Startnummer 7

Alexander Hinz springt in die deutsche Elite

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Startnummer 7: Alexander Hinz vom RFV Diepholz

Diepholz - Für Springreiter Alexander Hinz war die Top-Ten-Platzierung bei der Deutschen Meisterschaft in Balve für sich genommen schon ein toller Erfolg. Das war aber erst der Anfang.

Denn danach waren der 26-jährige Diepholzer, der für den RFV Aschen startet, und sein Oldenburger Wallach Campitello auch auf den großen internationalen Turnieren auf der Überholspur unterwegs.

„Ich hatte 2015 einen unwahrscheinlich guten Lauf“, freut sich Alexander Hinz. Gleich bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft im Seniorenlager ritt der Automobilkaufmann unter die Top-Ten. „Ich bin ohne Erwartungen nach Balve gefahren und mit einem tollem siebten Platz wieder nach Hause gekommen“, resümiert der Diepholzer. Darauf aufbauend durften sich Alexander Hinz und sein auffälliger, zehnjähriger Schimmel auf großen internationalen Turnieren der Konkurrenz stellen. Diese Chancen hat das Paar hervorragend genutzt.

„Das muss ich erst einmal sacken lassen“

Eine Platzierung im Großen Preis der Pferdewochen in Rostock, Platz drei im Großen Preis in Verden, eine Platzierung im Championat des internationalen Vier-Sterne-Turniers in Münster und eine beachtliche Nullrunde im dortigen Großen Preis sowie ein dritter Platz im Championat von Donaueschingen sind nur einige Auszüge der diesjährigen Erfolgsbilanz der beiden.

Einen fulminanten Schlusspunkt hinter die Saison setzte das stilistisch immer gelobte Paar bei seiner Premiere beim Fünf-Sterne-Weltcupturnier in Stuttgart. Im „German Master“, der zweithöchsten Springprüfung in der Schleyer-Halle, sicherten sich die beiden einen hervorragenden dritten Rang. Behaupten mussten sie sich dabei im Stechen neben namhaften Pferdesportlern wie Altmeister John Whitaker (GBR) oder Routinier Christian Ahlmann aus Marl. Gemeistert haben sie das in ihrer ersten Prüfung auf diesem Niveau tadellos und mit Bravour.

„Wir hatten national und international eine unglaublich tolle Saison“, fasst Alexander Hinz zusammen. „Das muss ich jetzt erst einmal sacken lassen“, ergänzt der Springreiter. Das Verletzungspech der letzten Jahre konnte der Norddeutsche Jugendmeister und der Landesmeister der Springreiter 2011 nun endlich abschütteln. Seit dem Grundschulalter sitzt der Sohn einer pferdebegeisterten Familie im Sattel.

Seit fünf Jahren sind Alexander Hinz und der Concetto/Come on-Nachkomme gemeinsam unterwegs. Der Diepholzer, dem als Trainer und Couch sein Vater Karsten Hinz zur Seite steht, hat das Pferd selbst ausgebildet und in den Sport gebracht. Von Siegesserien in Springpferdeprüfungen über tolle Erfolge in Youngster-Touren haben sie sich nun bis auf internationales Parkett vorgearbeitet.

Die Ziele sind den beiden indes noch nicht ausgegangen. Wichtig sei, dass das Pferd und er fit blieben, erklärt Alexander Hinz. „Toll wäre einmal in Aachen beim CHIO, dem Weltfest des Pferdesports, zu reiten“, erhofft sich der 26-Jährige. So wie die zurückliegende Saison gelaufen ist, darf man ihm das durchaus zutrauen.

Sonja Rohlfing

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