Regionalligist rüstet nach: Gleich vier Spieler am Freitag verpflichtet

Alexander Nandzik neu in Rehden

Willkommen in Rehden! BSV-Vorsitzender Friedrich Schilling begrüßte Ex-Profi Alexander Nandzik beim Regionalligisten. Rechts: Nandziks Berater Manfred Batz.
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Willkommen in Rehden! BSV-Vorsitzender Friedrich Schilling begrüßte Ex-Profi Alexander Nandzik beim Regionalligisten. Rechts: Nandziks Berater Manfred Batz.

Rehden – Nach diesem „Viererpack“ vom Freitagnachmittag schien Friedrich Schilling ziemlich zufrieden. „Ich hoffe, dass die Nervosität im Trainerteam jetzt langsam nachlässt“, wünschte sich der Präsident des BSV Rehden mit Blick auf die Verpflichtung von gleich vier neuen Fußballern für den Regionalligisten.

Chefcoach Andreas Golombek hatte zuletzt mehrfach Verstärkungen angemahnt – ansonsten sei der Kader zu dünn, um durch eine Viertliga-Saison zu kommen. Den Bedarf hatte auch Schilling nie infrage gestellt, „aber bis zum Ende des Transferfensters wollen viele Berater noch pokern – dabei ist der Markt voller als vor der Corona-Pandemie“, beschwichtigte der 70-Jährige.

Die nun vorgestellten Kandidaten wollte er jedoch unbedingt an den Club binden. Dabei handelt es sich um den früheren Zweitliga-Profi Alexander Nandzik, Angreifer Michael Seaton aus der 3. Liga sowie die beiden Talente Jessim Jallot und Emeraude Betani-Baku.

Nandzik: In Regensburg zum Zweitliga-Spieler gereift

Nandziks früherer Club klingt erst mal wenig spektakulär: Der 28-Jährige kommt vom baden-württembergischen Oberligisten SGV Freiberg. Bis Ende vorigen Jahres stand der gebürtige Rheinländer aber vier Jahre in Diensten des SSV Jahn Regensburg, bestritt dort 48 Zweitligaspiele und sammelte während seiner Ausleihe an den 1. FC Kaiserslautern weitere Praxis. Insgesamt 101 Partien in der 3. Liga bestritt der Linksverteidiger – für Wehen Wiesbaden, den Chemnitzer FC und eben den FCK. „Da haben wir einen guten Mann an Land gezogen“, sagt Schilling über den 1,70 Meter großen Akteur, dem er neben der fußballerischen auch eine berufliche Perspektive bietet. Beim BSV ist er auf der linken Abwehrseite und im linken Mittelfeld vorgesehen.

Co-Trainer Hohnstedt: „Ein absoluter Qualitätsspieler“

Auch Rehdens Co-Trainer Michael Hohnstedt war erleichtert: „Wir sind froh, dass der Transfer geklappt hat. Somit haben wir einen absoluten Qualitätsspieler und sind nun auf der linken Seite noch breiter aufgestellt.“

Michael Seaton kommt von Drittligist Viktoria Köln

Eher fürs Zentrum, und zwar im Sturm, ist Michael Seaton vorgesehen. Der gebürtige Jamaikaner hat die US-amerikanische Staatsbürgerschaft, lebt aber schon länger in Deutschland. Der 25-Jährige kommt vom Drittligisten Viktoria Köln, davor spielte er in der ersten und zweiten amerikanischen Liga, hat aber auch schon Stationen in Israel und Schweden hinter sich. „Michael passt perfekt in das Stürmerprofil, das wir gesucht haben. Er ist athletisch, torgefährlich und besitzt mit seinen 25 Jahren schon eine Menge Erfahrung“, freut sich Hohnstedt über die neue Option im Angriff.

Debüt gegen Oberneuland? Nandzik und Seaton schon am Samstag spielberechtigt

Seaton und Nandzik sind schon für Rehdens Heimspiel an diesem Samstag ab 15.00 Uhr gegen den FC Oberneuland spielberechtigt und sollen laut Schilling sofort weiterhelfen: „Ich denke, sie werden nicht nur im Kader stehen, sondern auch zum Einsatz kommen, denn personell pfeifen wir momentan aus dem letzten Loch“, erinnert der BSV-Boss an den gesperrten Stürmer Bocar Djumo, dessen angeschlagene Offensivkollegen Jaroslaw Lindner und Addy-Waku Menga sowie einige Akteure, die nach ihrer zweiten Corona-Impfung noch nicht wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte sind.

Rehden bindet zwei Perspektivspieler

Eher mit Blick auf Rehdens Zukunft haben die Schwarz-Weißen Emeraude Betani-Baku und Jessim Jallot längerfristig an sich gebunden. Der 20-jährige Franzose Jallot ist flexibel einsetzbar, Schilling sieht ihn als Zehner. Hohnstedt urteilt über den Mann, der in den höchsten Jugendligen Frankreichs gespielt hat: „Jessim muss zwar noch viel lernen, aber er hat große Qualitäten im Spiel nach vorne.“

„Emmo“ Betani-Baku aus Oldenburg dürfte mit seinen 18 Jahren noch in der Regionalliga-Jugend des JFV Rehden spielen – und soll dort auch zunächst vorwiegend zum Einsatz kommen. „Aber von diesem Jungen waren wir sofort total begeistert“, schwärmt Schilling über den Flügelstürmer, der in der U 16 des VfL Osnabrück bereits dem jetzigen BSV-Co-Trainer Marcel Abeling aufgefallen war, als er noch für die Lila-Weißen gearbeitet hatte. Anschließend zog es Betani-Baku zur U 17 des MSV Duisburg, zuletzt ging er für die Bundesliga-A-Jugend des Wuppertaler SV auf Torejagd.

Alle vier Transfers hatte überwiegend Schilling festgezurrt – unterstützt von Sportvorstand Rüdiger Hoppe. „Das ging vorwiegend auf meine Kontakte mit den entsprechenden Beratern zurück“, erklärte der BSV-Macher.

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