als Linksverteidiger bärenstark ist“, sinniert Marcordes.

Definitiv passen muss Philipp Nüßmann, der noch an den Folgen einer Corona-Infektion zu knabbern hat. Zudem steht berufsbedingt der Einsatz von Moritz Thölke auf der Kippe. „Aber unser Kader ist groß genug“, vertraut Marcordes seinen Akteuren. Es ist eben viel Bewegung beim TSV – auch in puncto Startelf-Besetzung.

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