Südafrikanische Reiterin holt sich Doppelsieg im S***-Springen

Alexa Stais: So nutzt man eine Wildcard aus

Doppelsiegerin: Alexa Stais vom RRV Schwarme holte im „ATCO-Cup“ Platz eins und zwei. Zusätzlich zum Geldpreis gab es einen Sattel als Ehrenpreis. Es gratulierten Turnierleiter Lars Meyer zu Bexten (5.v.r.) sowie Offizielle und Ehrengäste. Foto: rohlfing
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Doppelsiegerin: Alexa Stais vom RRV Schwarme holte im „ATCO-Cup“ Platz eins und zwei. Zusätzlich zum Geldpreis gab es einen Sattel als Ehrenpreis. Es gratulierten Turnierleiter Lars Meyer zu Bexten (5.v.r.) sowie Offizielle und Ehrengäste.

Herford/Schwarme – Zum Doppelsieg ritt Alexa Stais vom RRV Schwarme jetzt im „ATCO-Cup“, dem „Return of the Champions“ bei den „Sparkassen German Friendships“ auf dem Bexter Hof im westfälischen Herford. Dabei war die junge Südafrikanerin aus dem Turnierstall Hilmar Meyer in Morsum nur über eine Wildcard in das Starterfeld des S***-Springens mit Siegerrunde gerutscht.

„Vielen Dank, dass ich hier starten durfte. Ich habe von dem Event schon in Südafrika gehört“, erklärte die 23-Jährige und strahlte. „Es ist eine wundervolle Gelegenheit, nicht nur Wettbewerbe zu bestreiten, sondern auch Freundschaften zu schließen.“

Alexa Stais lebt seit 2015 in Deutschland. Ursprünglich wollte sie nur ein Praktikum im Stall von Hilmar Meyer machen. Dann blieb die junge Frau aus Johannesburg. Das war ein Jahr, nachdem sie für ihr Heimatland in der Normandie bei den Weltreiterspielen angetreten war, da noch im Voltigierdress. Seitdem sammelt sie Erfolg um Erfolg auf großen Springturnieren.

Zwölf Hindernisse, darunter eine dreifache Kombination, stellte Parcourschef Klaus-Wilhelm Holle aus Stemwede den 30 Paaren des 1,50-Meter-Springens auf Weltranglistenniveau in Herford in den Weg. Zugelassen waren Reiter, die in den internationalen Teamprüfungen der bisherigen German Friendships gestartet waren, sowie zusätzliche Teilnehmer auf Einladung.

Zehn Paare qualifizierten sich in dem mit 20 000 Euro Preisgeld dotierten „ATCO-Cup“ für die Siegerrunde. Für Alexa Stais und den elfjährigen Schimmel Its the Senator stoppte die Zeit nach einer blitzsauberen Runde bei 47,97 Sekunden. Im Sattel des Oldenburgers Quintato benötigte die Springreiterin 48,01 Sekunden. Schneller war kein anderes Paar. Mit 48,87 Sekunden auf Rang drei landete Harm Wiebusch vom RV Fredenbeck auf dem Westfalen Clouseau.

„Die sportlichen Prüfungen waren wirklich auf gutem Niveau“, stellt Lars Meyer zu Bexten fest. „Schön zu sehen war auch, wie ehemalige German Friendships-Reiter jetzt über 1,50 Meter springen“, freute sich der Turnierleiter. Herzstück der Veranstaltung sind die Teamspringen. Ein deutscher und ein ausländischer Reiter zwischen zwölf und 18 Jahren bilden dabei für das gesamte Turnier ein Team. Ein Reiter bringt zwei Pferde mit. In der Regel ist dies der deutsche Pferdesportler. Bei der Premiere im Jahr 1999 schien ein reines Jugendturnier ein Wagnis zu sein. Heute ist es eine Großveranstaltung von internationalem Rang und im wahrsten Sinne des Wortes weltbekannt.  sor

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